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	<title>kadekmedien&#039;s Blog &#187; Twitter</title>
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		<title>Medienkompetenz: Kritik fällt leichter als Selbstkritik</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 07:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Blogs liest, konnte in letzter Zeit wieder mal einige Beiträge finden, in denen sich die Autoren über diejenigen ihrer Social Media Kontakte aufregen, die sämtliche Tweets nach Facebook importieren. Das Problem hierbei ist ziemlich schnell umrissen: Auch Social Media Profis unterscheiden nach einem (vermeintlichen) Charakter der jeweiligen Plattform. Mag es an der Begrenzung auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=5650&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Blogs liest, konnte in letzter Zeit wieder mal <a title="Twitter und Facebook verbinden – warum das uncool ist | Nicole @ 0511web" href="http://0511web.de/2011/05/01/twitter-und-facebook-verbinden-warum-das-uncool-ist/" target="_blank">einige</a> <a title="Gegen den Twitter-Aggregations-Wahn! | Medientrainerblog" href="http://www.medientrainerblog.de/2011/05/gegen-den-twitter-aggregations-wahn.html" target="_blank">Beiträge</a> finden, in denen sich die Autoren über diejenigen ihrer Social Media Kontakte aufregen, die sämtliche Tweets nach Facebook importieren. Das Problem hierbei ist ziemlich schnell umrissen: Auch Social Media Profis unterscheiden nach einem (vermeintlichen) Charakter der jeweiligen Plattform. Mag es an der Begrenzung auf 140 Zeichen liegen, oder dass Tweets in Echtzeit verteilt werden, oder dass Twitter ganz allgemein als Linkschleuder dient: Twitterer zwitschern häufiger als Facebooker ihren Status updaten. Aggregieren sie ihre Tweets auch in Facebook, erlangen sie eine gewisse Dominanz im Newsstream.</p>
<p>Um eines vorweg klarzustellen: Ich finde vollständig aggregierte Timelines ebenfalls ärgerlich. Das betrifft aber auch andere automatisierte Activitystreams, also all die <em>für mich</em> redundanten Updates von Spielen, Foursquare, FB-Places, Likes und neuen Freundschaften. Sie stören mich aber nicht derart, dass ich mich darüber aufregen würde.</p>
<p>Eher finde ich die unnachsichtig egoistische Sichtweise unverschämt, mit der anderen die »richtige« Nutzung der Plattform nahe gelegt wird. Denn erstens stellt sich jeder durch die Auswahl seiner Followings die Timeline auf Twitter und durch die Akzeptanz von Freundschaften seinen Newsstream auf Facebook selber zusammen. Und zweitens kann niemand einem anderen vorschreiben wollen, wann er was und in welchem Umfang wohin ausliefert.</p>
<p><span id="more-5650"></span></p>
<h3>Auch Facebook ist, was du draus machst</h3>
<p>Tweets, Status-Updates, Blogposts, Fotos, Videos – das alles sind digitale Lebensregungen, die jemand von sich gibt. Und der Grund, weshalb diese auf so vielen Plattformen wie möglich verbreitet werden, liegt schlicht und ergreifend darin, dass die Absender so viele Leute wie möglich erreichen wollen. Plattformen wie Twitter oder Facebook sind viel zu undefiniert und allgemein, um irgendeinen anderen Charakter darin herauslesen zu wollen, als dass Menschen sich kommunikativ miteinander vernetzen können. Was der einzelne daraus macht, ist seine ureigene Angelegenheit.</p>
<p>Anders sieht es auf Special Interest Plattformen wie YouTube, Flickr oder Quora aus. Dort hat man gar nicht erst die Möglichkeit, seine Tweets zu aggregieren, und es machte auch gar keinen Sinn.</p>
<p>Es gibt schlicht und einfach keine »richtige« Nutzung für Facebook, das im Übrigen schon von sich aus so viele Informationen wie möglich gewinnen möchte und sich deshalb so weit wie möglich ins Internet ausdehnt.</p>
<p>Was die Kritiker offenbaren ist, dass sie ihre Filtersouveränität als Empfänger verkennen und nicht nutzen. Aber dafür kann man die Absender nicht verantwortlich machen. Allenfalls ließe sich beobachten, dass die viel beschworene Medienkompetenz ein von allen nicht erreichtes Ideal ist. Da aber die der Kritik zugrunde liegende Absicht des Senders, so viele Empfänger wie möglich zu erreichen, ebenso legitim ist wie die Nutzung entsprechender Möglichkeiten zum Aggregieren, erweisen sich also die Empfänger als inkompetent im Umgang mit sozialen Medien.</p>
<h3>Filtersouveränität liegt beim Empfänger, nicht beim Sender</h3>
<p>Zunächst einmal ließe sich das Problem mit zwei Listen mühelos in den Griff bekommen. Auf die eine kämen alle Kontakte, die ihre Twitter-Timeline vollständig aggregieren, auf die andere jene, die das nicht tun. Mit maximal drei Klicks kann man zwischen den Listen hin- und herwechseln und so zumindest die Dominanz der Tweetaggregatoren über andere Facebook-Friends herausfiltern.</p>
<p>Ganz abgesehen von dem hier geschilderten Problem, kann man Facebook ohne den Einsatz von Listen kaum sinnvoll nutzen. Je mehr Freunde man dort hat, desto breiter wird die angebotene Interessenlage. Umso unterschiedlicher erweisen sich also Häufigkeit und Rhythmen der geposteten Updates im allgemeinen Newsfeed, der in den Augen des Empfängers also umso beliebiger, flacher und redundanter erscheinen muss.</p>
<p>Dabei ist das, was mit »Filtersouveränität« beschrieben wird, alles andere als neu (ist aber eine andere Geschichte, die hier zu weit führt; bei Interesse kann man sich <a title="Vortrag: Das radikale Recht des Anderen | ctrl+verlust" href="http://www.ctrl-verlust.net/vortrag-das-radikale-recht-des-anderen/" target="_blank">hier mal einlesen</a>). Jeder Mensch ist unbewusst unentwegt mit Filtern beschäftigt, was schon der Funktionsweise des Bewusstseins zuzuschreiben ist. Ich schätze aber, dass auch nahezu jeder ebenso oft bewusst filtert. Wenn es in einer Stadt hundert Kinos gibt, von denen die Hälfte den aktuellen Blockbuster im Programm haben, besteht zunächst einmal eine gewisse Wahlmöglichkeit. Wenn ich dann drei dieser Kinos aufsuche, aber jedes Mal den gleichen Film ansehe, kann ich schwerlich die Produzenten für meine eingeschränkte Auswahl kritisieren.</p>
<p>Es ist doch so, dass niemand auf Twitter ununterbrochen seine gesamte Timeline im Blick behalten kann. Vielmehr scannt jeder gelegentlich mal und pickt sich die Tweets heraus, die er für interessant hält. Die Wahrscheinlichkeit, dass die allermeisten Tweets der allermeisten Followings völlig unbeachtet an einem vorbeirauschen, ist doch so hoch, dass man von Sicherheit sprechen kann.</p>
<p>Es twittert aber nur eine Minderheit der Facebook-User. Verständlich also, wenn der eine oder andere auch seine nicht twitternden FB-Friends teilhaben lassen möchte. Schließlich ist das die Kernfunktion von Twitter, so oft man will Kurzmitteilungen plattformübergreifend an die Öffentlichkeit auszusenden. Selbst wer sich mit einigen Leuten sowohl auf Twitter als auch auf Facebook verbindet, wird kaum alle Tweets immerzu doppelt sehen. Und wenn doch, dann ist es so, als kaufte man zwei Exemplare der gleichen Ausgabe einer Zeitung und beschwerte sich anschließend darüber, dass in jeder dasselbe steht.</p>
<p>Ganz so krass ist es in Wirklichkeit aber gar nicht. Vielmehr stören sich die Kritiker daran, für sich selbst noch nicht den »richtigen« Umgang mit neuen Medien gefunden zu haben. Kritik fällt aber immer leichter als Selbstkritik ;)</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://kadekmedien.com/category/facebook-2/'>Facebook</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/kommunikation/'>Kommunikation</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/social-media/'>Social Media</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/twitter/'>Twitter</a> Tagged: <a href='http://kadekmedien.com/tag/facebook/'>Facebook</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/kommunikation/'>Kommunikation</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/social-media/'>Social Media</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/twitter/'>Twitter</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/5650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/5650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/5650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/5650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/5650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/5650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/5650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/5650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/5650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/5650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/5650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/5650/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/5650/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/5650/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=5650&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Einmal Danke zuviel oder Indirektes Eigenlob stinkt auch</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/10/04/einmal-danke-zuviel-oder-indirektes-eigenlob-stinkt-auch/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 07:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Kann man zu oft »danke« sagen? Was für eine seltsame Frage, erinnere ich mich doch an einen Ratschlag aus der guten Kinderstube, wonach man »lieber einmal mehr ‘danke’ sagen« solle. Im Zusammenhang mit der öffentlich abgebildeten Kommunikation im Social-Media-Alltag wird diese Frage aber hin und wieder aufgeworfen, da lieb gemeinte Nettigkeiten durchaus die Relevanz des [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=2599&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man zu oft »danke« sagen? Was für eine seltsame Frage, erinnere ich mich doch an einen Ratschlag aus der guten Kinderstube, wonach man »lieber einmal mehr ‘danke’ sagen« solle. Im Zusammenhang mit der öffentlich abgebildeten Kommunikation im Social-Media-Alltag wird diese Frage aber hin und wieder aufgeworfen, da lieb gemeinte Nettigkeiten durchaus die Relevanz des Nachrichtenstroms vermindern können.</p>
<p>Konkret geht es um Twitter. Jeder, der es aktiv nutzt weiß, das Retweets als »Währung« gehandelt werden, die den besonderen Wert einer Nachricht durch ihre Weiterleitung zum Ausdruck bringen. Jüngste <a title="Social Media Facts: Retweets passieren gleich oder gar nicht (und sind selten) » t3n News" href="http://t3n.de/news/replys-retweets-fakten-280771/" target="_blank">Studien belegen</a>, dass nur 6% aller Tweets retweetet werden, was mich, nebenbei bemerkt, nicht gerade verwundert. Es ist eben nicht jede Nachricht einzigartig, bedeutsam oder brandaktuell, zumal <a title="die völlig neuen, anderen twittercharts. - popkulturjunkie.de" href="http://www.popkulturjunkie.de/wp/?p=4661" target="_blank">die meisten Tweets</a> vertwitterte Nachrichten der großen Medienhäuser sind.</p>
<h3>»Bitte sehr!« – »Danke sehr!«<br />»Gern geschehen!« – »Wie aufmerksam!«<br />&nbsp;</h3>
<p>Nun wäre Twitter als Medium nicht »social«, hätten sich nicht auch Gepflogenheiten, die die Höflichkeit gebieten, herausgebildet. So ist es durchaus üblich, sich bei Retweetern für die mit dem Retweet verbundene Wertschätzung zu bedanken. Dies geschieht in aller Regel mit einem @reply, der öffentlich von allen gesehen werden kann, die beiden – dem Angesprochenen wie dem Absender – folgen. Folgt man nun einigen, deren Tweets häufiger retweetet werden sowie einigen von deren Retweetern, und bedankt sich dieser für jeden Retweet einzeln, nimmt die Timeline schnell groteske Züge an.<span id="more-2599"></span></p>
<p>Die Retweet-Funktion wird außerdem auch gern von Spammern missbraucht, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Vermutlich lassen sich auf diese Weise neue Follower gewinnen, so richtig verstehen tue ich es nicht. Aber diese Form des Missbrauchs und die allgemein mit jeder Häufung verbundene Wertminderung lässt den einzelnen, sicherlich ehrlich gemeinten Dank in manchen Augen suspekt erscheinen.</p>
<h3>Indirektes Eigenlob stinkt auch<br />&nbsp;</h3>
<p>Vergangenen Dienstag habe ich auf Twitter eine interessante Konversation dazu beobachtet, die ich im Folgenden einmal rekonstruieren möchte. Den Anfang machte <a title="Anika Geisel (anikageisel) on Twitter" href="https://twitter.com/anikageisel" target="_blank">@anikageisel</a> mit diesem Statement:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2602" title="101004_01_anikageisel_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_01_anikageisel_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /></p>
<p><a title="Johannes Lenz (JohannesLenz) on Twitter" href="https://twitter.com/johanneslenz" target="_blank">@johanneslenz</a> griff das Thema auf und vertrat die Auffassung, Retweets seien keine Selbstverständlichkeit, weshalb man sich auch bedanken könne.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2603" title="101004_02_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_02_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2604" title="101004_03_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_03_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2605" title="101004_04_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_04_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2606" title="101004_05_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_05_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2607" title="101004_06_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_06_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2608" title="101004_07_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_07_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2609" title="101004_08_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_08_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2610" title="101004_09_indirektes-eigenlob" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_09_indirektes-eigenlob.jpg?w=600" alt=""   /></p>
<p>Wie man sieht, ging es @anikageisel auch weniger darum, Dank prinzipiell in Frage zu stellen, als dessen Dosierung anzumahnen, unter anderem um dem Dankenden über den Verdacht zu stellen, indirektes Eigenlob zu verbreiten, nach dem Motto: »Seht her, ich werde retweetet!«</p>
<p>Ich mischte mich dann mit dem Hinweis auf die Dosierung ins Gespräch ein:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2611" title="101004_10_weniger-ist-mehr" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_10_weniger-ist-mehr.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2612" title="101004_11_weniger-ist-mehr" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_11_weniger-ist-mehr.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2613" title="101004_12_weniger-ist-mehr" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_12_weniger-ist-mehr.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2614" title="101004_13_weniger-ist-mehr" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_13_weniger-ist-mehr.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2615" title="101004_14_weniger-ist-mehr" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_14_weniger-ist-mehr.jpg?w=600" alt=""   /><img class="aligncenter size-full wp-image-2616" title="101004_15_weniger-ist-mehr" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/10/101004_15_weniger-ist-mehr.jpg?w=600" alt=""   /></p>
<p>Wie seht ihr das, ist weniger ist mehr (wert)? Schreibt es bitte in die Kommentare!</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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</tr>
</table>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Twitter: Zwischen Nerdistan und Mainstream</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/09/13/twitter-zwischen-nerdistan-und-mainstream/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 07:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter, das sicherlich wichtigste Social Media Tool, hat ein Problem, um das es wohl niemand beneidet. Um endlich ein funktionierendes werbefinanziertes Geschäftsmodell etablieren zu können, muss es die Massen erreichen. Als minimalistische Kommunikationsplattform hat es zwar unter den Early Adoptern rasch eine erhebliche Anzahl Nutzer gefunden. Außerdem sorgten externe Entwickler mit zahlreichen Zusatzanwendungen für ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=2409&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter, das sicherlich wichtigste Social Media Tool, hat ein Problem, um das es wohl niemand beneidet. Um endlich ein funktionierendes werbefinanziertes Geschäftsmodell etablieren zu können, muss es die Massen erreichen. Als minimalistische Kommunikationsplattform hat es zwar unter den Early Adoptern rasch eine erhebliche Anzahl Nutzer gefunden. Außerdem sorgten externe Entwickler mit zahlreichen Zusatzanwendungen für ein nützliches Ökosystem, das die effektive Nutzung des Kurznachrichtendienstes ermöglicht. Allerdings reicht der bislang erzeugte Netzwerkeffekt nicht aus, um tatsächlich Massen anzusprechen.<span id="more-2409"></span></p>
<p>In letzter Zeit wird häufiger darüber gestritten, ob <a title="Henry Blodget on Business Insider – Here's Twitter's Big Problem: It's Not Going Mainstream" href="http://www.businessinsider.com/twitter-mainstream-2010-9" target="_blank">Twitter bereits Mainstream</a> sei oder nicht, <a title="Augie Ray's Blog – Twitter Not Going Mainstream? Correct, It Already IS Mainstream!" href="http://blogs.forrester.com/augie_ray/10-09-03-twitter_not_going_mainstream_correct_it_already_mainstream" target="_blank">und wie Mainstream</a> in diesem Zusammenhang definiert werden sollte. Fakt ist aber, dass Twitter nicht nur ein <a title="ReadWriteWeb – How Push Notifications Will Change Twitter – comment-242356 by Howie" href="http://www.readwriteweb.com/archives/how_push_notifications_will_change_twitter.php#comment-242356" target="_blank">nerdiges Randphänomen</a> unter technologiebegeisterten Nutzern geblieben ist, sondern dass sich zusehends immer stärker schließende Kommunikationszirkel innerhalb dieser Nutzerschaft herausgebildet haben. Diese nahezu abgeschlossenen Kreise heben die Einstiegsbarriere für Neunutzer erheblich an. Motivierende Kommunikationserfolge sind wesentlich schwerer zu erreichen als zu Zeiten des Hypes in der ersten Jahreshälfte 2009. Nicht wenige lassen ihre Accounts mittlerweile verwaisen oder löschen sie gleich, und das betrifft <a title="Facebook ist das bessere Twitter – Hingesehen" href="http://www.hingesehen.net/facebook-ist-das-bessere-twitter/" target="_blank">keineswegs nur enttäuschte Neueinsteiger.</a></p>
<h3>Linkschleuder der Etablierten</h3>
<p>Die Nutzung Twitters zur Eigenwerbung hat zwar erheblichen <a title="die völlig neuen, anderen twittercharts. - popkulturjunkie.de" href="http://www.popkulturjunkie.de/wp/?p=4661" target="_blank">Einfluss auf die Verlinkung</a> innerhalb der Blogosphäre genommen und verdrängt anscheinend auch den <a title="Twitter killed the RSS-Stream | avatter" href="http://www.avatter.de/wordpress/2010/09/twitter-killed-the-rss-stream/" target="_blank">RSS Reader</a>. Aber gerade die neuerdings verstärkt auftretende Verbreitung von Nachrichtenangeboten großer Medienhäuser lässt Twitter in den Augen vieler nicht mehr als die beliebteste Kommunikationsplattform der Gegenöffentlichkeit erscheinen, sondern lediglich als ärgerliche Linkschleuder der Etablierten.</p>
<p>Und Twitters eigene Anstrengungen der letzten Monate mit Schwerpunkten auf VIPs, Werbetweets in den Suchergebnissen und Followerempfehlungen sowie den erst kürzlich angekündigten <a title="ReadWriteWeb – How Push Notifications Will Change Twitter" href="http://www.readwriteweb.com/archives/how_push_notifications_will_change_twitter.php" target="_blank">Push Notifications</a> weisen daher auch deutlich in eine andere Richtung: raus aus Nerdistan und hin zum Mainstream. Und dieser soll <a title="Suboptimale Plattform-Strategie von Twitter ist gut für den Rest des Webs - neunetz.com" href="http://www.neunetz.com/2010/06/07/suboptimale-plattform-strategie-von-twitter-ist-gut-fuer-den-rest-des-webs/" target="_blank">möglichst weg von externen Clients</a> auf die eigene Website bzw. die eigene iPhone-/iPad-App gelockt werden.</p>
<p>Ob das gut gehen kann, wird die Zukunft erweisen. Zweifel sind aber durchaus jetzt schon angebracht. Auch wenn 6 Millionen Twitterer <a title="Lady Gaga (ladygaga) on Twitter" href="http://twitter.com/Ladygaga" target="_blank">Lady Gaga</a> folgen, heißt das noch lange nicht, dass ihre Tweets für jeden nützlich sind. Ganz davon abgesehen, dass die <a title="Netzökonom - F.A.Z.-Community: Wie man auf Twitter eine große Nummer wird" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/08/09/wie-man-auf-twitter-eine-grosse-nummer-wird.aspx" target="_blank">Followeranzahl kein geeignetes Qualitätskriterium</a> ist. Auch das Who-to-Follow-Feature hat unter regelmäßigen Nutzern eher Genervtsein hervorgerufen. Und dass die angekündigten Push Notifications auf Gegenliebe stoßen, kann ich mir zumindest bei jenen nicht vorstellen, die Twitter effektiv nutzen. Beim produktiven Arbeiten mit Social Media alle Naselang von aufpoppenden Benachrichtigungen unterbrochen zu werden, die auf eingehende DMs und @replies verweisen, kann eigentlich nur als störend empfunden werden. Auf diesem Weg könnte Twitter also völlig bedeutungslos werden, bevor es die Massen erreicht hat.</p>
<h3>Der Kommunizierende ist das Medium</h3>
<p>Dabei sollten auch die webaffinen Twitterer einmal darüber nachdenken, ob sie den Mainstream nicht etwa bräuchten, um ihre Kurznachrichten zu Marketingzwecken verbreiten. Derzeit lassen sich News und Links fast nur innerhalb bestimmter Special-Interest-Groups effektiv verbreiten. Wer sicher gehen will, dass seine Tweets auch von einem breiteren Publikum gelesen werden können, sendet sie über externe Clients ins massentauglichere Facebook.</p>
<p>Twitter verlöre rasch an Effektivität, wenn die Massen plötzlich in diese hochspezialisierten Kommunikationszirkel eindringen würden. Beispielsweise wenden sich Öffentlichkeitsarbeiter eher an Journalisten und andere Multiplikatoren, die sich ihrerseits via Social Networks an die Massen wenden. Die direkte Interaktion mit dem Mainstream muss nämlich auch von den Early Adoptern erst noch gelernt werden.</p>
<p><em>Der Kommunizierende ist das Medium.</em> Diese für Social Media eigentlich typische Erkenntnis ist noch lange nicht in ihrer vollen Bedeutung überall angekommen und kennzeichnet den wahren Medienwandel von den Massenmedien hin zu Medienmassen. Es sollte mich nicht wundern, wenn gerade der Mainstream wahre Information-Overload-Tsunamis verursacht und gestandene Kommunikationsprofis ernsthaft überfordert.</p>
<p>Was bleibt ist die <a title="Netzökonom - F.A.Z.-Community: Wie aus Twitters Problem ein „Google News 2.0&quot; werden könnte" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/09/04/wie-aus-twitters-grossem-problem-ein-google-news-2-0-werden-koennte.aspx" target="_blank">Suche nach einer effektiveren Nutzung</a>. Wenn die eigenen Followings vorrangig dazu dienen, aus dem Nachrichtenangebot thematisch Relevantes herauszufiltern, liefern externe Services wie die <em><a title="Twitter Tim.es" href="http://twittertim.es/" target="_blank">Twitter Tim.es</a></em> oder <em><a title="paper.li" href="http://paper.li/" target="_blank">paper.li</a></em> interessante Ansätze, wirklich Wichtiges noch einmal nach sozialer Gewichtung zu ordnen. Dabei dürfte es den Early Adoptern ziemlich egal sein, ob die allem zugrunde liegende Plattform zur Weiterverbreitung Twitter oder ein anderer Status-Updates streamender Dienst ist. So gesehen, könnte Twitter sich auf seinem Weg von Nerdistan zum Mainstream auch verirren.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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	</item>
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		<title>Faszination Social Media: Twitter – Der alles verbindende Kreislauf</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/07/12/faszination-social-media-twitter-der-alles-verbindende-kreislauf/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 07:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Um im Social Media erfolgreich kommunizieren zu können, sind einige Vorbereitungen nötig. Über seine Ziele sollte man sich ebenso klar werden wie über die Strategie, mit der man sie erreichen will. Die grundsätzlichen Erfolgsfaktoren – Zuhören und Teilen – erlernt man quasi schon mit den ersten Schritten. Nicht weniger wichtig ist, eine Auswahl der richtigen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=2113&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um im Social Media erfolgreich kommunizieren zu können, sind einige Vorbereitungen nötig. Über seine Ziele sollte man sich ebenso klar werden wie über die Strategie, mit der man sie erreichen will. Die grundsätzlichen Erfolgsfaktoren – Zuhören und Teilen – erlernt man quasi schon mit den ersten Schritten. Nicht weniger wichtig ist, eine Auswahl der richtigen Werkzeuge zu treffen. Bis auf ein rein privates Anwenderszenario – etwa wenn jemand ausschließlich Kontakt mit Familienmitgliedern, dem engeren Bekanntenkreis und vielleicht noch alten Schulfreunden sucht – gehört ein Tool immer dazu: Twitter.<span id="more-2113"></span></p>
<h3>So viel wie nötig, so wenig wie möglich</h3>
<p>Twitter ist der alles miteinander verbindende Kreislauf. Der einzelne Tweet ist zwar auf eine Länge von 140 Zeichen begrenzt, aber innerhalb dieses Limits gilt das freie Wort. Durch die Möglichkeit, Links zu Webseiten, Bildern, Videos und Sounddateien mitzusenden, die zuvor von URL-Kürzern geschrumpft werden, wird der eigene Kommunikationsfluss durch dieses Limit nicht etwa gehemmt, sondern seine Effektivität gesteigert.</p>
<p>Erstaunlicherweise begegne ich immer wieder Leuten, die gerade mit Twitter nichts anfangen können. Der Sinn, beliebige Kurznachrichten an ein mehr oder weniger anonymes Publikum aussenden zu können, erschließt sich ihnen einfach nicht. Dabei ist es (in meinen Augen) denkbar einfach zu verstehen: das Internet ist unfassbar groß. Unüberschaubar viele Menschen nutzen es gleichzeitig, um ihre Informationen anderen zur Verfügung zu stellen. Man kann es sich als riesigen Marktplatz vorstellen, auf dem sich Massen von Menschen drängen, die ihre Angebote machen und/oder die anderer nutzen wollen. Jeder hat die gleiche Chance gehört zu werden, nur dass die Wahrscheinlichkeit darauf im gleichen Maße abnimmt, wie die Anzahl der Nutzer zunimmt. Und in dieser Situation sinkender Erfolgsaussichten kommt jemand und drückt ihnen ein Megaphon in die Hand.</p>
<p><em>Twitter gleicht den Stimmbändern des Marktschreiers.</em> Und mittlerweile gilt das nicht nur in einem physischen, sondern durchaus auch metaphysischen Sinn: <em>Twitter ist die Stimme des Internet. </em>Keine noch so genaue Umfrage kann sich auch nur annähernd auf eine so große, freiwillig und spontan geäußerte Menge an Meinungen berufen, noch dazu im denkbar kürzesten Zeitraum, nämlich in Echtzeit.</p>
<h3>Asymmetrische Vernetzung und Privatsphäre</h3>
<p>Einige Menschen haben in Bezug auf ihre Privatsphäre Bedenken, sich öffentlich vor (weitgehend) anonymen Massen zu äußern. Diese Unsicherheit wird meiner Meinung nach schon in relativ kurzer Zeit verdrängt von der Lust, sich vor Zeugen zu verwirklichen. Wie weiter oben schon beschrieben, ist Zuhören einer der grundsätzlichen Erfolgsfaktoren im Social Media und man lernt währenddessen alles Nötige.</p>
<p>Es gibt keine konkrete Erwartungshaltung. Nachdem der Account eingerichtet ist, sieht man sich ein wenig auf Profilen anderer Nutzer um und abonniert mehr oder weniger nach Belieben die ersten Twitterer. Wichtig ist dabei, das asymmetrische Prinzip zu verstehen: <em>jeder kann jedem folgen, muss aber nicht.</em> Es gibt keinen Grund, in seiner Eitelkeit gekränkt zu sein, wenn man nicht zurückverfolgt oder nach einiger Zeit wieder entfolgt wird. Wenn man im Bus neben jemand sitzt, der vor einem aussteigt, ist man ja auch nicht beleidigt.</p>
<p>Schon beim Beobachten der ersten Tweets beginnt man zu lernen, was Twitterer für geeignet halten, anderen mitzuteilen. Die Betonung liegt auf mitzu<em>teilen</em>, und es werden kaum intime Dinge sein, die man vor mehrheitlich Fremden hinausposaunt. Was andere über einen sagen, lässt sich ohnehin kaum kontrollieren. Aber was man selber sagt, kann man mit Bedacht wählen, dann ist die Privatsphäre auch nur so weit gefährdet, wie man sich gehen lässt. Und überhaupt, das schlimmste was einem passieren kann ist, auf einen längst vergessenen Tweet zu stoßen, der einem mittlerweile peinlich ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass andere ihn auch wieder sehen und/oder peinlich finden.</p>
<p><a href="http://twitter.com/kadekmedien/status/6560543683" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2120" title="100711_01_screenshot-tweet-kadekmedien-wohnungssuche" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/07/100711_01_screenshot-tweet-kadekmedien-wohnungssuche.jpg?w=600" alt=""   /></a></p>
<h3>Quelle sozial gefilterter Nachrichten</h3>
<p>Sobald man seine anfängliche Scheu abgelegt hat, kommt man vor lauter Spaß gar nicht mehr dazu, Bedenken zu tragen. Die Freude darüber, wie leicht man mit gänzlich Unbekannten in Kontakt kommt und <a title="pressetext austria – Twitter versetzt Nutzer in Kuschelstimmung" href="http://pressetext.at/news/100629002/twitter-versetzt-nutzer-in-kuschelstimmung/" target="_blank">welch erstaunliche Nähe</a> einzig durch regelmäßiges miteinander Kommunizieren zustande kommt, ist überwältigend. Den fließenden Übergang gar nicht bemerkend, wandelt sich auch der blutigste Anfänger binnen kürzester Zeit zum Profi.</p>
<p>Plötzlich versteht man Twitter als einzigartige Quelle sozial gefilterter Nachrichten in Echtzeit zu nutzen, das heißt nur die Mitteilungen zu beachten, die einem momentan bedeutsam erscheinen. Die wichtigsten Gepflogenheiten erschließen sich dabei von ganz allein. Ein vorangestelltes #-Zeichen macht ein Wort zu einem #hashtag, der funktional als Selektor dient, um den betreffenden Begriff über die Twittersuche leichter auffindbar zu machen. Gleichzeitig versteht man ihn als Filter zu nutzen, um auf einen Blick zu erkennen, ob ein Tweet im Augenblick interessant für einen ist oder nicht.</p>
<p>Ebenso leicht erschließt sich die Bedeutung der Retweets als virtueller Beifall und Möglichkeit, eine subjektiv für wertvoll befundene Nachricht wahlweise mit oder ohne Anmerkung an die eigenen Follower weiterzuleiten. Und auch die lustige Tradition, nützliche Nachrichten verbreitende Twitterer den eigenen Followern zum #FollowFriday zu empfehlen, möchte man bald nicht mehr missen.</p>
<h3>Dank Hyperdistribution immer und überall präsent</h3>
<p>Letzte Zweifel an der Nützlichkeit Twitters als jedermann zugänglichem Kommunikationskanal lösen sich wie von selbst auf, sobald man beginnt es professionell in den Dienst seiner Ziele zu stellen. Meist handelt es sich um Marketingziele, ungeachtet ob es sich um Firmen, Marken, Produkte, Dienstleistungen oder die eigene Arbeitskraft handelt. Um das in Gänze zu verstehen, sollte man sich noch einmal vor Augen halten, dass die teilnehmenden Menschen via Twitter <em>kommunizieren wollen</em>. Wer einem anderen folgt, möchte dessen Nachrichten lesen – sicherlich nicht immerzu und nicht jeden einzelnen Tweet, aber generell signalisiert der Follower seine Bereitschaft. Und so ist man quasi überall gleichzeitig und in Echtzeit potentiell wahrnehmbar.</p>
<p>Verknüpft man Twitter mit seinen diversen anderen Profilen, besteht die Möglichkeit die ausgesendeten Tweets von jeder anderen Plattform automatisch entgegennehmen zu lassen, um sie seinen Kontakten dort ebenfalls mitzuteilen. Dieser Vorgang heißt <a title="kadekmedien’s Blog – Social Bookmarking, Social News und Hyperdistribution" href="../2009/09/11/social-bookmarking-social-news-und-hyperdistribution/" target="_blank">Hyperdistribution</a> und er sorgt nicht nur dafür, dass andere als die Twitterkontakte die eigenen Tweets lesen können. Vielmehr hat der einzelne Tweet auch eine längere Lebensdauer und eine größere Wahrscheinlichkeit, auch von den Twitterern gesehen zu werden, mit denen man auf mehreren Plattformen verknüpft ist; schließlich kann nicht jeder immerzu überall sein.</p>
<p><a href="http://twitter.com/WohnScouty/statuses/6569290717" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2121" title="100711_01_screenshot-tweet-wohnscouty-wohnungsangebot" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/07/100711_01_screenshot-tweet-wohnscouty-wohnungsangebot.jpg?w=600" alt=""   /></a></p>
<h3>Monitoring – der professionelle Einsatz</h3>
<p>Nutzt man die Twittersuche fürs Monitoring, lässt sich die Effektivität der Echtzeitkommunikation noch einmal steigern, und auch skeptische Marketer dürften spätestens dann den Wert dieser Plattform verstehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Twitters eigene Suche nutzt und die betreffenden #hashtags für spätere Wiederholungen speichert, oder ob ein externer Service zum Einsatz kommt, der einem die in Echtzeit aktualisierten Suchergebnisse als RSS abonnieren lässt. Anhand einer Anekdote möchte ich Ihnen das beispielhaft erklären:</p>
<p>Im Dezember vergangenen Jahres verschickte eine Bekannte – ganz web1.0-mäßig per E-Mail an all ihre Kontakte – das Wohnungsgesuch einer Freundin, die offenbar noch weniger webaffin war. Die einzige Möglichkeit helfen zu können, sah ich darin, <a title="twitter.com/kadekmedien/status/6560543683" href="http://twitter.com/kadekmedien/status/6560543683" target="_blank">den komprimierten Inhalt der Mail zu vertwittern</a>. Wenige Stunden später erreichte ich ein zur Anfrage passendes <a title="twitter.com/WohnScouty/statuses/6569290717" href="http://twitter.com/WohnScouty/statuses/6569290717" target="_blank">Angebot von Immobilienscout</a>, obwohl weder die zu meinen noch ich zu ihren Followern zählte. Ganz offensichtlich hat ihr Monitoring gegriffen und meinen Tweet herausgefischt, woraufhin zeitnah die richtige Reaktion erfolgt ist: so generiert man Leads, wenn nicht sogar Kunden.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wenn <a title="kadekmedien’s Blog – Content Is King" href="../2010/03/17/content-is-king/" target="_blank">Content King</a> ist, wie es immer so schön heißt, dann ist Twitter der rote Teppich, auf dem der König entlang schreitet. Twitter ist der alles miteinander verbindende Kreislauf im Internet, <em>die</em> Kommunikationsplattform für jedermann. Dabei sollte man stets im Auge behalten, dass zielgerichtetes Kommunizieren die Voraussetzung für erfolgreiches Marketing ist, völlig egal wen oder was man bewirbt.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In dieser Serie erschienen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Wozu ist das gut?" href="../2010/07/05/faszination-social-media-wozu-ist-das-gut/" target="_blank">Faszination Social Media: Wozu ist das gut?</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Das eigene Blog als Marketinginstrument" href="../2010/07/19/faszination-social-media-das-eigene-blog-als-marketinginstrument/" target="_blank">Faszination Social Media: Das eigene Blog als Marketinginstrument</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Google – Gigant und Außenseiter" href="../2010/07/26/faszination-social-media-google-%e2%80%93-gigant-und-ausenseiter/" target="_blank">Faszination Social Media: Google – Gigant und Außenseiter</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Wie Facebook nach Dominanz strebt" href="../2010/08/02/faszination-social-media-wie-facebook-nach-dominanz-strebt/" target="_blank">Faszination Social Media: Wie Facebook nach Dominanz strebt</a></li>
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<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Tipps zum Umgang mit dem Information Overload" href="../2010/08/16/faszination-social-media-tipps-zum-umgang-mit-dem-information-overload/" target="_blank">Faszination Social Media: Tipps zum Umgang mit dem Information Overload</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Die Relativität der Privatsphäre" href="../2010/08/23/faszination-social-media-die-relativitat-der-privatsphare/" target="_blank">Faszination Social Media: Die Relativität der Privatsphäre</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Die gefürchtete Frage nach dem ROI" href="../2010/08/30/faszination-social-media-die-gefurchtete-frage-nach-dem-roi/">Faszination Social Media: Die gefürchtete Frage nach dem ROI</a></li>
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		<title>3 Social Media-Mythen ausgeräumt</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/01/25/3-social-media-mythen-ausgeraumt/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 06:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Social Media-Hype im vergangenen Jahr ging die Erkenntnis einher, dass Social Media sich hervorragend sowohl für die Unternehmenskommunikation als auch fürs Marketing eignet. Allerdings umfasst der Dunstkreis „Social Media“ so viele verschiedene Anwendungen, dass die Vielzahl der sich daraus ergebenden Möglichkeiten und die häufig recht unterschiedlichen Wege zum Ziel noch gar nicht vollständig überblickt werden können. Und diese Situation führt natürlich zum Entstehen von Mythen, die immer wieder gern an Neulinge auf diesem Gebiet weitererzählt werden. Sei es, um die eigene Ahnung als Beratungsleistung zu verkaufen oder einfach nur, um die Tatsache zu kaschieren, dass im auf allgemeiner Teilnahme basierenden Social Media keine feststehenden Erfolgskonzepte vorgesehen sind.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=1457&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Social Media-Hype im vergangenen Jahr ging die Erkenntnis einher, dass Social Media sich hervorragend sowohl für die Unternehmenskommunikation als auch fürs Marketing eignet. Allerdings umfasst der Dunstkreis „Social Media“ so viele verschiedene Anwendungen, dass die Vielzahl der sich daraus ergebenden Möglichkeiten und die häufig recht unterschiedlichen Wege zum Ziel noch gar nicht vollständig überblickt werden können. Und diese Situation führt natürlich zum Entstehen von Mythen, die immer wieder gern an Neulinge auf diesem Gebiet weitererzählt werden. Sei es, um die eigene <em>Ahnung</em> als Beratungsleistung zu verkaufen oder einfach nur, um die Tatsache zu kaschieren, dass im auf allgemeiner Teilnahme basierenden Social Media keine feststehenden Erfolgskonzepte vorgesehen sind.<span id="more-1457"></span></p>
<h3>Mythos 1: E-Mails sind out</h3>
<p><a title="Twitter" href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> hat der Kommunikation im Internet gleich zwei Innovationen beschert: <em>Mikroblogging</em> in <em>Echtzeit</em>. Damit ist es natürlich zu <em>der</em> Killer-Applikation avanciert, mit der sich Informationen ebenso rasch verbreiten wie gewinnen lassen. Auf 140 Zeichen pro Nachricht beschränkt, lassen sich so vor allem allgemeine Hinweise, persönliche Kommentare und weiterführende Links mit zahlreichen Nutzern <em>teilen</em>. – Damit berührt es den Kern des Social Media, die Viele-zu-vielen- anstelle der überkommenen Einer-zu-vielen-Kommunikation sowie das <em>Teilen</em>, die direkte altruistische Interaktion um ihrer selbst willen.</p>
<p>In die gleiche Richtung entwickeln sich die sozialen Netzwerke, allen voran <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a>. Auch hier werden soziale Beziehungen geknüpft und gepflegt auf Basis von an viele Teilnehmer gerichteten Kurzmitteilungen und dem öffentlichen Verfügbarmachen weiterführender Inhalte wie Videos, Fotos oder Webseiten.</p>
<p>Mit <a title="Google Wave" href="https://wave.google.com/" target="_blank">Wave</a> hat Google schließlich eine als würdigen Nachfolger der E-Mail gepriesene Applikation entwickelt und im Herbst 2009 in der bislang nur auf Einladung zugänglichen Beta-Version veröffentlicht. Doch so genial die gelungene Verschmelzung so verschiedener Kommunikationstypen wie Mailen, Chatten, Bloggen und Teilen aller Arten von Dokumenten auch ist, eignet sich Google Wave eher als Kollaborationstool und erfordert mindestens drei Teilnehmer, um wirklich Sinn zu machen.</p>
<p>Doch nichts von alledem kann die E-Mail vollständig ersetzen, was ganz einfach daran liegt, dass es genügend Szenarien gibt, für die neben der E-Mail allenfalls noch eine auf Papier gedruckte Snail Mail in Frage kommt.</p>
<p>Wer möchte beispielsweise ein individuelles Akquiseanschreiben an einen viel versprechenden Interessenten öffentlich machen? Wer mag sich vorstellen, die Korrespondenz zwischen zwei Geschäftspartnern prinzipiell auf 140 Zeichen zu verkürzen?</p>
<p>Für den Austausch von Dokumenten – zumal wenn sie größeren Umfangs sind – eignen sich zwar Dienste wie <a title="box.net" href="http://box.net/" target="_blank">box.net</a> besser, doch noch immer werden Word-Dokumente, Excel-Tabellen oder Power-Point-Präsentationen vorzugsweise per E-Mail versandt. Und ich bin überzeugt, das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben.</p>
<h3>Mythos 2: Unternehmer müssen bloggen</h3>
<p>Der Hype um die Blogs ist zwar schon etwas länger vorbei, trotzdem wird Unternehmen, die noch nicht bloggen, immer wieder empfohlen, schleunigst ein Blog zu kreieren und der Authentizität wegen möglichst den Chef selber bloggen zu lassen.</p>
<p>Bei allem Wahrheitsgehalt ist diese Empfehlung natürlich trotzdem an Unsinn kaum zu überbieten. Damit ein Blog überhaupt lebensfähig wird, sollte sich aus dem Unternehmen eine thematische Bandbreite ergeben, die eine gewisse Regelmäßigkeit sicherstellt. Es gibt nichts Schlimmeres als enthusiastisch begonnene Blogs, denen schon nach kurzer Zeit die Puste ausgeht, bevor sie schließlich ganz einschlafen.</p>
<p>Wer möchte schon sein Unternehmen mit wenig kurzatmiger Durchhaltekraft in aller Öffentlichkeit präsentieren? – Wenn der Themenumfang nicht groß genug ist, die personellen und/oder finanziellen Ressourcen regelmäßiges Bloggen nicht erlauben, lautet die einzig vernünftige Empfehlung: Finger weg! Der Schaden, den die Online-Reputation durch derlei Möchtegern-Aktionen nimmt, ist größer und nachhaltiger als der zu erwartende Nutzen.</p>
<p>Ähnliches gilt für die Authentizität, deretwegen Firmeninhaber selber bloggen sollen. – Wer so etwas empfiehlt, kann sich offenbar nicht vorstellen, dass Geschäftsführer oder gar Vorstände auch anderes von größerer Wichtigkeit zu tun haben, und zwar in einem Umfang, der regelmäßiges Bloggen nicht zulässt. Dabei offenbart schon ein Blick in ein x-beliebiges Kundenmagazin, dass ein vom Chef verfasstes Editorial allemal ausreicht, um die Firmenkommunikation zu authentifizieren.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es nicht jedem liegt, sich schriftlich auszudrücken. Ein wie auch immer geartetes Blog wirft allerdings immer auch ein Licht auf die dahinter stehende Firma. Und wenn wenig inspirierte Blogposts – in holpriger Umgangssprache verfasst – das Lesevergnügen mindern, welche Schlüsse zieht ein potentieller Kunde dann bezüglich der Produkte oder Leistungen dieser Firma?</p>
<h3>Mythos 3: „Viral“ ist gleichbedeutend mit Erfolg</h3>
<p>Ob <a title="Virales Marketing am Beispiel Dove" href="http://www.youtube.com/watch?v=QQkN6koApg0" target="_blank">Videos auf YouTube</a>, <a title="Moorhuhn" href="http://www.moorhuhn.de/history.php" target="_blank">Computerspiele</a> oder <a title="formspring.me" href="http://www.formspring.me/" target="_blank">andere ausgefallene Aktionen</a> – virales Marketing setzt auf die Stärke des Social Media, ohne die darin enthaltene Werbebotschaft plump und offensiv in den Vordergrund zu stellen. Es verlässt sich auf die rasante Verbreitungsgeschwindigkeit, die sich aus hohen Nutzerzahlen und dem Wunsch, <em>gute Inhalte zu teilen</em> ergibt. Und virales Marketing lässt sich – verglichen mit konventionellen Werbekampagnen – günstiger produzieren.</p>
<p>Das alles stimmt, und deshalb sind Empfehlungen „mal eben eine virale Kampagne zu starten“ leichtfertig daher gesagt. – Social Media bedeutet jedoch nicht nur die Teilnahme Vieler am allgemeinen Kommunizieren und Teilen von Inhalten. Genau genommen markiert die Entstehung des Social Media <a title="netzwertig.com – Strukturwandel: Die Folgen der digitalen Disruption für die Volkswirtschaft" href="http://netzwertig.com/2009/11/08/strukturwandel-die-folgen-der-digitalen-disruption-fuer-die-volkswirtschaft/" target="_blank">die umfassendste Veränderung</a> unserer sozialen Beziehungen und ökonomischen Grundlagen <a title="Social Media Revolution" href="http://www.youtube.com/watch?v=sIFYPQjYhv8" target="_blank">seit der Industriellen Revolution</a>. Teil dieser grundlegenden Veränderung ist die Wandlung des (passiven) Konsumenten in einen (aktiven) Prosumenten, und Social Media ist sein Betriebssystem.</p>
<p>Der Wirt, ohne den die Rechnung keinesfalls aufgeht, ist der Mensch hinter dieser Veränderung, der Nutzer im Social Media. Er allein entscheidet, ob eine Kampagne tatsächlich viral wird oder nicht. Und außer gutem Inhalt gehört immer auch Respekt gegenüber dem Nutzer dazu. Wer das ignoriert und glaubt, sich schnell und billig mal eine Serie Lobhudel-Blogposts erkaufen zu können, wird sich im <a title="W&amp;V: Sueddeutsche.de stoppt umstrittene Blog-Kampagne" href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/sueddeutsche_de_stoppt_umstrittene_blog_kampagne" target="_blank">Zurückrudern</a> üben müssen.</p>
<p>Und aus eben diesen Gründen ist „viral“ keine allgemeingültige Erfolgsgarantie. Wenn es überhaupt so etwas gibt, so ist es der Blick auf die Menschen und ihre Bedürfnisse. Es heißt nicht umsonst, dass „Zuhören“ die Kardinaltugend im Social Media ist.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Kommunikationsdesign und Social Media Managment" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Kommunikationsdesign und<br />Social Media Managment</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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</tr>
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<br />Veröffentlicht in Kommunikation, Marketing, Social Media Tagged: Blogs, Facebook, Kommunikation, Marketing, Social Media, Twitter <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/1457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/1457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/1457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/1457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/1457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/1457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/1457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/1457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/1457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/1457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/1457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/1457/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/1457/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/1457/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=1457&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kleine Wochenschau: 50</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2009/12/11/kleine-wochenschau-50/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 05:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Reputation]]></category>
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		<description><![CDATA[Was geschieht eigentlich mit all den Informationen, die man im Verlauf einer Woche produziert und an verschiedenen Stellen im Internet publiziert und hyperdistributiert, um sie in irgendwelchen Aggregaten wieder einzufangen? Eine Antwort auf diese Frage könnte lauten, sie bilden Online-Reputation. Gut. Aber irgendwie nicht zufrieden stellend. Daher kam mir der Gedanke, ob es nicht einen Blogpost wert wäre, der vergangenen Woche an zentralerer Stelle einen Rückblick zu spendieren. Keine Ahnung. Ich starte einfach mit einem „Piloten“.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=1282&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was geschieht eigentlich mit all den Informationen, die man im Verlauf einer Woche produziert und an verschiedenen Stellen im Internet publiziert und hyperdistributiert, um sie in irgendwelchen Aggregaten wieder einzufangen? Eine Antwort auf diese Frage könnte lauten, sie bilden Online-Reputation. Gut. Aber irgendwie nicht zufrieden stellend. Daher kam mir der Gedanke, ob es nicht einen Blogpost wert wäre, der vergangenen Woche an zentralerer Stelle einen Rückblick zu spendieren. Keine Ahnung. Ich starte einfach mit einem „Piloten“.</p>
<h3><span id="more-1282"></span>Freitag</h3>
<p>Bereits am Donnerstag erschien auf <a title="Carta" href="http://carta.info/" target="_blank"><em>Carta</em></a> zum Thema Paid Content „Online-Journalismus: Raus aus der Gratisfalle“ von Stefan Kooths. Am Freitag erreichte mich der sehr fundierte Beitrag via Twitter und da mich das Thema berührte, gab ich <a title="Mein Senf zu: Online-Journalismus: Raus aus der Gratisfalle" href="http://bit.ly/7odhn6" target="_blank">einen Kommentar</a> dazu ab:</p>
<blockquote><p><em>Die knapper und damit kostbarer werdende Zeit des Nutzers könnte sich als der entscheidende Denkfehler für Paid-Content-Modelle erweisen. Bisher wurde noch immer für Knappheiten Geld verlangt. Wieso sollte das ausgerechnet jetzt anders werden?</em></p>
<p><em>Ist es denn so schwer vorstellbar, dass die bisherigen Entwicklungen – User Generated Content, Automatisierte Nachrichtenaggregate, Lokale Mobile Services und Bürgerjournalismus – im Zusammenhang mit Cloud Computing und der Entwicklung zum pragmatischen, semantischen Web zu vollautomatisch erstellten Online-Zeitungen führen?</em></p>
<p><em>Paid Content muss schon von sehr hoher Qualität und sehr spezifisch sein, damit er funktioniert. Und daran wird auch niemand etwas auszusetzen haben.</em></p>
<p><em>Um aber auf den Zeitfaktor zurückzukommen: Gerade weil ich immer weniger Zeit zur Verfügung habe, wird sie mir kostbarer. Wieso also sollte ich sie mit dem Lesen irgendwelcher – noch dazu kostenpflichtiger – Artikel verbringen?</em></p>
<p><em>Umgekehrt wird ein Schuh daraus: weil diverse Anbieter journalistisch hochqualitativer Arbeiten miteinander um die Gunst des Lesers (um seine Aufmerksamkeit, seine Zeit) konkurrieren, werden sie ihn dafür bezahlen. – Wie sie das finanzieren werden, ist eine andere Frage und die ist jedenfalls nicht vom Nutzer zu beantworten.</em></p></blockquote>
<h3>Samstag/Sonntag</h3>
<p>Am Freitagabend besuchte ich die Vernissage der Ausstellung <em>Venus 2.0</em> von Mark Napier in der <a title="Galerie [DAM]Berlin" href="http://dam-berlin.de/" target="_blank">Galerie [DAM]Berlin</a>. Der kunsthistorische Bezug des amerikanischen Medienkünstlers zu klassischen Themen interessierte mich. Obwohl gerade das im Ausstellungstext hervorgehobene kunsthistorische Moment Anlass für eine ausgelassene Diskussion gab, die ich mit einigen meiner Künstlerfreunde auf Facebook am Samstagabend führte.</p>
<p>Anstatt mich einfach auf meine Eindrücke von der <a title="Venus 2.0 by Mark Napier" href="http://www.potatoland.org/PAM_Standing/pam_standing_video1.html" target="_blank">digitalen Skulptur</a>, dem netten Gespräch mit <a title="Mark Napier" href="http://potatoland.org/" target="_blank">Mark Napier</a> und natürlich auch auf den PR-Text zu stützen, recherchierte ich noch die halbe Nacht und formulierte die ersten Gedanken und Fragmente.</p>
<p>Am Sonntag feilte ich dann an meinem Napier-Artikel unter dem Titel <em>Die Frankenstein’sche Venus</em>. Darin heißt es:</p>
<blockquote><p><em>Formal entsteht eine Komposition sich überlagernder Bildfragmente als Referenz zur im Netz vorhandenen digitalen Bilderflut. Inspiriert unter anderem vom Kubismus, der eine Person von verschiedenen Seiten zeigt, geht Napier aber den genau entgegengesetzten Weg und fügt die unterschiedlichen medialen Abbilder zu immer neuen Ansichten eines einzigen Bildes zusammen, um dessen kolportierte mediale Wirkung virtuos in Frage zu stellen.</em></p>
<p><em>Indem er das Sexsymbol zu einem medialen Quersummenbild transformiert, beraubt er es seiner übermächtigen erotischen Ausstrahlung und offenbart stattdessen eine eher ins Groteske verzerrte Frankenstein’sche Karikatur. Venus 2.0 liefert so eine automatische Antwort auf die viel zu selten gestellte Frage, was wir wirklich sehen, wenn wir ausschließlich durch Medien sehen: asexuelle, sich an sich selbst rächende Splitter unerreichbarer Traumziele.</em></p></blockquote>
<h3>Montag</h3>
<p>Mein Blogpost <a title="Virales Marketing und SEO via Blogs" href="../2009/12/07/virales-marketing-und-seo-via-blogs/" target="_blank"><em>Virales Marketing und SEO via Blogs</em></a> über die logiprint.com-Kampagne erschien an dieser Stelle. Die Online-Druckerei hatte im November per Anschreiben samt Gutschein Blogger dazu bewegen wollen, über sie zu berichten. Die Aktion ist nicht überall gut angekommen. Sie wurde aber auch von zahlreichen Bloggern aufgegriffen. Ich habe mir die Frage gestellt, ob aus der Idee nicht eine direkte Kooperationsmöglichkeit ohne Mittler zwischen Firmen und Bloggern erwachsen könnte.</p>
<h3>Dienstag</h3>
<p>Auf meinem Posterous <a title="reBlog from Gartner's 2009 Hype Cycle Special Report Evaluates Maturity of 1,650 Technologies" href="http://post.ly/ERQy" target="_blank">reBloggte ich die Prognose-Grafik</a> aus <em>Gartner’s 2009 Hype Cycle Special Report Evaluates Maturity of 1,650 Technologies</em> und kommentierte dazu:</p>
<blockquote><p><em>Beachtet mal den zweiten hellblauen Punkt nach dem &#8222;Gipfel der überhöhten Erwartungen&#8220; – Microblogging. Das bedeutet wohl nichts anderes (und in diesen Tagen fühlt es sich ja auch schon ein wenig so an), als dass Twitter im Alltag angekommen ist: wer weiß, wozu es nütze ist, wird es verwenden.</em></p>
<p><em>Aber es wird nicht mehr sooo viele Neugierige anziehen wie noch im Frühjahr dieses Jahres. Und vor allem: wer ohnehin nicht professionell kommuniziert, wird es gar nicht benutzen – eine Mehrheit also. Und das ist auch nicht weiter schlimm, schließlich zieht auch nicht jeder Zähne, der es theoretisch könnte ;)</em></p></blockquote>
<p>Am Vormittag erschien mein Artikel über die zeitgenössische Venus auf <a title="Art&amp;Events" href="http://artandevents.mediaquell.com/" target="_blank">Art&amp;Events</a>. Möglicherweise war mein Titel zu reißerisch und wurde deshalb geändert in <a title="Die Frankenstein’sche Venus 2.0: Mark Napier in Berlin" href="http://artandevents.mediaquell.com/2009/12/08/die-frankenstein%E2%80%99sche-venus-2-0-mark-napier-in-berlin-738/" target="_blank"><em>Die Frankenstein’sche Venus 2.0: Mark Napier in Berlin</em></a>.</p>
<h3>Mittwoch</h3>
<p>Auf <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/" target="_blank">SPON</a> erschien ein Kommentar von Christian Stöcker unter dem ungewöhnlich reißerischen Titel „Google will die Weltherrschaft“. – Es scheint neuerdings eine Mode zu sein, in Google das alleinige Böse zu entdecken. Schon aus Prinzip entschied ich mich daher für einen <a title="Mein Sidewiki-Eintrag auf &quot;Netz-Strategie: Google will die Weltherrschaft ...&quot;" href="http://bit.ly/6gzB1Z" target="_blank">Kommentar im Google-Sidewiki</a>:</p>
<blockquote><p><em><strong>Paranoia als Form der Angst&#8230;</strong></em></p>
<p><em>&#8230;ist ein ebenso schlechter Berater wie pure Angst.</em></p>
<p><em>Die &#8222;Weltwissensmaschine Internet&#8220; ist schon eine unglaublich altmodisch-industrielle Vorstellung von der Welt. – Ich erinnere an McLuhan: Medien sind die Verlängerung unserer Sinne. Soll heißen, das Internet ist die Erweiterung unseres Gedächtnisses. Und ja, reale Gebäude, Personen und Vorkommnisse sind mit unserem Gedächtnis verknüpft. Immer schon.</em></p>
<p><em>Und der Satz: &#8222;Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun&#8220;, gilt für alles. Wenn jemand jeden Morgen beim Bäcker gegenüber 2 Schrippen kauft, hinterlässt er schon (durchaus auch unbewußt) eine Datenspur, die z.B. von jemand aus dem 3.Stock, der hinter der Gardine hervorlugt, beobachtet werden kann&#8230;</em></p>
<p><em>Klar, wenn so viele Daten an einer Stelle zusammenlaufen (und ich vertraue sogar mein Notizbuch dem Big Brother an), kann man durchaus auch Gefahren sehen, die einen an totalitäre Staaten erinnern. – Aber gerade die totalitären Systeme haben uns doch eines gelehrt: egal wie viel sie wussten, genutzt hat es ihnen nichts.</em></p>
<p><em>»Je mehr Heu du häufst, desto weniger Nadeln findest du darin.« – soeben frei erfundenes Zitat ;D</em></p></blockquote>
<p>Auf <a title="slideshare.net" href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">slideshare.net</a> habe ich dann zum Thema Ökosystem Marketing eine interessante Präsentation <a title="reBlog Ecosystem Marketing" href="http://post.ly/EZaO" target="_blank">für mein Posterous</a> gefunden und kommentiert:</p>
<blockquote><p><em>Fast zu schön um wahr zu sein&#8230; eine neue Weltordnung, selbstorganisiert und kontinuierlich wachsend.</em></p>
<p><em>Aber etwas Wahres ist wohl dran. Social Media führt uns ja mehr oder weniger bereits durch die postnationale Ära. Und die nächsten Schritte – Cloud Computing und Collaboration – werden bereits in Richtung semantisches Web unternommen. – Das stärkt die Freiheit des Individuums ebenso wie das sich durch und mit ihm selbst organisierende soziale und kollaborative Netzwerk.</em></p>
<p><em>Und all das geschieht, während das bisherige &#8222;überlegene&#8220;, auf Massenproduktion und -konsum bauende Wirtschaftssystem mehr Schaden als Nutzen anrichtet; während aus der bipolaren, eine multipolare Weltordnung heranreift; während sich überlegen wähnende Demokratien in postdemokratische Oligarchien und Plutokratien wandeln.</em></p>
<p><em>Schade wäre jedenfalls, wenn die soziale und kollaborative Selbstorganisation ausschließlich dem Marketing dienen würde, um Massenproduktion und -konsum trotz Umwelt- und Gesundheitsschäden und postindustrieller Sinnleere weiterzuführen.</em></p></blockquote>
<h3>Donnerstag</h3>
<p>Auf <a title="t3n.de" href="http://t3n.de/news/" target="_blank">t3n.de</a> erschien eine sehr gute Trend-Prognose in Sachen SEO für 2010, die ich auszugsweise auf mein Posterous <a title="reBlog from Suchmaschinen: Das SEO-Jahr 2010 und seine 9 Trends » t3n News" href="http://post.ly/EeCf" target="_blank">reBloggte</a> und dazu anmerkte:</p>
<blockquote><p><em>Dies ist ein sehr empfehlenswerter Artikel nicht nur für SEO-Interessierte, sondern für alle Website-Betreiber, die sich fragen, wie man der eigenen Webpräsenz zu (mehr) Erfolg verhelfen kann.</em></p>
<p><em>Einzig das unter Punkt 3 – Usability als Maß für die inhaltliche Relevanz einer Site genannte Konzept „Verweildauer“ sehe ich etwas anders: Multi-Tabbed-Browsing führt nämlich nicht selten dazu, stundenlang auf einer Website zu „verweilen“, ohne dass ich auch nur einen einzigen Blick darauf werfe.</em></p></blockquote>
<p>Tags zuvor war bereits auf <a title="WELT online" href="http://www.welt.de/" target="_blank">WELT online</a> der Kommentar von Ulrich Clauss „Die GEZ hat im Internet nichts zu suchen“ erschienen, für den ich wieder <a title="Mein Sidewiki-Eintrag auf &quot;Kommentar: Die GEZ hat im Internet nichts zu suchen&quot;" href="http://bit.ly/8eROQC" target="_blank">mein Sidewiki zückte</a>:</p>
<blockquote><p><em><strong>GEZ anteilig für Blogger und Twitterer</strong></em></p>
<p><em>Es ist schon deshalb eine Unverschämtheit, GEZ-Gebühren auf internetfähige Computer zu erheben, weil das Internet keine Domäne der öffentlich-rechtlichen Sender ist. Die Öffentlich-Rechtlichen senden auf terrestrischen Funkfrequenzen. Da diese begrenzt waren, leitete sich daraus eine Knappheit ab, für die Gebühren kassiert werden konnten, um ein unabhängiges Informationsangebot aufrecht zu erhalten. – Diese Voraussetzungen sind heute nicht mehr gegeben, weshalb die Akzeptanz der Gebühren für ein öffentlich-rechtliches Informationsangebot – berechtigterweise – sinkt. Aber das ist ein anderes Problem.</em></p>
<p><em>Wenn die Sender sich deshalb jetzt zusätzlich auf weitere Medien ausdehnen, ist das einzig und allein deren Angelegenheit. Niemand zwingt sie dazu. Es gibt schließlich auch keine öffentlich-rechtliche Zeitung. Und das ist auch der Grund, weshalb in der GEZ-Gebühr kein Anteil für ein öffentlich-rechtliches Druckerzeugnis enthalten ist.</em></p>
<p><em>Wenn öffentlich-rechtliche Sender ihr Angebot im Internet bereitstellen wollen, können sie das gerne tun, so wie jeder andere Content-Anbieter auch. Sie können es sogar hinter Paywalls verbergen und darauf hoffen, dass es jemand gegen Gebühr abruft. – Allein eine allgemeine Gebühr auf internetfähige Rechner zu erheben ist aus besagten Gründen unrecht, es sei denn, man teilte eine solche Gebühr auf alle Content-Anbieter auf, also auch auf Blogger und Twitterer.</em></p></blockquote>
<p>Auch Bloggen hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten, und dazu gehört, dass man möglichst nicht am Wochenende postet, weil es kaum jemand liest. Daher geht diese kleine Wochenschau auch von Freitag (vergangener Woche) bis Donnerstag.</p>
<p>Obwohl ich die Dezentralisierung als die Stärke des Internet sehr schätze, finde ich es gerade für die Online-Reputation interessant, breit gestreute Informationen an einer Stelle wieder zusammenzuführen. Ich bin gespannt, wie es Ihnen/Euch gefällt.</p>
<p>Schönes Wochenende und<br />
herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll</p>
<p><a title="Kommunikationsdesign und Social Media Managment" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Kommunikationsdesign und<br />
Social Media Managment</a></p>
<table style="border:none;">
<tbody>
<tr>
<td style="border:none;"><a href="http://technorati.com/faves?sub=addfavbtn&amp;add=http://kadekmedien.wordpress.com" target="_blank"><img src="http://static.technorati.com/pix/fave/btn-fave2.png" alt="Add to Technorati Favorites" /></a></td>
<td style="border:none;">|</td>
<td style="border:none;"><a title="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" href="http://www.mister-wong.de/add_url/" target="_top"><img src="http://www.mister-wong.de/img/buttons/btn_1.gif" border="0" alt="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" /></a></td>
<td style="border:none;">|</td>
<td style="border:none;"><a title="BloggerAmt - kadekmedien's Blog" href="http://www.bloggeramt.de/blogverzeichnis/8288/kadekmediens-blog.html" target="_blank"><img style="border:0;" src="http://www.bloggeramt.de/images/blog_button9.gif" alt="Bloggeramt.de" /></a></td>
<td style="border:none;">|</td>
<td style="border:none;"><a title="rivva.de" href="http://rivva.de/" target="_blank"><img src="http://assets.rivva.de/images/rivva-logo-widget-counter.png" alt="" width="38" height="12" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />Veröffentlicht in Online-Reputation, Rückblick Tagged: GEZ, Google, Green Marketing, Kunst, Paid Content, SEO, Twitter, Virales Marketing <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/1282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/1282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/1282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/1282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/1282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/1282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/1282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/1282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/1282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/1282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/1282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/1282/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/1282/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/1282/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=1282&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Social Bookmarking, Social News und Hyperdistribution</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2009/09/11/social-bookmarking-social-news-und-hyperdistribution/</link>
		<comments>http://kadekmedien.com/2009/09/11/social-bookmarking-social-news-und-hyperdistribution/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 04:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Bookmarking]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht ist das Interessante am Social Media ja, dass alles permanent in Bewegung ist und durch immer wieder Neues irgendwie immer noch ein bisschen mehr beschleunigt wird. Inzwischen hat die Echtzeit-Suche nach Informationen so große Bedeutung erlangt, dass alle großen Social Networking Plattformen entsprechende Tools bereitstellen. Wordpress unterstützt seit dieser Woche mit RSS Clouds Echtzeit-Feeds und auf Mr. Wong kann man seit kurzem seine Tweets importieren. Und wohin man auch kommt, die Facebook-Connect Schnittstelle ist bereits integriert. Stellt sich die Frage, ob Social Bookmarking unter diesen Bedingungen noch eine Option ist.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=942&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist das Interessante am Social Media ja, dass alles permanent in Bewegung ist und durch immer wieder Neues irgendwie immer noch ein bisschen mehr beschleunigt wird. Inzwischen hat die Echtzeit-Suche nach Informationen so große Bedeutung erlangt, dass alle großen Social Networking Plattformen entsprechende Tools bereitstellen. WordPress unterstützt seit dieser Woche mit <a title="socialmediatoday: RSS, Twitter and lifestreaming: Is there an engagement somewhere?" href="http://www.socialmediatoday.com/SMC/122498" target="_blank">RSS Clouds</a> Echtzeit-Feeds und auf Mr. Wong kann man seit kurzem seine <a title="Jetzt neu bei Mister Wong: Twitter-Links importieren!" href="http://blog.mister-wong.de/jetzt-neu-bei-mister-wong-twitter-links-importieren/2009/08/26/" target="_blank">Tweets importieren</a>. Und wohin man auch kommt, die Facebook-Connect Schnittstelle ist bereits integriert. Stellt sich die Frage, ob Social Bookmarking unter diesen Bedingungen noch eine Option ist.</p>
<p><span id="more-942"></span></p>
<p>Echtzeit-Suche ist meiner Ansicht nach in gewisser Weise paradox. Einerseits begehrt man das unverzügliche Abrufen aktueller Information auf möglichst allen Kanälen – was eine Suche danach also überflüssig machen sollte. Andererseits können selbst eingefleischte Multi-Tasker die ständig steigende Informationsflut nicht mehr bewältigen und benötigen dringend <a title="Topsy - A search engine powered by tweets" href="http://topsy.com/" target="_blank">Tools</a>, um scheinbar verpasste Informationen in einer freien Minute doch noch auffinden und verarbeiten zu können. Und genau da kommen Social Bookmarking Dienste nach wie vor als unverzichtbare Elemente des Social Media ins Spiel.</p>
<p>Es nimmt fraglos viel Zeit in Anspruch, sämtliche Informationen wenigstens auf allen wichtigen Plattformen zu verlinken. Und zumindest was die Verlinkung von Beiträgen auf Social News Plattformen betrifft, wird es mittlerweile als <a title="Facebook &amp; Twitter – Das Ende von Digg &amp; Co.?" href="http://www.web-ideas.de/social-media/facebook-twitter-das-ende-von-digg-co/" target="_blank">lästig empfunden</a>, jedes Mal die umständlichen Formulare auszufüllen. Dass das aber auch anders (im Sinne von besser) geht, beweist <a title="StumbleUpon" href="http://www.stumbleupon.com/" target="_blank">StumbleUpon</a> mit seinem parallel zum Review-Formular angebotenen „Quick submit“-Link.</p>
<div id="attachment_946" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://www.stumbleupon.com/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-946" title="Dank &quot;Quick submit&quot; erfordert die Verlinkung auf StumbleUpon nicht zwingend das Ausfüllen des Review-Formulars." src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2009/09/090911_su-quicksubmit.jpg?w=600" alt="Dank &quot;Quick submit&quot; erfordert die Verlinkung auf StumbleUpon nicht zwingend das Ausfüllen des Review-Formulars."   /></a><p class="wp-caption-text">Dank &quot;Quick submit&quot; erfordert die Verlinkung auf StumbleUpon nicht zwingend das Ausfüllen des Review-Formulars.</p></div>
<p>Doch wozu sollte überhaupt noch auf anderen Plattformen verlinkt werden, wenn sämtliche Informationen mehr oder weniger direkt in <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> und <a title="Twitter" href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> zusammenlaufen? – Eine Antwort darauf lautet: der <a title="Hyperdistribution: Wie Inhalte durch das Netz reisen" href="http://netzwertig.com/2009/09/08/hyperdistribution-wie-inhalte-durch-das-netz-reisen/" target="_blank">Hyperdistribution</a> wegen. Und mindestens zwei weitere Antworten sind alte Bekannte: Gebookmarkte Beiträge generieren Links und mit ihnen Bedeutung, möglicherweise PageRank, vor allem aber zusätzlichen Traffic, unter dem sich im Idealfall die nächsten Kunden befinden. Und darüber hinaus bedeutet das „<em>social</em>“ auch beim Bookmarking <em>teilen</em>, <em>mitteilen</em>, <em>austauschen</em>.</p>
<p>Social Media – und die Social Bookmarking Plattformen als Teil dessen – stellt die Technologie für Mund-zu-Mund-Propaganda zur Verfügung. Und wer wollte leugnen, dass Empfehlungen von Menschen bei anderen Menschen das höchste Vertrauen genießen? Also ist es ökonomisch effektiv und obendrein <em>social</em>, Informationen so oft wie möglich zu verlinken, so weit wie möglich zu verbreiten und so vielen Lesern wie möglich zugänglich zu machen.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tr>
<td><a href="http://technorati.com/faves?sub=addfavbtn&amp;add=http://kadekmedien.wordpress.com" target="_blank"><img src="http://static.technorati.com/pix/fave/btn-fave2.png" alt="Add to Technorati Favorites" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.mister-wong.de/add_url/" title="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" target="_top"><img src="http://www.mister-wong.de/img/buttons/btn_1.gif" alt="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" border="0" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.webnews.de" title="Diesen Beitrag bei Webnews verlinken"><img src="http://images.webnews.de/pics/minibutton_dassind_weiss1.gif" alt="Webnews" border="0" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.bloggeramt.de/blogverzeichnis/8288/kadekmediens-blog.html" target="_blank" title="BloggerAmt - kadekmedien's Blog"><img src="http://www.bloggeramt.de/images/blog_button9.gif" style="border:0;" alt="Bloggeramt.de" /></a></td>
</tr>
</table>
<br />Veröffentlicht in Social Media Tagged: Bookmarking, Facebook, Social Media, Twitter <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/942/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/942/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/942/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=942&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Es heißt twittern, nicht pitchen</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2009/08/24/es-heisst-twittern-nicht-pitchen/</link>
		<comments>http://kadekmedien.com/2009/08/24/es-heisst-twittern-nicht-pitchen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 04:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>
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		<description><![CDATA[Twitter ist schon ein interessantes Phänomen. Obwohl der Microbloggingdienst längst nicht mehr künstlich gehypt wird, erfreut er sich eines ebenso ungebrochenen Zuwachses wie anhaltenden Unverständnisses. Neulich erst las ich auf dem Profil eines Followers, dass er seit mehr als einem Jahr twittere, ohne dahinter zu kommen, was es damit auf sich habe. Notorische Verweigerer oder Leute, die noch nicht twittern, fragen mich regelmäßig, wozu das gut sein soll. Und für gewöhnlich finden die Skeptiker recht schnell Gründe, weshalb sie eher nicht twittern wollen.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=894&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter ist schon ein interessantes Phänomen. Obwohl der Microbloggingdienst längst nicht mehr künstlich gehypt wird, erfreut er sich eines ebenso <a title="Twitterdeutschland wächst weiter" href="http://webevangelisten.de/zensus5/" target="_blank">ungebrochenen Zuwachses</a> wie anhaltenden Unverständnisses. Neulich erst las ich auf dem Profil eines Followers, dass er seit mehr als einem Jahr twittere, ohne dahinter zu kommen, was es damit auf sich habe. Notorische Verweigerer oder Leute, die noch nicht twittern, fragen mich regelmäßig, wozu das gut sein soll. Und für gewöhnlich finden die Skeptiker recht schnell Gründe, weshalb sie eher nicht twittern wollen.</p>
<p><span id="more-894"></span></p>
<p>Ein ähnlich gelagerter Tweet mit sinngemäß folgendem Inhalt kam mir kürzlich unter die Augen:</p>
<blockquote><p>Geschätzte 50% aller Tweets sind belanglos. Ich würde sagen, es sind gefühlte 90%.</p></blockquote>
<p>Dabei sagt dieser Tweet mehr über seinen Autor aus als über den Inhalt von Tweets im Allgemeinen. Denn erstens: wer liest denn alle Tweets von allen, um so eine Aussage überhaupt treffen zu können? Und zweitens offenbart derjenige, nicht verstanden zu haben, was für eine Art Kommunikationsplattform Twitter ist.</p>
<h3>Die Public-Relation-Maschinerie für jedermann</h3>
<p>Twitter ist demokratisierte PR, die beste Plattform fürs Personal Branding, die die Welt derzeit zu bieten hat. Und beim PR geht es nun mal darum, Informationen über eine Person, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verbreiten, um den Boden zu bereiten, in den anschließend Werbung ausgebracht wird. So flankiert PR die Werbung, und Werbung rezipiert immer die Information, die zuvor durch PR verbreitet wurde.</p>
<p>Twitter bietet jedem die Plattform, diese Möglichkeit für sich in Anspruch zu nehmen. Man muss also nur darauf zurückgreifen, sich informieren, was für andere interessant ist und anderen mitteilen, was man selbst so tut. Seit dem Relaunch der neuen Website heißt der Slogan im Gegensatz zum früheren „What are you doing?“ nun mehr Social-Media-mäßig „Share and discover what’s happening right now, anywhere in the world.“</p>
<p>Darüber hinaus werden Links zu weiterführenden Informationen vertwittert und die Tweets anderer retweetet (weitergeleitet), um das eigene Personal Branding mit einem Mehrwert auszustatten. So formt der Twitterer ein Image von sich. Und das ergibt sicherlich für den einen oder anderen einen Sinn, weshalb er dem Twitterer schließlich folgt. Praktischerweise gruppiert der Follower die Leute, denen er folgt, nach den Themen, die ihn interessieren und bleibt so stets auf dem Laufenden, ohne andauernd sämtliche Tweets aller Twitterer zu beachten.</p>
<h3>1.000 Follower am Tag und die Hände im Schoß</h3>
<p>Was hingegen gar nicht geht, ist die Kommunikationsplattform ausschließlich für plumpe Werbung zu missbrauchen. Merkwürdigerweise scheinen sich eine ganze Menge Leute, die es besser wissen müssten, darum überhaupt keine Gedanken zu machen. Sie zwitschern munter drauf los, wie man 1.000 Follower und mehr an einem einzigen Tag kriegen kann, ohne etwas dafür zu tun. – Das will kein Mensch lesen. Und was soll man auch mit 1.000 wahllos automatisch generierten neuen Followern anfangen?</p>
<p>Auch will niemand ununterbrochen darauf hingewiesen werden, dass jemand etwas zu verkaufen hat. In einem interessanten Mix aus diversen Informationen hin und wieder darauf aufmerksam gemacht, stört das keineswegs. Aber Tweets ausschließlich als Köder zum Neukundenfang auszustoßen, stört sehr wohl. – Es entbehrt jedoch nicht einer gewissen Ironie, dass es sich oftmals um Profi-Akquisiteure handelt, die das eigene Verkaufstalent anpreisen, während sie demonstrieren, wie penetrante Kundenansprache nicht funktioniert.</p>
<p>Noch lustiger sind jene Online-Marketer, die sich für besonders clever halten. Sie schicken gesammelte Retweets automatisiert in die öffentliche Timeline. – Da ein Retweet immer den Nutzernamen des Urhebers der Nachricht verwendet, landet er auch in dessen Timeline. Offenbar verspricht sich der Absender davon, auf diese Weise neue Follower zu generieren.</p>
<p>Und selbst wenn das vorübergehend der Fall sein sollte… Was passiert denn, wenn jemand durch eine Reihe in die Timeline schießende automatisierte Tweets den gerade gelesenen Tweet aus dem Blick verliert? Glauben diese ausgebufften Profiseller wirklich, jemand freut sich darüber und denkt: „oh schön, da verstopft mir jemand grad die Timeline.“ – Was soll schon passieren? Zwei Klicks: User =&gt; unfollow, gern auch mal User =&gt; block.</p>
<p>Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die Kommunikation via Twitter dient letztlich der Werbung. Um aber wirksam fürs Personal Branding zu kommunizieren, darf sie nicht ausschließlich stattfinden. Und man sollte auch ein Gespür für die Situation seiner Follower entwickeln. Diese ist einem ja in aller Regel nicht bekannt, also platzt man auch nicht marktschreierisch hinein.</p>
<p>Gäbe es beispielsweise einen TV-Kanal, der ausschließlich Werbespots sendete, hätte er sehr sicher keine Zuschauer. Und umgekehrt sieht man in den Shoppingkanälen sehr schön, dass es die das Produkt begleitende Kommunikation ist, welche die Kaufentscheidung beeinflusst, nicht die plumpe Kaufen-Sie-jetzt-Aufforderung. – Und bei Twitter ist das nicht anders. Es heißt schließlich twittern, und nicht pitchen.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung</a></p>
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		<title>Die Mischung macht’s</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 06:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ein Großteil der Gewerbetreibenden seine virtuelle Firmenpräsenz noch vor sich hinschlummern lässt, nur hin und wieder mal eine E-Mail verschickt und allenfalls mit einem halbherzig ausgefüllten XING-Profil in diversen Foren über Sinn oder Unsinn von Twitter fachsimpelt, sehen Trendpropheten längst ein viel gigantischeres Phänomen am Horizont heraufziehen: Social Media Marketing. Und in der Tat, man muss schon seine Medienaktivitäten auf Zeitunglesen und Fernsehen beschränken, um nicht mitzubekommen, dass da zusammenwächst, was offenbar zusammen gehört.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=494&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie Kommunikation und Werbung<br />zu Social Media Marketing verschmelzen</h3>
<p>Während ein Großteil der Gewerbetreibenden seine virtuelle Firmenpräsenz noch vor sich hinschlummern lässt, nur hin und wieder mal eine E-Mail verschickt und allenfalls mit einem halbherzig ausgefüllten XING-Profil in diversen Foren über Sinn oder Unsinn von Twitter fachsimpelt, sehen Trendpropheten längst ein viel gigantischeres Phänomen am Horizont heraufziehen: Social Media Marketing. Und in der Tat, man muss schon seine Medienaktivitäten auf Zeitunglesen und Fernsehen beschränken, um nicht mitzubekommen, dass da zusammenwächst, was offenbar zusammen gehört.</p>
<p><span id="more-494"></span></p>
<p>Das unter dem Schlagwort Web 2.0 bekannt gewordene Mitmach-Internet hat zahlreiche Plattformen hervorgebracht, so dass es eigentlich von Anfang an nur eine Frage der Zeit war, wann man beginnen würde, seine Aktivitäten zu koordinieren. Die damit einhergehende zweite Frage, wozu man überhaupt in so vielen, teilweise recht unterschiedlichen Online-Plattformen aktiv ist, stellt sich anscheinend nur Skeptikern. Und für jene haben unzählige selbsternannte Coaches auch schon eine passende Antwort parat: weil sich in Nullkommanichts und ohne weitere Anstrengung das große Geld machen lässt.</p>
<p>Ich hingegen behaupte einfach mal, dass die Mehrheit der Aktiven eher einer vagen Ahnung folgt, diese aber einem sicheren Gespür für das Richtige entspringt. Und auch das klingt schon hochtrabender als es eigentlich ist. Man muss nämlich nur eins und eins zusammenzählen, um zu verstehen, dass ein Medium, über das unzählige Menschen Informationen nahezu in Echtzeit austauschen, in gewisser Weise auch fürs Marketing in eigener Sache taugt.</p>
<h3>Kommunikation ist Marketing</h3>
<p>Natürlich ist die gute alte Firmenpräsenz nicht wirklich tot, aber sie besitzt längst nicht mehr die Bedeutung, die sie mal hatte. Niemand will mehr offensichtliche und obendrein langweilige Eigenwerbung finden, sondern Informationen. Sätze wie &quot;Herzlich willkommen auf meiner Internetseite. Hier erfahren Sie, dass ich zuverlässig, kompetent und preiswert bin.&quot; will keiner mehr lesen. Ersparen Sie sich den Schaden, den Sie mit solch inhaltsleeren Floskeln anrichten.</p>
<p>Aufmerksamkeit erlangt man durch wiederholtes Engagement. Und dem folgt dann auch ein gewisser Bekanntheitsgrad. Mit selbstverfassten Beiträgen kann man viel glaubhafter Kompetenz beweisen und/oder von anderen Forenteilnehmern zugesprochen bekommen. So erwirbt man mittelfristig das Vertrauen, das die Grundlage künftiger Geschäftsbeziehungen bildet.</p>
<p>Steigt das Interesse eines Forenmitglieds an Ihnen, erkundigt es sich zunächst auf Ihrem Profil, wer Sie sind, was Sie tun und wo Sie das anbieten. Außerdem sucht derjenige nach weiteren Informationen über Sie: Sind Sie im Internet aktiv? Bloggen Sie? Twittern Sie? Haben Sie weitere Profile und wenn ja, wo? Ihre Firmenwebsite besucht der Interessierte erst so ziemlich zum Schluss. Hier vervollständigt er sein Bild von Ihnen, das idealerweise identisch mit dem ist, wie Sie gesehen werden möchten.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es unerlässlich, selbst Informationen über sich zu verbreiten oder eine Agentur Ihres Vertrauens mit Ihrem Social Media Management zu betrauen. Denn solange Sie es in der Hand haben, welche Informationen über Sie an die Öffentlichkeit gelangen, desto mehr Nutzen erlangen Sie und desto weniger Schaden erleiden Sie. Profilpflege ist Imagepflege. Und Image ist Kommunikation als notwendiger Bestandteil Ihrer Marketingstrategie.</p>
<h3>Beispiel für gelungenes Social Media Marketing</h3>
<p>Wie gezieltes Engagement in Social Media Plattformen erfolgreich fürs Marketing genutzt werden kann, möchte ich Ihnen anhand eines Beispiels noch aufzeigen. Erst kürzlich und &quot;rein zufällig&quot; am Tag vor dem Erscheinen ihrer neuen Single wurde die Hamburger Sängerin <i>Mariha</i> in einem Mr. Wong-Newsletter als Mitglied dieser Social Bookmarking-Plattform portraitiert. Entweder ist es mir vorher noch nie aufgefallen oder diese Art Mitglieder-Portraits sind ein ganz neues Feature. Jedenfalls erlangte es meine Aufmerksamkeit und so klickte ich mich zu <a title="Mr. Wong Profil von Mariha" href="http://www.mister-wong.de/user/Mariha/" target="_blank">Marihas Profil</a> durch.</p>
<p>Selbstverständlich konnte ich dort nicht nur ihren neuen Song <i>Heart Keeps Beating</i> anhören, sondern auch anhand ihrer Bookmarks sehen, wofür sich die Sängerin interessiert. Und ebenso selbstverständlich wird von ihrem Mr. Wong- auf ihr <a title="MySpace-Profil von Mariha " href="http://www.myspace.com/marihamusic" target="_blank">MySpace-Profil</a> verlinkt, wo man sich weitere Songs anhören und informieren kann.</p>
<p>Schließlich überzeugte mich das gesamte Informationsangebot. (Sie merken schon, Werbung funktioniert heutzutage andersherum: ich informiere mich aktiv innerhalb des bereit gehaltenen Angebots anstatt mich von irgendeinem vorgefertigten Spot berieseln zu lassen.) Letztlich war der <a title="Mariha: Heart Keeps Beating - Download auf amazon.de" href="http://www.amazon.de/gp/product/B0028353YU/ref=dm_sp_alb" target="_blank">Download des Songs</a> nur noch einen Klick entfernt, und bei der Gelegenheit fragte der Anbieter mich, ob ich nicht eine Kundenrezension verfassen wolle, was ich gerne tat.</p>
<p>Und dass ich jetzt auch noch aus freien Stücken hier darüber schreibe, beweist wie Social Media Marketing funktioniert: durch glaubhaft vermittelte Information und der Möglichkeit, sofort aktiv teilnehmen anstatt einfach nur passiv konsumieren zu können.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung</a></p>
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<br />Veröffentlicht in Marketing, Online-Marketing, Social Media, Social-Media-Marketing Tagged: Marketing, Social-Media-Marketing, Twitter, XING <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/494/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=494&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Demontage eines Hypes</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2009/05/17/demontage-eines-hypes/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 07:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Es geht mir jedes Mal ziemlich auf die Nerven, wenn eine Sache gehypt wird. Das liegt möglicherweise an meinem Alter daran, dass mir die Trilogie des Hypens seit den Neunzigern vertraut ist: hypen, abfeiern, abschießen. Derzeit wird in Deutschland Twitter gehypt bis einem schlecht wird. Und wie bei jedem anderen Hype auch, wird aus den einander widersprechenden Argumenten der glühendsten Verfechter und der hartnäckigsten Verweigerer ein Spannungsfeld erzeugt. Auf all jene, die anscheinend noch nie etwas von der Sache gehört haben, wird innerhalb desselben künstlich Druck ausgeübt. – Daher hinterfrage ich mal ernsthaft und ganz ohne Hype: Bringt Twittern was fürs Business?<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=474&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht mir jedes Mal ziemlich auf die Nerven, wenn eine Sache gehypt wird. Das liegt möglicherweise <span style="text-decoration:line-through;">an meinem Alter</span> daran, dass mir die Trilogie des Hypens seit den Neunzigern vertraut ist: hypen, abfeiern, abschießen. Derzeit wird in Deutschland Twitter gehypt bis einem schlecht wird. Und wie bei jedem anderen Hype auch, wird aus den einander widersprechenden Argumenten der glühendsten Verfechter und der hartnäckigsten Verweigerer ein Spannungsfeld erzeugt. Auf all jene, die anscheinend noch nie etwas von <em>der</em> Sache gehört haben, wird innerhalb desselben künstlich Druck ausgeübt. – Daher hinterfrage ich mal ernsthaft und ganz ohne Hype: Bringt Twittern was fürs Business?</p>
<p><span id="more-474"></span></p>
<h3>Nichts Genaues weiß man nicht</h3>
<p>So jedenfalls klingt der Tenor der Hyper, womit sie natürlich Öl ins Feuer der Standhaften gießen. Denn deren Gegenargumente bauen immerhin auf Lebenserfahrung und gesunden Menschenverstand sowie auf das Fehlen überzeugender Fakten. Wieso sollte man auch ausgerechnet über eine Internetanwendung Kunden generieren, wenn einem diese signalisieren, dass sie kaum Newsletter beziehen, Werbemails vor dem Löschen oftmals nur anlesen, keine RSS abbonieren und so gut wie nie zum Zeitungslesen kommen? Weil es neu und modern ist? [frei zitiert nach dem Web-Architekten <a title="Web-Architekt Frank König" href="http://www.123-blog.de/" target="_blank">Frank König</a> in einem <a title="XING-Thread zum Thema Twitter" href="https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=21055907;offset=0" target="_blank">XING-Thread</a> zum Thema]</p>
<p>Ich habe auch keine Lust, alle Pros und Cons hier wiederzukäuen, um damit letztlich doch schon wieder auf den Zug eines Hypes aufzuspringen, nämlich über den Hype zu berichten. Vielmehr möchte ich die klügsten Argumente der Befürworter anhand meiner eigenen Erfahrung mit Twitter aufgreifen, speziell unter dem Aspekt, ob es was fürs Business bringt.</p>
<h3>Twittern macht Spaß</h3>
<p>Es birgt sogar einen gewissen Suchtfaktor, soviel Laune kann es machen. Mitunter erinnert Twitter mich an jene herrlich übermütigen und undisziplinierten Situationen während meiner Schulzeit in den rockin’ 1970ern, als der Lehrer mal für zehn Minuten aus der Klasse musste: jeder machte was er wollte und alle machten mit.</p>
<p>Und dieser Spaßfaktor überträgt sich natürlich sowohl auf meine Arbeit als auch in die Gespräche mit meinen Kunden. Was glauben Sie, wie ein Kunde reagiert, wenn Sie gut gelaunt sind? (Vorsicht: gute Laune ist ansteckend!)</p>
<h3>Twitter ist Informationsbeschaffung</h3>
<p>Twitter kann auf jeden Fall zur Informationsbeschaffung genutzt werden. Dieses Potential ist m.E. noch um einiges größer und weitgehend unerschlossen. Da sehe ich am Horizont sogar schon so etwas wie Social Media Search heraufziehen.</p>
<p>Die Betonung liegt natürlich auf „kann“. Wie mit jeder anderen Sache auch, hängt es davon ab, was man für sich daraus macht. – Wenn jemand einfach nur danach schielt, in kürzester Zeit möglichst viele Follower zu generieren oder im 20-Sekunden-Takt wahllos jeden Link vertwittert, der ihm unter die Maus kommt, <span style="text-decoration:line-through;">ist das natürlich völlig daneben</span> hat das rein gar nichts mit Informationsbeschaffung zu tun.</p>
<p>Es kommt darauf an, wem ich folge. Ich wähle ausschließlich Leute, deren Themen mich in irgendeiner Weise berühren; vorwiegend natürlich nach beruflichen Interessen gewichtet. Aber dann finde ich es auch schon mal interessant zu erfahren, was jemand zum Mittag isst, wohin er am Wochenende geht oder welchen Song er gerade hört. Solange das nicht überhand nimmt und somit das Medium trivialisiert, dienen diese eher persönlichen Mitteilungen gegenseitiger Vertrauensbildung. Und ist das nicht etwa die wichtigste Grundlage, auf der Geschäfte zustande kommen?</p>
<p>Twitter kann natürlich auch als Hilfefunktion genutzt werden. Gerade erst in dieser Woche hatte ich ein Seitendarstellungsproblem mit einem bekannten Textverarbeitungsprogramm. Bevor ich mich durch diese Unannehmlichkeit in den Irrsinn treiben ließ, setzte ich einen entsprechend formulierten Tweet ab und erhielt innerhalb weniger Minuten den ReTweet eines freundlichen <a title="PR- und Kommunikationsberater" href="http://haraldlink.de/" target="_blank">PR- und Kommunikationsberaters</a> aus München, im dem er mir den Lösungsweg beschrieb.</p>
<h3>Twitter ist Marketing</h3>
<p>Das setzt natürlich voraus, worüber der <a title="Der Krawattenträger - Das Festlegen einer persönlichen Social Media Strategie" href="http://krawattentraeger.de/2009/04/29/vom_festlegen_einer_personlichen_social_media_strategie/" target="_blank"><em>Krawattenträger</em></a> unlängst schrieb, nämlich dass man sich eine persönliche Strategie fürs Social Media Marketing zurechtlegen muss. Meiner Meinung nach wird im Zusammenhang mit Business immer viel zu schnell auf einen Geschäftsabschluss geschielt. Vor dem Verkauf steht jedoch immer eine – wenn auch mitunter vage – Kundenbeziehung, die auf Vertrauen beruht. Und genau dieses kann allmählich durch regelmäßiges Verbreiten sinnfälliger Informationshäppchen aus der entgegen gebrachten Aufmerksamkeit generiert werden.</p>
<p>Twitter ist <em>ein</em> Kanal innerhalb der Social Media Plattformen und kann als solcher hervorragend genutzt werden, z.B. um die eigenen neuen Blogbeiträge zu promoten. Wenn die den eigenen Followern gefallen, werden sie sie auch retweeten. Und damit erweitern sie nicht nur den Empfängerradius erheblich, sondern verleihen dem Tweet auch größere Wichtigkeit, weil er den eigenen Abonnenten ein weiteres Mal unter die Augen kommt.</p>
<h3>Gegner sehen Twitter als Zeitfresser</h3>
<p>Natürlich erfordert Twitter ebenso wie andere Social-Media-Aktivitäten Zeit. Viel Zeit sogar. Aber das trifft genauso gut auch auf konventionelles Marketing zu. Etliche Firmen leisten sich Außendienstler und Kontakter, machen also einen Fulltimejob daraus. In Social Media aktiv zu sein heißt, den Arbeitstag schon mal auf bis zu 16 Stunden auszudehnen.</p>
<p>Um nicht gänzlich auf Freizeit zu verzichten, ist es also erforderlich, die zu vertwitternde Zeit gewissenhaft zu budgetieren. Und selbstverständlich <span style="text-decoration:line-through;">bleiben andere Dinge dadurch auf der Strecke</span> verlegt man seinen Fokus auf wichtigeres. Allerdings ist das nicht sooo schwierig: seit im Fernsehen nur noch gekocht oder gesungen wird, bietet sich hier jede Menge Einsparpotential ;-)</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Twitter zu hypen, weil es neu und modern ist, ist genauso überzogen, wie es prinzipiell und ungeprüft abzulehnen. Menschen, die an Social Media teilnehmen, signalisieren grundsätzlich Bereitschaft, ihre Aufmerksamkeit zu spendieren, und zwar auch Ihrem Informationsangebot. Der häufig vorgebrachte Einwand also, keine Zeit fürs Twittern zu haben, läuft darauf hinaus, diese Menschen zu ignorieren und auf deren Aufmerksamkeit zu verzichten. – Wer sich’s leisten kann…</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung</a></p>
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<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
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<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.webnews.de" title="Diesen Beitrag bei Webnews verlinken"><img src="http://images.webnews.de/pics/minibutton_dassind_weiss1.gif" alt="Webnews" border="0" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
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<br />Veröffentlicht in Marketing, Online-Marketing, Social Media Tagged: Marketing, Online-Marketing, Social Media, Twitter, XING <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/474/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/474/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/474/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=474&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein ♥ für Blogs</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 07:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[In meinem iGoogle fand ich heute im Feed von NerdInSkirt den Hinweis auf die Aktion „Ein ♥ für Blogs“. Hierbei geht es darum, auf lesenswerte deutsche Blogs aufmerksam zu machen. Und zwar explizit auch auf solche, die man nicht in der eigenen Blogroll hat. Ich finde die Idee, die ursprünglich vom StyleSpion initiiert wurde, so cool, dass ich natürlich mitmache.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=385&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_396" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-396" title="Ein ♥ für Blogs" src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2009/04/090422_ein-herz-fuer-blogs4.jpg?w=600" alt="Ein ♥ für Blogs"   /><p class="wp-caption-text">Ein ♥ für Blogs</p></div>
<p>In meinem iGoogle fand ich heute im Feed von <a title="NerdInSkirt" href="http://www.nerd-in-skirt.com/" target="_blank">NerdInSkirt</a> den Hinweis auf die Aktion „Ein <span style="color:#ff0000;">♥</span> für Blogs“. Hierbei geht es darum, auf lesenswerte deutsche Blogs aufmerksam zu machen. Und zwar explizit auch auf solche, die man nicht in der eigenen Blogroll hat. Ich finde die Idee, die ursprünglich vom <a title="StyleSpion" href="http://stylespion.de/" target="_blank">StyleSpion</a> initiiert wurde, so cool, dass ich natürlich mitmache.</p>
<p><span id="more-385"></span></p>
<p>Hier also die Blogs, die ich mehr oder weniger regelmäßig, auf jeden Fall aber immer wieder gerne lese. Darunter befinden sich so einige, auf die ich erst durch die Kommentare auf anderen Blogs, über andere Blogrolls und natürlich über Twitter und XING aufmerksam wurde. Soll heißen: Bloggen, Twittern und Social Media Marketing lohnen sich auf jeden Fall:</p>
<h3>MyBlogCharts – selbstverständlich unsortiert und unvollständig</h3>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Heute Morgen erst erhielt ich via Twitter eine Direct Message von <a title="VirtualTotte auf TWITTER" href="http://twitter.com/VirtualTotte" target="_blank">VirtualTotte</a>, der mich auf den Blog <a title="konversionsKRAFT" href="http://www.konversionskraft.de/" target="_blank">konversionsKRAFT</a> aufmerksam machte. André Morys von der Web Arts AG schreibt darin über alles rund ums Thema Konversionsrate. Und ich finde das ist ein spannendes Thema, vor allem wenn sich jemand innerhalb des weiten Feldes Online-Marketing/SEO/Webdesign eingehender spezialisiert.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Sehr gern lese ich auch den Blog vom <a title="SEO EVANGELIST" href="http://seo-evangelist.de/" target="_blank">SEO EVANGELIST</a>. Auch wenn er ihn nicht regelmäßig aktualisiert, bereitet er seine Beiträge zum Thema SEO gut auf und nennt auch mal Zahlen. Und zum Thema selbst hat der SEO Evangelist ja auch schon vorher eine Menge in seinem inzwischen eingemotteten Insideblog mitgeteilt.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Besonderes Augenmerk auf das Thema Social Media Marketing legt <a title="DER KRAWATTENTRÄGER" href="http://krawattentraeger.de/" target="_blank">DER KRAWATTENTRÄGER</a> aka platypusman, der regelmäßig auch sonnige Grüße aus Thailand via Twitter und XING nach Deutschland schickt.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Da mich das Thema Grafikdesign ein wenig tangiert, lese ich natürlich auch den <a title="Fontblog" href="http://www.fontblog.de/" target="_blank">Fontblog</a>. Spannend vor allem die sich den Beiträgen immer anschließenden Diskussionen in den Kommentaren, wo sich die versammelte Designergemeinde über die ungerechte Welt ausheult. Prädikat: lustich.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Interessant finde ich auch die <a title="PAPIERBOTSCHAFT" href="http://www.papierbotschaft.de/" target="_blank">PAPIERBOTSCHAFT</a>, weil die sich zum Ziel gesetzt haben, Papier (also den Bedruckstoff) als Designbestandteil wieder ins Bewusstsein zu rücken.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Zum Thema Kunst finde ich das blogartige Online-Magazin <a title="Art&amp;Events" href="http://artandevents.mediaquell.com/" target="_blank">Art&amp;Events</a> natürlich nicht nur spannend, weil ich selber hin und wieder einen Beitrag darin schreibe. Ich lese auch sehr gern die Artikel meiner Kolleginnen und Kollegen, denen es regelmäßig gelingt, meinen Blick auch auf Ausstellungen und Künstler zu lenken, die mir sonst entgangen wären.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Und da wir schon mal beim Thema Kunst sind: Der <a title="Kunstblog" href="http://kunst-blog.com/" target="_blank">Kunstblog</a> aus Berlin darf da natürlich keineswegs fehlen, zumal sich darin immer richtig gute Beiträge aus der Berliner Kunstszene finden.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Gleich noch ein blogartiges Online-Kunstmagazin, auf das ich via Twitter aufmerksam wurde und dessen News zum Thema <a title="art-in-berlin auf TWITTER" href="https://twitter.com/artinberlin" target="_blank">art-in-berlin</a> ich auch ausschließlich via Twitter verfolge ist <a title="art-in.de" href="http://www.art-in.de/" target="_blank">art-in.de</a></p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Dann verfolge ich natürlich noch einige PR- und Marketingblogs. Herausragend, weil seriöse Infos liefernd, ist hier der österreichische Blog von <a title="Ed Wohlfahrt" href="http://edwohlfahrt.blogs.com/" target="_blank">Ed Wohlfahrt</a> zu nennen, auf den ich übrigens ebenfalls via Twitter aufmerksam wurde.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Natürlich ebenfalls hohe Qualität liefert Thomas M. Ruthemann aus Hannover in seinem <a title="textblog.profi-news.de von TMR" href="http://www.profi-news.de/" target="_blank">textblog.profi-news.de</a> – Auf TMR und seinen Blog wurde ich übrigens zur Abwechslung mal über XING aufmerksam.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Außerdem lese ich gern die Beiträge zum Thema PR für KMU von der <a title="schreibCRAFT" href="http://schreibcraft-blog.blogspot.com/" target="_blank">schreibCRAFT</a> Katrin Zill aus Mühlheim an der Ruhr.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Ich lese täglich seinen Newsletter <strong>Computerwissen Daily</strong> und bin wegen seiner oftmals zum Wegschmeißen lustigen Schreibe trotz ernsthaft aufbereiteter Beiträge zum Thema Computer, Internet, Neue Medien und Datenschutz großer Fan von Torsten Kieslich aus Neuss, dessen Blog <a title="kieslichdaily.de" href="http://www.kieslichdaily.de/" target="_blank">kieslichdaily.de</a> in meinen Favs nicht fehlen darf.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Falls man den Bewahrer echter freier Meinungsäußerung und Lieferanten wirklich tiefgründigen Journalismus überhaupt erwähnen muss… aber der <a title="Spiegelfechter" href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/" target="_blank">Spiegelfechter</a> gehört einfach auch in eine unvollständige Aufzählung.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">♥ </span>Und zu guter Letzt möchte ich noch den Blog <a title="Maren langweilt sich" href="http://marenslangeweile.blogspot.com/" target="_blank">MAREN LANGWEILT SICH</a> erwähnen. Den besuche ich zwar nur hin und wieder, lese ihn aber sehr gerne zur Entspannung, weil die Texte von Maren Kahl aus Marburg so gar nichts mit meinen beruflichen Interessen zu tun haben und mir deshalb dabei helfen, meinen Kopf einfach mal frei zu machen.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<td><a href="http://technorati.com/faves?sub=addfavbtn&amp;add=http://kadekmedien.wordpress.com"><img src="http://static.technorati.com/pix/fave/btn-fave2.png" alt="Add to Technorati Favorites" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.mister-wong.de/add_url/" title="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" target="_top"><img src="http://www.mister-wong.de/img/buttons/btn_1.gif" alt="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" border="0" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.webnews.de" title="Diesen Beitrag bei Webnews verlinken"><img src="http://images.webnews.de/pics/minibutton_dassind_weiss1.gif" alt="Webnews" border="0" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.bloggeramt.de/blogverzeichnis/8288/kadekmediens-blog.html" title="BloggerAmt - kadekmedien's Blog"><img src="http://www.bloggeramt.de/images/blog_button9.gif" style="border:0;" alt="Bloggeramt.de" /></a></td>
</tr>
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<br />Veröffentlicht in Online-Marketing Tagged: Blogs, Social-Media-Marketing, Twitter, XING <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/385/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=385&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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