Kreative Berufe sind in erheblichem Maße von Inspiration abhängig. Inspiration ist quasi der Rohstoff der Kreativität. Wie bei anderen Rohstoffen auch, gibt es keine Möglichkeit, kontinuierlich darauf zuzugreifen. Man muss immer wieder an anderen Stellen graben und bohren, um ihn zu fördern, und diese Stellen muss man natürlich auch erst einmal ausfindig machen. Oftmals ist […]
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Kreise strukturieren, um Informationen zu filtern
Welche Möglichkeiten es generell gibt, Informationen strategisch zu ordnen, habe ich in diesem Artikel schon einmal aufgegriffen. Seit Google seine Social Network Plattform G+ vorgestellt hat, fragen sich viele Nutzer, wie sie die Circles am effektivsten verwenden können. Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht. Grundsätzlich ist es natürlich so, dass jeder ein anderes […]
WeiterlesenWie sich Preis, Zeit und Qualität zueinander verhalten
Das Tätigkeitsspektrum des Kommunikationsdesigners erweitert sich heutzutage zusehends, da die Kunden auf dem freien Markt gern alles aus einer Hand hätten. Grafikdesign, Logodesign, Verpackungsdesign, Webdesign, und wenn es geht, auch gleich die Inhalte miterstellen. Kenntnisse in Suchmaschinenoptimierung sind ebenso erwünscht wie Beschriftungsarbeiten, und und und. Es ist also besser, eher Generalist denn Spezialist zu sein […]
WeiterlesenDas Paradox der Auswahl und die Anzahl der Konzepte
Das Paradox der Auswahl geht auf ein Buch des Psychologen Barry Schwartz zurück, das auf Deutsch unter dem albernen Titel Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklicher macht erschien. Darin argumentiert Schwartz, dass die Verringerung von Entscheidungen erheblich zur Beseitigung von Verbraucherängsten beitrage. Selbstbestimmung und die Freiheit der Wahl seien entscheidend für Wohlstand, während die Auswahl […]
WeiterlesenStarke Marken durch Reduktion – oder: Der minimalistische Ansatz
In einer Welt des Überflusses wird es zunehmend schwieriger Produkte zu platzieren, die es so oder in ähnlicher Form nicht schon längst gibt. Darum setzt ab einem bestimmten Zeitpunkt weniger ein Wettbewerb um die Qualitätsmerkmale der Waren oder deren Preis ein, als vielmehr um die Aufmerksamkeit des Konsumenten. Mit langfristig angelegten Brandingstrategien und aufwändig produzierten […]
WeiterlesenWann kommt das intelligent filternde Aggregat?
Ich weiß zwar nicht, wie ihr eure Nachrichten filtert, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ihr sie ungefiltert aufnehmt. Listen bzw. Gruppen sind wohl das Mindeste was man braucht, um einigermaßen Durchblick zu gewinnen. Besser geeignet finde ich abonnierte Keywordsuchen und/oder die Sortierung eingehender News in den RSS-Feeds nach einem PostRank. Noch schöner wäre, […]
WeiterlesenGesetz der verbundenen Elemente
Zu den Gestaltgesetzen, die unsere selektive Wahrnehmung beschreiben, gehört auch das Gesetz der verbundenen Elemente. Es beschreibt, dass miteinander verbundene Elemente als Einheit wahrgenommen werden. Eine Verbindung zwischen einzelnen Elementen wirkt so stark, dass andere Gestaltgesetze ihre Wirkung einbüßen.
WeiterlesenFünf Prinzipien, Informationen zu organisieren
Informationen anschaulich und verständlich aufzubereiten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Kommunikationsdesign. Vor allem wenn es darum geht, Mediennutzer in ihrer Meinung zu beeinflussen oder zur Interaktion mit einem Design zu bewegen. Unabhängig von der Art der Anwendung gibt es jedoch nur eine begrenzte Anzahl Möglichkeiten, Informationen strategisch zu ordnen. Diese fünf Prinzipien, Informationen zu […]
WeiterlesenGesetz des gemeinsamen Schicksals
Das Gesetz des gemeinsamen Schicksals ist ein weiteres Gestaltgesetz. Es besagt, dass Objekte und Elemente als zusammengehörig wahrgenommen werden, die sich gleichmäßig verändern oder bewegen.
WeiterlesenGesetz der Prägnanz
Das Gesetz der Prägnanz ist eines der Gestaltprinzipien. Es beschreibt die Tendenz der menschlichen Wahrnehmung, komplexe und unvollständige Elemente als einfache und eindeutige Gestalt zu interpretieren. Solche Gebilde bezeichnet man als „Gute Gestalt“. Die Wahrnehmung formt sozusagen aus der Erfahrung des Gedächtnisses eine möglichst einfache Figur, auch und gerade aus mehrdeutig interpretierbaren Strukturen.
WeiterlesenGesetz der Kontinuität
Das Gesetz der Kontinuität ist ein weiteres Gestaltgesetz, das die selektive Wahrnehmung des Menschen beschreibt. Es besagt, dass Elemente, die auf einer „gedachten“ Linie aufgereiht sind, als zusammengehörig empfunden werden. Das menschliche Bewusstsein ordnet sie automatisch einem Sinnzusammenhang zu. Es beschränkt sich dabei nicht nur auf gerade Linien, sondern bezieht auch Elemente auf gekrümmten Linien mit ein oder solche, die an Fluchtlinien wie Zeilen oder Spalten ausgerichtet sind.
WeiterlesenGesetz der Ähnlichkeit
Das Gesetz der Ähnlichkeit ist ein weiteres Gestaltprinzip, die ich hier in loser Folge vorstelle. Es besagt, dass Elemente, die sich in Farbe, Form oder Größe einander ähneln als füreinander relevant und somit eher als zusammengehörig wahrgenommen werden als einander unähnliche Elemente. Auf Grund ihrer Ähnlichkeit, die sich auch auf andere Faktoren wie Helligkeit, Material, Raumlage, Bewegungsrichtung oder Geschwindigkeit beziehen kann, werden diese Elemente von unserer Wahrnehmung zu einer Sinneinheit zusammengefasst.
WeiterlesenGesetz der Geschlossenheit
Das Gesetz der Geschlossenheit ist ein weiteres Gestaltgesetz, welches die selektive Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen beschreibt. Es besagt, dass wir einzelne Elemente, die unter gleichen Bedingungen gruppiert sind, zuerst als geschlossenes Ganzes wahrnehmen. Das menschliche Gehirn schließt dabei die anscheinend vorhandenen Lücken zwischen den Elementen und ergänzt die „fehlende“ Information durch Erfahrungswerte, um die Form zu komplettieren.
WeiterlesenGesetz der Nähe
In der Gestaltung bietet das Gesetz der Nähe die Möglichkeit, zusammengehörige Elemente als eine (Sinn-)Einheit zu gruppieren. Solche Gruppierungen vereinfachen die Komplexität der grafisch aufbereiteten Information und machen sie so leichter erfassbar.
WeiterlesenEs geht auch billiger?
Design ist nicht demokratiefähig, lautet der Konsens unter den standhaften Kollegen. Der Designer allein kennt die Gesetzmäßigkeiten, denen gutes Design folgt. Er allein hat das Briefing verstanden, die Fakten analysiert, das Konzept erstellt und seine Entwürfe entsprechend gestaltet. Er berät seinen Kunden nach bestem Wissen und Gewissen, und versucht ihn für seine schönste Idee zu begeistern. In schlaflosen Nächten wälzt er die Argumente für seinen grandiosen Einfall dem aufkeimenden Selbstzweifel wieder und wieder entgegen. So perfektioniert der Designer sein Genie.
WeiterlesenÜber das Einräumen von Nutzungsrechten
Für seine Entwürfe berechnet der Designer außer einem Honorar für die geleistete Arbeit auch die dem Auftraggeber eingeräumten Nutzungsrechte. Dieser Umstand ruft oftmals Unverständnis seitens der Kunden hervor und belastet die Geschäftsbeziehungen. Die Folge ist, dass der verunsicherte Designer mitunter ganz auf das Honorar aus den Nutzungsrechten verzichtet und somit seine Leistung nicht nur unter Wert verkauft, sondern dem Kunden ein weniger wertvolles Produkt auf rechtlich wackeligen Füßen überlässt. – Was also hat es mit den Nutzungsrechten auf sich?
WeiterlesenDie Figur-Grund-Beziehung
Die Figur-Grund-Beziehung ist eines der Gestaltgesetze. Es besagt, dass eine Figur nicht unabhängig von ihrem Hintergrund wahrgenommen werden kann. Vielmehr unterscheidet der Mensch Wesentliches von Unwesentlichem innerhalb einer wahrgenommenen Ganzheit. So wird eine kleinere Fläche eher als Figur und die sie umgebende größere Fläche als Hintergrund wahrgenommen.
WeiterlesenMit gestalteten Visitenkarten in Kunden investieren
Jeder Gewerbetreibende hat eine. Wer keine hat, braucht eine. Dringend sogar, denn es gibt kein Business ohne. Es gibt gelungene, misslungene, auffällige, unauffällige, gewöhnliche, ungewöhnliche, außergewöhnliche, ausgesprochen schöne und eher weniger schöne Exemplare. Die Rede ist vom wichtigsten Kommunikationsmedium überhaupt, nämlich von der Visitenkarte, die mitunter auch denglisch Businesskarte oder englisch Businesscard genannt wird.
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8. August 2011 
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