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Satisficing – Entscheidung, die zufrieden stellt
Design zielt im Wesentlichen darauf ab, bessere Alternativen zu bereits Vorhandenem zu entwickeln. Unter Berücksichtigung ökonomischer Aspekte erweist sich ein zufrieden stellendes Ergebnis oftmals als die bessere Wahl, auch wenn das angestrebte Optimum noch nicht erreicht wurde. Die pragmatische Entscheidung für eine zufrieden stellende Lösung ist meist auch eine für ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis. Read more…
Der Designprozess – Gelingen braucht seine Zeit
Design wird gerne etwas verkürzt als Gestaltung aufgefasst, worunter sich Nicht-Designer oftmals ausschließlich die grafische Oberflächengestaltung vorstellen. Dabei wird gerade die grafische Oberfläche nicht selten als Letztes gestaltet. Und auch die Unterscheidung in Bereiche, die teilweise nichts miteinander zu tun haben und bestenfalls einander zuarbeiten, macht deutlich, dass Design mehr ist als Gestaltung. Read more…
Fünf Prinzipien, Informationen zu organisieren
Informationen anschaulich und verständlich aufzubereiten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Kommunikationsdesign. Vor allem wenn es darum geht, Mediennutzer in ihrer Meinung zu beeinflussen oder zur Interaktion mit einem Design zu bewegen. Unabhängig von der Art der Anwendung gibt es jedoch nur eine begrenzte Anzahl Möglichkeiten, Informationen strategisch zu ordnen. Diese fünf Prinzipien, Informationen zu organisieren sind: Alphabet, Zeit, Ort, Hierarchie und Kategorie. Read more…
Es geht auch billiger?
Über Demokratie, Prostitution und
die Zukunft des Grafikdesigns
Design ist nicht demokratiefähig, lautet der Konsens unter den standhaften Kollegen. Der Designer allein kennt die Gesetzmäßigkeiten, denen gutes Design folgt. Er allein hat das Briefing verstanden, die Fakten analysiert, das Konzept erstellt und seine Entwürfe entsprechend gestaltet. Er berät seinen Kunden nach bestem Wissen und Gewissen, und versucht ihn für seine schönste Idee zu begeistern. In schlaflosen Nächten wälzt er die Argumente für seinen grandiosen Einfall dem aufkeimenden Selbstzweifel wieder und wieder entgegen. So perfektioniert der Designer sein Genie.
Über das Einräumen von Nutzungsrechten
Für seine Entwürfe berechnet der Designer außer einem Honorar für die geleistete Arbeit auch die dem Auftraggeber eingeräumten Nutzungsrechte. Dieser Umstand ruft oftmals Unverständnis seitens der Kunden hervor und belastet die Geschäftsbeziehungen. Die Folge ist, dass der verunsicherte Designer mitunter ganz auf das Honorar aus den Nutzungsrechten verzichtet und somit seine Leistung nicht nur unter Wert verkauft, sondern dem Kunden ein weniger wertvolles Produkt auf rechtlich wackeligen Füßen überlässt. – Was also hat es mit den Nutzungsrechten auf sich?
Ein gutes Logo kann nicht billig sein
Es kommt immer wieder einmal vor, dass Interessierte die Erstellung eines Logos anfragen und vermutlich keinerlei Vorstellung vom damit verbundenen Arbeitsaufwand haben. Andernfalls ließe sich Ihre Enttäuschung über den in Ihren Augen doch recht hohen Preis nicht erklären. Eine einfache grafische Konstruktion beinhaltet für einen gestandenen Grafiker soviel Arbeit, dass sein Preis den eines Gucci-Gürtels um ein Vielfaches übertrifft?
Kundenwunsch und Kreativität
Wird die eigene Kreativität von Kundenwünschen ausgebremst?
Nein, um es kurz zu machen. Die eigene Kreativität wird nicht im geringsten von Kundenwünschen ausgebremst oder verhindert. Und wer als Kreativer dennoch das Gefühl hat, der Kunde zerstöre die eigenen großartigen Ideen mit unqualifizierten Anmerkungen und überzogenen Änderungswünschen, bringt etwas ganz gehörig durcheinander.
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