Manchmal hab ich den Eindruck, die Hohepriester der magischen Kanäle erzeugen bewusst mit ihren als Aufklärungsarbeit getarnten Publikationen Verwirrung beim Rezipienten, schüren Ängste, bekämpfen sich untereinander und/oder sprechen anderen schlicht die Kompetenz ab, moderne Medien richtig nutzen zu können. Dieses scheinbar paradoxe Verhalten haben sie übrigens mit allen Hohepriestern sämtlicher Kulturen und Religionen gemeinsam, schließlich handelt es sich um eine Machtfrage.
WeiterlesenWas sind selbsternannte Social Media Berater?
Irgendwie habe ich den Eindruck, den Begriff „selbsternannter Social Media Berater“ immer häufiger zu lesen, meist in abwertendem Zusammenhang. Dem Attribut „selbsternannt“ kommt dabei offensichtlich eine entlarvende Funktion zu, die dem an Beratung in Sachen Social Media potentiell Interessierten signalisieren soll, dass es so etwas wie einen Social Media Berater gar nicht gibt. Vollends absurd wird diese Wortklauberei, wenn man beim Lesen den Eindruck nicht loswird, es handle sich um Leute, die Social Media Beratung anbieten, weil sie besser sind als ihre „selbsternannten“ Konkurrenten.
Weiterlesen3 Social Media-Mythen ausgeräumt
Mit dem Social Media-Hype im vergangenen Jahr ging die Erkenntnis einher, dass Social Media sich hervorragend sowohl für die Unternehmenskommunikation als auch fürs Marketing eignet. Allerdings umfasst der Dunstkreis „Social Media“ so viele verschiedene Anwendungen, dass die Vielzahl der sich daraus ergebenden Möglichkeiten und die häufig recht unterschiedlichen Wege zum Ziel noch gar nicht vollständig überblickt werden können. Und diese Situation führt natürlich zum Entstehen von Mythen, die immer wieder gern an Neulinge auf diesem Gebiet weitererzählt werden. Sei es, um die eigene Ahnung als Beratungsleistung zu verkaufen oder einfach nur, um die Tatsache zu kaschieren, dass im auf allgemeiner Teilnahme basierenden Social Media keine feststehenden Erfolgskonzepte vorgesehen sind.
WeiterlesenSocial Media mit oder ohne Management?
Social Media Fans sind immer wieder begeistert, wegen der unerschöpflichen Fülle an Möglichkeiten, die es einem Unternehmen bietet, von sich reden zu machen und somit Aufmerksamkeit aufs eigene Angebot zu lenken. Sie werden nicht müde die im Social Media enthaltenen Marketing- und Branding-Effekte hervorzuheben. Allerdings sind sie alles andere als blinde Enthusiasten, die irgendeinem neuen Hype folgen. Ihnen ist stets auch bewusst, dass die Herausforderungen an ein wie auch immer geartetes Social Media Management proportional zu den Möglichkeiten wachsen.
WeiterlesenEs heißt twittern, nicht pitchen
Twitter ist schon ein interessantes Phänomen. Obwohl der Microbloggingdienst längst nicht mehr künstlich gehypt wird, erfreut er sich eines ebenso ungebrochenen Zuwachses wie anhaltenden Unverständnisses. Neulich erst las ich auf dem Profil eines Followers, dass er seit mehr als einem Jahr twittere, ohne dahinter zu kommen, was es damit auf sich habe. Notorische Verweigerer oder Leute, die noch nicht twittern, fragen mich regelmäßig, wozu das gut sein soll. Und für gewöhnlich finden die Skeptiker recht schnell Gründe, weshalb sie eher nicht twittern wollen.
WeiterlesenDer Name ist Programm
Für manch einen mag ein Produkt-, Marken- oder Firmenname so leicht, flüssig und einprägsam klingen, dass er sich hinsichtlich des Namenfindungsprozesses täuschen lässt. Dabei handelt es sich gerade bei der Namensfindung für ein Produkt, eine Marke oder eine Firma um eine der schwierigsten, in jeden Fall aber um eine der am weitest reichenden Entscheidungen.
WeiterlesenDie Mischung macht’s
Während ein Großteil der Gewerbetreibenden seine virtuelle Firmenpräsenz noch vor sich hinschlummern lässt, nur hin und wieder mal eine E-Mail verschickt und allenfalls mit einem halbherzig ausgefüllten XING-Profil in diversen Foren über Sinn oder Unsinn von Twitter fachsimpelt, sehen Trendpropheten längst ein viel gigantischeres Phänomen am Horizont heraufziehen: Social Media Marketing. Und in der Tat, man muss schon seine Medienaktivitäten auf Zeitunglesen und Fernsehen beschränken, um nicht mitzubekommen, dass da zusammenwächst, was offenbar zusammen gehört.
WeiterlesenDemontage eines Hypes
Es geht mir jedes Mal ziemlich auf die Nerven, wenn eine Sache gehypt wird. Das liegt möglicherweise an meinem Alter daran, dass mir die Trilogie des Hypens seit den Neunzigern vertraut ist: hypen, abfeiern, abschießen. Derzeit wird in Deutschland Twitter gehypt bis einem schlecht wird. Und wie bei jedem anderen Hype auch, wird aus den einander widersprechenden Argumenten der glühendsten Verfechter und der hartnäckigsten Verweigerer ein Spannungsfeld erzeugt. Auf all jene, die anscheinend noch nie etwas von der Sache gehört haben, wird innerhalb desselben künstlich Druck ausgeübt. – Daher hinterfrage ich mal ernsthaft und ganz ohne Hype: Bringt Twittern was fürs Business?
WeiterlesenWelchen Nutzen bringt PR den KMU?
Public Relations – kurz: PR – wird allgemein als Pressearbeit aufgefasst. Leider wird die Zusammenarbeit mit der Presse von vielen KMU oftmals allzu wörtlich genommen und das dahinter liegende Potential für den eigenen wirtschaftlichen Erfolg schlicht verkannt. Natürlich besteht das vorrangige Ziel guter PR-Arbeit darin, in der Presse erwähnt zu werden. Doch die Berichterstattung über das eigene KMU dient nicht einem Selbstzweck, etwa dem Ego zu schmeicheln, sondern einen wichtigen Kanal fürs eigene Marketing zu nutzen.
WeiterlesenWas brauchen Existenzgründer wirklich?
An fast jeder Ecke im Internet lassen sich zahlreiche Angebote lesen, die sich explizit an Existenzgründer richten. Mal mehr, mal weniger marktschreierisch wird dem Neuling unter den Selbständigen geraten, sich hier und jetzt und am besten ohne zu zögern ein ganzes Gründerpaket zu kaufen. Darin enthalten sind meist eine als Logo bezeichnete grafische Figur, ein Entwurf für Visitenkarten, ein Grafikdesign für einen Briefbogen und eine kleine Website, gern auch mit CMS. Mit etwas Glück, ist sogar noch ein Flyer dabei.
WeiterlesenSind Flyer noch zeitgemäß?
Im Gespräch mit Kunden und Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten mache ich immer wieder eine interessante Beobachtung, wenn das Thema auf Werbung zu sprechen kommt: zuallererst fällt das Wort Flyer. Das bedeutet also, dieses Medium ist so weit verbreitet und so tief in den Köpfen verankert, dass es als Werbemittel erster Wahl angesehen wird. Aber stimmt das überhaupt?
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22. Februar 2010

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