Zu den Gestaltgesetzen, die unsere selektive Wahrnehmung beschreiben, gehört auch das Gesetz der verbundenen Elemente. Es beschreibt, dass miteinander verbundene Elemente als Einheit wahrgenommen werden. Eine Verbindung zwischen einzelnen Elementen wirkt so stark, dass andere Gestaltgesetze ihre Wirkung einbüßen.
WeiterlesenGesetz des gemeinsamen Schicksals
Das Gesetz des gemeinsamen Schicksals ist ein weiteres Gestaltgesetz. Es besagt, dass Objekte und Elemente als zusammengehörig wahrgenommen werden, die sich gleichmäßig verändern oder bewegen.
WeiterlesenGesetz der Prägnanz
Das Gesetz der Prägnanz ist eines der Gestaltprinzipien. Es beschreibt die Tendenz der menschlichen Wahrnehmung, komplexe und unvollständige Elemente als einfache und eindeutige Gestalt zu interpretieren. Solche Gebilde bezeichnet man als „Gute Gestalt“. Die Wahrnehmung formt sozusagen aus der Erfahrung des Gedächtnisses eine möglichst einfache Figur, auch und gerade aus mehrdeutig interpretierbaren Strukturen.
WeiterlesenGesetz der Kontinuität
Das Gesetz der Kontinuität ist ein weiteres Gestaltgesetz, das die selektive Wahrnehmung des Menschen beschreibt. Es besagt, dass Elemente, die auf einer „gedachten“ Linie aufgereiht sind, als zusammengehörig empfunden werden. Das menschliche Bewusstsein ordnet sie automatisch einem Sinnzusammenhang zu. Es beschränkt sich dabei nicht nur auf gerade Linien, sondern bezieht auch Elemente auf gekrümmten Linien mit ein oder solche, die an Fluchtlinien wie Zeilen oder Spalten ausgerichtet sind.
WeiterlesenGesetz der Ähnlichkeit
Das Gesetz der Ähnlichkeit ist ein weiteres Gestaltprinzip, die ich hier in loser Folge vorstelle. Es besagt, dass Elemente, die sich in Farbe, Form oder Größe einander ähneln als füreinander relevant und somit eher als zusammengehörig wahrgenommen werden als einander unähnliche Elemente. Auf Grund ihrer Ähnlichkeit, die sich auch auf andere Faktoren wie Helligkeit, Material, Raumlage, Bewegungsrichtung oder Geschwindigkeit beziehen kann, werden diese Elemente von unserer Wahrnehmung zu einer Sinneinheit zusammengefasst.
WeiterlesenGesetz der Geschlossenheit
Das Gesetz der Geschlossenheit ist ein weiteres Gestaltgesetz, welches die selektive Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen beschreibt. Es besagt, dass wir einzelne Elemente, die unter gleichen Bedingungen gruppiert sind, zuerst als geschlossenes Ganzes wahrnehmen. Das menschliche Gehirn schließt dabei die anscheinend vorhandenen Lücken zwischen den Elementen und ergänzt die „fehlende“ Information durch Erfahrungswerte, um die Form zu komplettieren.
WeiterlesenSatzspiegel mehrseitiger Drucksachen
Die Gestaltung mehrseitiger Drucksachen – wie Broschüren oder Bücher – erfordert ein angenehmes, einladendes Gesamtbild. Das heißt, der Grafikdesigner legt größten Wert auf die optimale Lesbarkeit der ganzen Seite. Denn was nützt die darauf platzierte, noch so interessante Information, wenn man sie nicht lesen mag? Daher werden nicht nur die gegenüberliegenden Seiten einer Doppelseite gleichmäßig angelegt, sondern auch die Proportionen des Satzspiegels zum Blatt sollten harmonisch wirken.
WeiterlesenGesetz der Nähe
In der Gestaltung bietet das Gesetz der Nähe die Möglichkeit, zusammengehörige Elemente als eine (Sinn-)Einheit zu gruppieren. Solche Gruppierungen vereinfachen die Komplexität der grafisch aufbereiteten Information und machen sie so leichter erfassbar.
WeiterlesenDie Figur-Grund-Beziehung
Die Figur-Grund-Beziehung ist eines der Gestaltgesetze. Es besagt, dass eine Figur nicht unabhängig von ihrem Hintergrund wahrgenommen werden kann. Vielmehr unterscheidet der Mensch Wesentliches von Unwesentlichem innerhalb einer wahrgenommenen Ganzheit. So wird eine kleinere Fläche eher als Figur und die sie umgebende größere Fläche als Hintergrund wahrgenommen.
WeiterlesenWissenswertes über die DIN-Papierformate
Ein Layout setzt immer eine Fläche voraus, auf der grafische Elemente nach gestalterischen Gesichtspunkten angeordnet werden. In Deutschland und den meisten europäischen Ländern werden häufig standardisierte Papierformate verwendet. Diese Formate sind seit 1922 in der DIN-Norm DIN 476 festgelegt. Das internationale Äquivalent ist in der ISO 216 definiert und unterscheidet sich nur hinsichtlich erlaubter Toleranzen.
Weiterlesen

7. Mai 2010 
Letzte Kommentare