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	<title>kadekmedien&#039;s Blog &#187; Bloggen</title>
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		<title>Was bleibt nach dem Social Media-Hype?</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 07:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Hype um Social Media ist wohl endgültig vorüber, was man an Angeboten wie diesem unschwer erkennen kann. Obwohl stellenweise Zweifel aufkommen, ob es sich nicht doch etwa um Satire handelt, wird trotzdem deutlich, dass die Macher keinen blassen Schimmer von dem haben, worüber sie reden. Diese offensichtliche Ahnungslosigkeit haben sie aber für schlichte Gemüter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=6117&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hype um Social Media ist wohl endgültig vorüber, was man an Angeboten <a title="Soschl Miehdja Eliehde Klubb" href="http://socialmediaeliteclub.com/" target="_blank">wie diesem</a> unschwer erkennen kann. Obwohl stellenweise Zweifel aufkommen, ob es sich nicht doch etwa um Satire handelt, wird trotzdem deutlich, dass die Macher keinen blassen Schimmer von dem haben, worüber sie reden. Diese offensichtliche Ahnungslosigkeit haben sie aber für schlichte Gemüter überzeugend aufbereitet. Irgendwo steht halt tatsächlich jeden Morgen ein Dummer auf, den es zu finden gilt. Es gäbe schließlich auch keinen E-Mail-Spam mehr, wenn nicht immer wieder Leute darauf hereinfielen.</p>
<p>Was aber bleibt, wenn der Hype ein Ende gefunden hat? Wie geht es weiter? Was sollen Unternehmen tun, die gerade erst eingestiegen sind oder noch überlegen?</p>
<p><span id="more-6117"></span></p>
<p>Ich finde, jetzt erst tun sich die wirklich interessanten Fragen auf. Auch wenn es ob der zahlreichen Plattformen und Kanäle jede Menge zu beachten gibt, lässt sich ein Einstieg ins Social Web mit etwas gutem Willen auch im Alleingang erarbeiten. In den vergangenen Jahren wurde ja jede Menge Material hierzu in unzähligen Blogs veröffentlicht. Klar, angesichts der Masse an Informationen droht da auch viel Verwirrung und ein hohes Frustrationspotenzial. Aber wenn man nicht direkt zur Zielgruppe der Bauernfänger-Elite gehört, lernt man durchaus, »richtig« zu twittern, zu facebooken und zu bloggen.</p>
<h3>Als Medienunternehmen handeln</h3>
<p>Eine Ansicht besagt, das im Social Web aktive Unternehmen solle sich (auch) als Medienunternehmen begreifen und entsprechend handeln. Also im Rahmen seiner Kommunikationsstrategie eine Medienstrategie erarbeiten, der wiederum eine Contentstrategie folgt. Und aus dieser leiten sich anstehende Themen sowie Veröffentlichungsrhythmen ab.</p>
<p>Es gilt also entsprechende Quellen zu recherchieren, das Material aufzuarbeiten und Content daraus erstellen zu lassen, der einen Mehrwert für den Nutzer beinhaltet. Nur so ist garantiert, dass dessen Aufmerksamkeit den unternehmenseigenen Kanälen zukommt. Kurz, was bisher Werbung war, muss in Inhalte verwandelt werden.</p>
<p>Allerdings erfordert das Know-how, das eben nicht von einem Social Media-Manager oder Kommunikationsberater mal eben mitgemacht werden kann. Oder anders ausgedrückt, der mit der kontinuierlichen Herstellung hochwertiger Inhalte verbundene Aufwand, kann nicht von jedem Unternehmen betrieben werden, da er selbstverständlich in einem vernünftigen Verhältnis zum erwartbaren Nutzen stehen muss.</p>
<h3>Wie können Inhalte Mehrwert bieten?</h3>
<p>Was also können Unternehmen im Social Web anfangen, denen die Rolle des Medienunternehmens eine Nummer zu groß ist?</p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass es für kein einziges Unternehmen in dieser Absolutheit zutrifft, also eine Aufgabe darstellt, die nicht bewältigt werden kann. Selbst ein Handwerksbetrieb mit vielleicht dreißig Mitarbeitern wird auch dann zum Medienunternehmen, wenn es »nur« eine Facebook-Page und/oder einen Corporate Blog betreibt. Die Frage ist vielmehr, wie können deren Inhalte Mehrwert bieten und vor allem, wie häufig muss er produziert werden?</p>
<p>Gerade was die Frequenz angeht, wird es meiner Meinung nach zu einer Renaissance des Corporate Blogs unter anderen Vorzeichen kommen. Jahrelang wurde geraten, regelmäßig wenigstens einmal pro Woche zu bloggen, um Stammleser zu generieren. Das hatte in gewisser Weise seine Berechtigung (und hat sie immer noch), als Blogs noch neue und viel versprechende Medienalternativen waren. Trotzdem hat es sich aber auch als Trugschluss herausgestellt, unter anderem weil es längst nicht so viele Blogleser gibt, wie es geben müsste, um für jeden Blog eine regelmäßige Stammleserschaft zu generieren. Das hat damit zu tun, dass auch webaffine Nutzer ihre News vorzugsweise aus etablierten Medienhäusern beziehen und generell auch nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit haben.</p>
<h3>Kein Zwang zu Periodizität</h3>
<p>Worauf ich hinaus will ist, dass es keinen Grund für eine wie auch immer geartete Periodizität für Corporate Blogs gibt. Das soll natürlich keine Einladung zur Nachlässigkeit sein, aber in Erinnerung rufen, dass ein Blog <em>Owned Media</em> ist, auf dem das Unternehmen in vielerlei Hinsicht mehr Freiheiten hat als auf einer Facebook-Page oder im Twitterkanal. In erster Linie handelt es sich um ein Informations<em>angebot</em>, das keineswegs regelmäßig wiederholt werden muss. Social Media-Nutzer wissen aber, dass es da ist, wenn sie nach entsprechenden Informationen suchen. Soll heißen, <em>on demand</em> – also auf Abruf – gilt auch für den Blogbetreiber.</p>
<p>Natürlich wird jedes Unternehmen ein mehr oder weniger aufwändiges Monitoring betreiben und daraus Erkenntnisse für Inhalte und Veröffentlichungsrhythmen gewinnen. Wann es aber was und wie publiziert, bleibt – von Notfällen einmal abgesehen – einzig und allein dem bloggenden Unternehmen überlassen. Durch Regelmäßigkeit lässt sich zwar ziemlich sicher mehr Aufmerksamkeit generieren, doch lässt sich diese auch über Twitter und Facebook herstellen und auf den Corporate Blog lenken. Einen Zwang gibt es allerdings nicht. Denn mit nichts sagenden, womöglich langweiligen Status-Updates oder Tweets, die die gleichen Nachrichten verbreiten, wie alle anderen, gewinnt man auch dann keine Aufmerksamkeit, wenn sie regelmäßig gesendet werden.</p>
<p>Für die allermeisten Unternehmen wird sich eine der Regelmäßigkeit entziehende, behutsame Medienstrategie als wirksamer erweisen, als alltägliches, krampfhaftes Konkurrieren um Jedermanns Aufmerksamkeit. Ein als eine Art Newsroom betriebener Corporate Blog, der für neue Beiträge Twitter als Verteilungsmedium und die Facebook-Page als Ansprache-Plattform für die sich herausbildende Community nutzt, bringt dem Unternehmen mittel- und langfristig betrachtet mehr.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://kadekmedien.com/category/bloggen/'>Bloggen</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/content-creation/'>Content Creation</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/kommunikation/'>Kommunikation</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/social-media/'>Social Media</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/social-media-optimization/'>Social-Media-Optimization</a> Tagged: <a href='http://kadekmedien.com/tag/bloggen/'>Bloggen</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/blogs/'>Blogs</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/content/'>Content</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/kommunikation/'>Kommunikation</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/smo/'>SMO</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/6117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/6117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/6117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/6117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/6117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/6117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/6117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/6117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/6117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/6117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/6117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/6117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/6117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/6117/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=6117&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Blogparade: Blog’n Roll – Rettet die Blogroll</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 07:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tim Krischak von Kommunikation – zweinull hat vor knapp drei Wochen zur Blogparade »Blog’n Roll – Rettet die Blogroll« aufgerufen, die noch bis zum 12.05.2011 andauert. Ich war skeptisch, ob ich daran teilnehmen sollte, da ich ehrlich gesagt nicht an die Blogroll glaube. Ungeachtet dessen hab ich meine Blogroll von Anfang an freigeschaltet, und da [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=5462&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Tim Krischak (t_krischak) auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/t_krischak" target="_blank">Tim Krischak</a> von <em><a title="Social Media Beratung – Seminare, Konzepte, Strategien u. Training" href="http://kommunikation-zweinull.de/" target="_blank">Kommunikation – zweinull</a></em> hat vor knapp drei Wochen zur <a title="Blogparade »Blog’n Roll – Rettet die Blogroll«" href="http://kommunikation-zweinull.de/aufruf-zur-blogparade-blogn-roll-rettet-die-blogroll/" target="_blank">Blogparade »Blog’n Roll – Rettet die Blogroll«</a> aufgerufen, die noch bis zum 12.05.2011 andauert. Ich war skeptisch, ob ich daran teilnehmen sollte, da ich ehrlich gesagt nicht an die Blogroll glaube. Ungeachtet dessen hab ich meine Blogroll von Anfang an freigeschaltet, und da bleibt sie auch – es sei denn, ich überlege es mir doch irgendwann einmal anders.</p>
<p>Zu den Aufgaben, die Tim für eine Teilnahme an der Blogparade stellt, gehört auch, zu erklären, weshalb man sich gegen eine Blogroll entschieden hat, falls… Nun, das ist ja gerade der Witz: Ich habe mich nicht gegen, sondern bewusst für eine Blogroll entschieden. Ich pflege sie sogar einigermaßen. Soll heißen, es kommen ab und an neue Blogs hinzu, und Blogs, von denen ich mitkriege, dass sie gar nicht mehr existieren oder die ich nicht mehr lesen mag, nehme ich natürlich raus.</p>
<p><span id="more-5462"></span></p>
<h3>Warum ich nicht an die Blogroll glaube</h3>
<p>Der Grund, warum ich trotzdem nicht an die Blogroll glaube, sind einerseits die nackten Zahlen, die ich aus den Statistiken ablesen kann: Kein Mensch klickt die Links in der Blogroll an! Außerdem informiere ich mich fast ausschließlich via Social Web und denke, dass ich da so allerlei Veränderungen mitbekomme. Twitter spielt da eine extrem große Rolle. Nicht nur, dass der Kurznachrichtendienst meine wichtigste Informationsquelle ist. Er scheint es auch für andere zu sein, und wie jeder weiß, haben in den beiden vergangenen Jahren Tweets, die zu den großen Medienhäusern führen, erheblich zugenommen.</p>
<p>Ich bedauere diese Entwicklung übrigens nicht, sondern nehme sie einfach zur Kenntnis und ziehe meine Schlussfolgerung daraus, die da lautet: Mit zunehmender Nutzung des Social Web durch immer mehr Menschen, zeigt sich, dass der Social Media Hype dem besonderen Interesse einer eher kleinen Nutzergruppe – den Early Adopters – entspringt und kaum die vielfältigen Interessen anderer nachhaltig berührt.</p>
<p>Auch wenn es wie Ketzerei klingt, es ist ebenfalls nichts Schlimmes. Es bringt mich aber zu der Überzeugung, dass es den klassischen Blogleser so gut wie gar nicht mehr gibt. Klar weiß ich von einigen meiner Stammleser, dass sie ein besonderes Interesse an einigen meiner Beiträge haben und kadekmedien’s Blog deshalb wie eine Art Magazin regelmäßig lesen. Einige haben sogar den RSS-Feed abonniert. Aber was heißt das schon? Lesen sie die Beiträge auch? Alle? Immer? Regelmäßig?</p>
<p>Ich bin überzeugt davon, dass die Leser mehrheitlich <em>zu den Beiträgen</em> kommen, nicht zum Blog. Das kann ihnen auch keiner verdenken, denn mit zunehmender Nutzung des Social Web tauchen auch immer mehr Blogs und Inhalte auf. Allein die mit der steigenden Informationsflut einhergehende Überforderung gestattet selbst dem informationshungrigen Leser nicht, sich <em>mit einem Blog</em> als Gesamtheit zu befassen und im Gegenzug andere, ebenfalls interessant erscheinende Beiträge zu ignorieren. Ich glaube sogar, dass Blogs gar nicht dazu da sind, so eine Art Zeitungsersatz – also ein kompaktes Weltbild aus einer Hand – zu bieten. Die viel beschworenen Medienmassen wollen autark bleiben und ihre Weltsicht aus vielen unterschiedlichen Quellen speisen. Und das finde ich gut.</p>
<p>Es bringt mich allerdings auch dazu festzustellen (und ich bilde da keine Ausnahme), dass die Blogroll nicht beachtet wird. Wer auf Twitter, Facebook oder sonst wo auf einen Beitrag aufmerksam wird, folgt diesem Link, liest ihn an, vielleicht auch bis zum Ende. Aber dann wandert die Aufmerksamkeit auf die Neuzugänge im Newsstream, schon allein, um nichts »Wichtiges« zu verpassen. Da fällt leider nichts für die Blogroll ab…</p>
<h3>Vorgestellt: kadekmedien’s Blogroll</h3>
<p>Da ich mehr als eine Handvoll Blogs in meiner Blogroll habe, möchte ich nicht alle vorstellen, zumal ich auch gar nicht alle regelmäßig lese.</p>
<ul>
<li>In hochspezialisierte Blogs, wie etwa <em><a title="deconarch - Arts and Architecture" href="http://www.deconarch.com/" target="_blank">Deconarch</a></em> von <a title="Simone Kraft, M. A" href="http://skraft.wordpress.com/about/" target="_blank">Simone Kraft</a> lese ich schon aus Zeitgründen eher selten mal rein. Nichtsdestoweniger finde ich das Thema <a title="Dekonstruktivismus (Architektur) – Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dekonstruktivismus_(Architektur)" target="_blank">»Dekonstruktivismus in der Architektur«</a> – für das Simone mir die Augen geöffnet hat – so spannend und inspirierend, dass ich es gerne via Blogroll weiterempfehle.<br />&nbsp;</li>
<li>Ebenso hochspezialisiert wie anregend finde ich <em><a title="Differentia" href="http://differentia.wordpress.com/" target="_blank">Differentia</a></em>, wo <a title="Klaus Kusanowsky (kusanowsky) auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/kusanowsky" target="_blank">Klaus Kusanowsky</a> alltägliche Nachrichten ebenso wie die Social Web Kommunikation im Licht der <a title="Soziologische Systemtheorie – Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziologische_Systemtheorie" target="_blank">Soziologischen Systemtheorie</a> spiegelt. Gerade wegen seines gelegentlichen Social Media Bezugs lese ich diesen Blog häufiger und amüsiere mich jedes Mal, wenn die szeneeigene Selbstreferenz aufs wissenschaftliche Korn genommen wird.<br />&nbsp;</li>
<li>Da ich mich fast ausschließlich via Social Web informiere, bin ich auch mein eigener Programmdirektor. Also solcher benötige ich natürlich ebenso brillante wie scharfzüngige politischen Kommentare. Und aus meiner Sicht gibt es da nichts Besseres als Dr. Stephan Erdmanns <em><a title="Feynsinn – mehr Demokratie wagen" href="http://feynsinn.org/" target="_blank">Feynsinn</a></em> – mein allabendliches Pflichtprogramm.<br />&nbsp;</li>
<li>Einen weiteren Kommentator, den ich auf gar keinen Fall missen möchte, ist <a title="Kassandrus – Mensch" href="http://www.kassandrus.de/mensch.htm" target="_blank">Johannis R. Jappen</a>, besser bekannt als <a title="Johannis (Perlenschwein) auf Twitter" href="http://twitter.com/#!/Perlenschwein" target="_blank">@Perlenschwein</a>, mit seinem gleichnamigen <em><a title="Perlenschwein" href="http://www.kassandrus.de/blog/" target="_blank">Perlenschwein-Blog</a></em>, im dem er Politisches, Menschliches und Alltägliches mal satirisch, mal nachdenklich stimmend reflektiert und gerne auch mit Hohn und Spott garniert.<br />&nbsp;</li>
<li>Eine täglich aktualisierte, große Inspirationsquelle finde ich seit meiner Entdeckung vor über einem Jahr im blogartigen Chicagoer Kunstmagazin <em><a title="Escape Into Life" href="http://www.escapeintolife.com/" target="_blank">Escape Into Life</a></em>, das glücklicherweise auch nach dem frühen Ableben seines Gründers <a title="Wer war Lethe Bashar? | kadekmedien's Blog" href="../2010/08/14/wer-war-lethe-bashar/" target="_blank">Chris Al-Aswad</a> von seiner Familie und einer weltweiten <a title="Escape Into Life (EscapeInt Life) on Twitter" href="http://twitter.com/#!/EscapeIntoLife" target="_blank">Community</a> aus <a title="Teia Pearson (VinaMist) on Twitter" href="http://twitter.com/#!/VinaMist" target="_blank">Freunden</a> und <a title="cookitaly’s favorite websites – StumbleUpon" href="http://www.stumbleupon.com/stumbler/cookitaly/" target="_blank">Unterstützern</a> fortgeführt wird.<br />&nbsp;</li>
</ul>
<h3>Zur Funktion der Blogroll</h3>
<p>So, nun habe ich bewusst nicht »die üblichen Verdächtigen« vorgestellt und bin gespannt, ob dieser Blick über den Tellerrand zu etwas führt. Den vorgestellten Blogs wünsche ich jedenfalls jede Menge neue Leser.</p>
<p>Meine Skepsis aber bleibt. Die Funktion einer Blogroll – lesenswerte Blogs an ein entsprechend interessiertes Publikum vorzustellen – <a title="Blogparaden-Beitrag: Warum ich keine Blogroll habe « Nur mein Standpunkt" href="http://nurmeinstandpunkt.wordpress.com/2011/04/27/blogparaden-beitrag-warum-ich-keine-blogroll-habe/" target="_blank">hat sich überlebt</a>. Und wäre es nicht so, gäbe es schließlich weder diese Blogparade, noch wäre es notwendig, Blogs aus der Blogroll außerhalb der Blogroll vorzustellen ;)</p>
<p>Die entscheidenden Hinweise auf neue Posts – auch von den hier vorgestellten Blogs – erhalte ich jedenfalls ausnahmslos immer über Twitter, meine RSS-Feeds oder Facebook – in der Reihenfolge.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://kadekmedien.com/category/bloggen/'>Bloggen</a> Tagged: <a href='http://kadekmedien.com/tag/bloggen/'>Bloggen</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/blogger/'>Blogger</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/blogparade/'>Blogparade</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/blogroll/'>Blogroll</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/blogs/'>Blogs</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/5462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/5462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/5462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/5462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/5462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/5462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/5462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/5462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/5462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/5462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/5462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/5462/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/5462/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/5462/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=5462&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Blogs sterben, steht es nicht in der Zeitung</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2011/03/14/wenn-blogs-sterben-steht-es-nicht-in-der-zeitung/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 08:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
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		<description><![CDATA[Derzeit geht das Gerücht, Blogs würden sterben, also von der New York Times aus.(1) Es muss sich schon um so eine seltsame Lust wie Nekrophilie handeln, Dinge immer nur aus solchen Blickwinkeln zu betrachten, dass sie sterbend erscheinen. Genauso gut könnte doch die altehrwürdige New York Times ihr Bestreben, auch im Internetzeitalter erfolgreiches Leitmedium zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=4686&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit geht das Gerücht, Blogs würden sterben, also von der New York Times aus.<sup><a title="via: Ist das Weblog am Ende? | xeit" href="http://blog.xeit.ch/2011/03/ist-das-weblog-am-ende/" target="_blank">(1)</a> </sup> Es muss sich schon um so eine seltsame Lust wie Nekrophilie handeln, Dinge immer nur aus solchen Blickwinkeln zu betrachten, dass sie sterbend erscheinen. Genauso gut könnte doch die altehrwürdige New York Times ihr Bestreben, auch im Internetzeitalter erfolgreiches Leitmedium zu bleiben, als Zeitungssterben diagnostizieren. Tut sie aber nicht, und das deutet eben auf den Lustgewinn hinter der eingeschränkten Betrachtungsweise hin: das Andere, das Herausfordernde, das Bedrohende <em>soll</em> sterben, <em>damit</em> der eigene Erfolg <em>sicher</em> ist.</p>
<p>Psychologen dürften ihre helle Freude an solchen Motivationen haben. Alle anderen können sich gelassen zurücklehnen und sicher sein, dass nichts Nennenswertes außer Wandel geschieht, den die davon Betroffenen allerdings immer als herausfordernd und bedrohlich empfinden.</p>
<p>Wer denkt, Blogs seien eine Art Zeitungsersatz, gibt sich doch schon dem ersten Trugschluss hin. So kann man auch den Wandel nicht verstehen, den sich Medien bedingt durch die Infrastruktur Internet unterziehen müssen.</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass eine Zeitung mit erheblichem Aufwand produziert und auf einem physischen Datenträger ausgeliefert wird, dessen Beschränkungen in Gegenwart des Internets schmerzhaft offensichtlich werden, liefert sie Nachrichten, Berichte, Kommentare, Meinungen usw. im Rahmen eines bestimmten Weltbildes aus. Das funktionierte solange hervorragend, wie die vorhandene Infrastruktur sowohl die Anzahl der produzierten Medien als auch die der Medienmacher beschränkte.<br />
<span id="more-4686"></span><br />
&nbsp;</p>
<h3>Informationsflut trifft auf Aufmerksamkeitsdefizit</h3>
<p>&nbsp;<br />
Mit der zunehmenden Technologisierung des Alltags im 20. Jahrhundert, nahm auch die Anzahl der Medien zu und zwang bestehende Publikationen stets, sich entweder anzupassen oder einzugehen. Medienwandel ist keine Bedrohung aus dem Internet. Die Folge von immer umfangreicheren Zeitungen, immer noch mehr Zeitschriften, immer noch mehr, noch spezifischer ausgerichteten Radio- und Fernsehsendern ist Diversifizierung. Dieses Wort beschreibt das eigentliche Problem des Medienwandels: <em>einem immer größeren Informationsangebot steht immer weniger Aufmerksamkeit gegenüber.</em></p>
<p>Die Möglichkeit für Jedermann, im Internet ein Blog zu betreiben, verschärft dieses Problem lediglich und erzwingt damit eine Entscheidung in der Krise. Diese Entscheidung geht allerdings mit einem veränderten Denken einher, da sich die Voraussetzungen geändert haben. Man kann nicht andere Ergebnisse erwarten, indem man immer wieder dasselbe denkt und tut.</p>
<p>Um auf Blogs zurückzukommen, sie bedrohen niemanden wirklich. Grundsätzlich sind Blogs in erster Linie eine disruptive Publikationstechnologie, die demokratische Teilhabe ermöglicht. Mag sein, dass jemand sich daran stört. Doch damit offenbart er eigentlich nur, wie es um seine Auffassung von Demokratie bestellt ist – <em>res publica</em>, also eine öffentliche Angelegenheit, ist es jedenfalls nicht. Es ist aber auch völlig egal, ob sich jemand daran stört oder nicht: Wer am öffentlichen Diskurs teilnehmen möchte, kann und wird dies tun.</p>
<p>Der entscheidende Faktor um den gerungen wird, ist die Aufmerksamkeit des Lesers. Der Blogleser ist aber bereits jemand, der sein Leseverhalten den veränderten technologischen Bedingungen angepasst hat. Es handelt sich allerdings um eine Minderheit aller Leser, nämlich jene, die <em>aktiv</em> am öffentlichen Informationsgeschehen <em>teilnehmen/teilhaben wollen</em> – eine Möglichkeit, die traditionelle Medien so gut wie gar nicht bieten. Diese Leserschaft hat sich vom Diktat der meinungsmachenden Massenmedien befreit, um in Blogs und anderen modernen, partizipativen Medien selbstbestimmte Alternativen auf allen möglichen Gebieten und zu allen möglichen Themen zu kommunizieren. Weshalb sie trotz, dass sie in der Minderheit sind, eine Bedrohung darstellen, liegt am vorbildhaften Einfluss, den ihre Aktivität auf die überwiegende Mehrheit der passiven Medienkonsumenten ausübt.</p>
<p>Wieso hat denn (ausgerechnet!) die New York Times erst vor kurzem <a title="The New York Times Introduces The Evolution of the Hyperlink" href="http://thenextweb.com/media/2010/12/02/the-new-york-times-introduces-the-evolution-of-the-hyperlink/" target="_blank">den Hyperlink revolutioniert?</a> Um einer sterbenden Technologie den Abschied zu versüßen? Oder um in Blogs bevorzugt zitiert zu werden und dadurch zusätzliche Leser/Aufmerksamkeit auf das eigene Angebot zu lenken?</p>
<p>Dass jüngere Internetnutzer seltener in Blogs schreiben oder kommentieren, sagt doch überhaupt gar nichts über ihr Mediennutzungsverhalten in einem anderen Alter aus. Und wenn doch, dann sollten sich zuallererst Zeitungen warm anziehen. Solche Statistiken beweisen lediglich, dass ihre Auftraggeber zu viel Geld haben. 12 bis 17-jährige heiraten nämlich auch deutlich seltener und bekommen so gut wie keine Kinder. Stirbt das Leben auf der Erde aus?</p>
<p>Zwei Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem vom Internet forcierten Medienwandel sind wesentlich: Erstens, die Menschen wollen Informationen nicht länger ausschließlich konsumieren, sondern partizipieren. Und zweitens können Medien als Plattform aufgefasst werden.</p>
<p>Zeitungen sind beispielsweise Weltbild generierende Plattformen. Da sie erst auf Papier gedruckt werden müssen, bevor sie ausgeliefert werden können, verlieren sie im Internetzeitalter an Aktualität. Teilhabe findet allenfalls über Leserbriefe statt; diese Möglichkeit beinhaltet aber keine Garantie, sich tatsächlich öffentlich äußern zu können. Darüber hinaus bietet heutzutage ein wie auch immer geartetes Weltbild eine unflexible und eingeschränkte Weltsicht.</p>
<p>Die Weltsicht von heute generiert der Leser selbst über die Auswahl seiner Kontakte, und zwar auf partizipativen Plattformen. Das Filtern von Nachrichten übernehmen neben Algorithmen eben diese Kontakte. Und neben umfassenden Möglichkeiten, beliebig in Echtzeit zu publizieren, kann jeder überall an allem partizipieren. Weil Verleger das Wesen des Medienwandels nicht oder zu spät begriffen und auf alles andere als die Bedürfnisse ihrer Leser geschaut haben, haben andere solche Plattformen erschaffen.</p>
<p>Nun ständig anhand zweifelhafter Statistiken den Tod dieser Plattformen herbeizusehnen, ist mit Verlaub ebenso dämlich wie nutzlos. Genauso wenig wie bei abnehmenden Ölreserven das Auto der Pferdedroschke weichen muss, steht der Zeitung nach einem vermeintlichen Blogsterben eine rosige Zukunft bevor. Sicher werden sich die Zeiten wandeln. In zehn Jahren mag vielleicht nicht mehr gebloggt im Sinne von geschrieben werden, weil Videotelefonie und Spracherkennung völlig neue Contentmodelle hervorbringen. Aber das partizipative Plattformmodell wird keineswegs vom konsumtiven wieder zurückgedrängt. Sorry, dear New York Times, it’s the paper smelling funny, not blogs.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ist Löschen eine Form der Inhaltserstellung?</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/12/13/ist-loschen-eine-form-der-inhaltserstellung/</link>
		<comments>http://kadekmedien.com/2010/12/13/ist-loschen-eine-form-der-inhaltserstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 08:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor wenigen Monaten war ich der Ansicht, dass Löschen gar nicht geht, dass man dazu stehen solle, wenn man der Öffentlichkeit einmal etwas zugänglich gemacht hat. Nachdem ich Christoph Schlingensiefs letzten Posterous-Eintrag gelesen habe, begann ich anders darüber zu denken. Da man nicht nicht kommunizieren kann, erschien mir plötzlich auch ein Löschvorgang als eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=3647&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor wenigen Monaten war ich der Ansicht, dass Löschen gar nicht geht, dass man dazu stehen solle, wenn man der Öffentlichkeit einmal etwas zugänglich gemacht hat. Nachdem ich <a title="07-08-2010- DIE BILDER VERSCHWINDEN AUTOMATISCH UND ÜBERMALEN SICH SO ODER SO ! - &quot;ERINNERN HEISST : VERGESSEN !&quot; (Da können wir ruhig unbedingt auch mal schlafen!) – SCHLINGENBLOG" href="http://schlingenblog.posterous.com/07-08-2010-die-bilder-verschwinden-automatisc" target="_blank">Christoph Schlingensiefs letzten Posterous-Eintrag</a> gelesen habe, begann ich anders darüber zu denken. Da man nicht nicht kommunizieren kann, erschien mir plötzlich auch ein Löschvorgang als eine Form der Inhaltserstellung.</p>
<p>Gerade im Internet Publiziertes ist ja mit der Eigenschaft ausgestattet, potenziell flüchtig zu sein. Zwar vergisst das Internet angeblich nie, aber das ist eine Mär von gestern (falls sie je stimmte). Innerhalb kürzester Zeit verschwinden gelöschte Inhalte aus dem Index der Suchmaschinen und sind also nicht mehr auffindbar. Ganz davon abgesehen, dass vermutlich die allermeisten Informationen im Grundrauschen untergehen.</p>
<p>Es mag zwar sein, dass manche Inhalte von interessierten Usern auf andere Server gespiegelt werden und also längere Zeit verfügbar bleiben. Das ist in etwa vergleichbar mit Leuten, die Zeitungsausschnitte oder ganze Ausgaben aus Eigeninteresse und sonstigen nicht näher bestimmten Gründen privat archivieren. Aber in Stein gemeißelt sind veröffentlichte Informationen im Internet auf keinen Fall. Und selbst wenn, heißt das noch lange nicht, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich vollständig und vor allem verständlich rekonstruierbar sind.<br />
<span id="more-3647"></span><br />
&nbsp;<br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://kadekmedien.com/2010/12/13/ist-loschen-eine-form-der-inhaltserstellung/"><img src="http://img.youtube.com/vi/3Z2vU8M6CYI/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
&nbsp;</p>
<h3>Broken Links dokumentieren die Kurzlebigkeit von Inhalten</h3>
<p>&nbsp;<br />
Mit dem geänderten Nutzerverhalten im Social Web sind inzwischen ganz andere Inhaltetypen entstanden. Inhalte sind nämlich keineswegs »nur« Blogposts, Videos, Podcasts, Fotos oder Websites, sondern sehr wohl auch Kommentare, Tweets, Favoriten, Likes und Links. Genau genommen sind Hyperlinks sogar der urtypischste Inhaltetyp des Referenzmediums Internet.</p>
<p>Auch wenn es aufgrund der unüberschaubaren Menge an täglich neu publizierten Inhalten nur unbemerkt stattfindet, aber vermutlich verschwinden regelmäßig beachtliche Mengen Inhalte durch Löschen – und generieren dadurch einen weiteren Inhaltetyp: den Broken Link. Welchen Aufwand es bedeutete, allein einen einzigen in die Jahre gekommenen Blog zu pflegen, mag man sich ausmalen, wenn man Thomas’ Artikel <em><a title="Erosion eines alternden Blogs | Webmaster Blog" href="http://blog.webmaster-homepage.de/item/2909" target="_blank">Erosion eines alternden Blogs</a></em> gelesen hat.</p>
<p>Am ehesten dürfte der Vorgang des Löschens veralteter zugunsten neuerer Information von Websites und Onlineshops bekannt sein. Und im Grunde genommen ist es ja auch ein ganz normaler Vorgang, nicht mehr benötigte oder für nötig erachtete Informationen zu entfernen bzw. gegen aktuellere auszutauschen. Haus und Wohnung werden ja auch regelmäßig Renovierungen, Reparaturen und Veränderungen durch Aus- und Umbau unterzogen.</p>
<p>Bei publizierten Inhalten kommt es meines Erachtens auf die gesellschaftliche Relevanz der Information an, obwohl diese natürlich subjektiv bewertet wird. Der Autor eines vor etlichen Jahren veröffentlichten Blogposts ist schneller mal bereit, diesen wieder zu löschen, als beispielsweise Geschäftsvorgänge, die schon von Rechts wegen (in Deutschland bspw. mindestens zehn Jahre) aufbewahrt werden müssen. Fotos von den eigenen Eltern wird man vermutlich ein Leben lang aufbewahren. Geheime oder vertrauliche Unterlagen von größerer gesellschaftlicher Relevanz hingegen wird man eher nicht löschen und vermuten, dass Historiker späterer Epochen daran noch Interesse finden.</p>
<p>Ich bin jedenfalls zu der Ansicht gelangt, dass mit jedem Backlink, der gesetzt wird, und mit jedem Broken Link, der durch <a title="Das MARXblog war gestern." href="http://marx-blog.de/" target="_blank">Löschen</a> entsteht, der Informationsgehalt im Internet aktualisiert wird.</p>
<p>Und wie seht ihr das? Ist Löschen eine Form der Inhaltserstellung? – Schreibt es doch bitte in die Kommentare!</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="border:none;">
<tr>
<td style="border:none;"><a href="http://www.seitzeichen.de/bookmark.php" title="Diese Seite bookmarken" target="_blank"><img src="http://w4.seitzeichen.de/i/sz.gif" alt="Diesen Artikel empfehlen" border="0" /> Diesen Artikel empfehlen</a></td>
<td style="border:none;">&nbsp;|&nbsp;</td>
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<td style="border:none;">&nbsp;|&nbsp;</td>
<td style="border:none;"><a href="http://rivva.de/" target="_blank" title="rivva.de"><img src="http://assets.rivva.de/images/rivva-logo-widget-counter.png" width="38" height="12"></a></td>
</tr>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://kadekmedien.com/category/bloggen/'>Bloggen</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/kommunikation/'>Kommunikation</a> Tagged: <a href='http://kadekmedien.com/tag/bloggen/'>Bloggen</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/content/'>Content</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/internet/'>Internet</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/kommunikation/'>Kommunikation</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/3647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/3647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/3647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/3647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/3647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/3647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/3647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/3647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/3647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/3647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/3647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/3647/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/3647/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/3647/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=3647&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ignoranz im Marketing – Garant für Misserfolge</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/12/06/ignoranz-im-marketing-garant-fur-misserfolge/</link>
		<comments>http://kadekmedien.com/2010/12/06/ignoranz-im-marketing-garant-fur-misserfolge/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 08:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl für mich Die Sache mit den Pressemitteilungen an Blogger eigentlich kein Thema ist, greife ich es heute mal auf, weil ich erst vergangene Woche mit zwei ähnlichen Anfragen kontaktiert wurde. Worum geht es eigentlich? Marketing- bzw. PR-Verantwortliche oder Agenturen kontaktieren Blogger mit der oftmals unbeholfen vorgetragenen Bitte um Publikation. In den allermeisten Fällen bieten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=3626&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl für mich <em><a title="Die Sache mit den Pressemitteilungen an Blogger | Netzpanorama.de" href="http://www.netzpanorama.de/die-sache-mit-den-pressemitteilungen-an-blogger/" target="_blank">Die Sache mit den Pressemitteilungen an Blogger</a></em> eigentlich kein Thema ist, greife ich es heute mal auf, weil ich erst vergangene Woche mit zwei ähnlichen Anfragen kontaktiert wurde.</p>
<p>Worum geht es eigentlich? Marketing- bzw. PR-Verantwortliche oder Agenturen kontaktieren Blogger mit der oftmals unbeholfen vorgetragenen Bitte um Publikation. In den allermeisten Fällen bieten sie dafür keinen Gegenwert. Blogger sehen darin eine Missachtung oder Geringschätzung ihrer Arbeit.</p>
<p>Das Problem beruht – wie so oft – auf Ignoranz. Man kann bereits aus den Formulierungen der Anfragen herauslesen, dass der Absender sich keinen Deut mit dem betreffenden Blog beschäftigt hat. Und ich bin sicher, genau darin offenbart sich die Respektlosigkeit, die Blogger zu Recht empört. Denn ein Blogger generiert ja nicht nur Inhalte, er sorgt auch noch für Reichweite. <strong>Das geschieht weder von heute auf morgen, noch lässt es sich aus dem Ärmel schütteln.</strong></p>
<p>Wie bei jeder anderen Unternehmung auch, ist auch der Erfolg eines Bloggers das Ergebnis seines Fleißes. Kommt dann jemand daher und sagt: »Mensch, Du bloggst doch immer so schön, blogg’ doch auch mal was über mich«, sagt er mehr über seine Ignoranz aus als ihm lieb sein kann. – Ich stelle mir gerade vor, wie ich runter auf die Straße gehe, ein x-beliebiges Auto anhalte und sage: »Hey, Du fährst doch sowieso grad in die Richtung; nimm mich mal mit zum Wittenbergplatz!« Natürlich ohne ein Entgelt zu offerieren, sonst hätte ich ja gleich ein Taxi nehmen können…<br />
&nbsp;<br />
<span id="more-3626"></span><br />
&nbsp;<br />
So schrieb mir bspw. eine Dame, ihres Zeichens Product Assistent bei einer Job-Suchmaschine:</p>
<blockquote><p><em>Sehr geehrter Herr Knoll,<br />
auf der Suche nach Blogs, die qualitativ über Marketing berichten, bin ich auf Ihr Blog http://kadekmedien.com/tag/marketing/ gestossen.<br />
Ich kann mir vorstellen, dass unsere Webseite für Ihre Nutzer, welche sich derzeit auf Jobsuche im genannten Sektor befinden, interessant sein wird. …</em></p></blockquote>
<p>In Klartext übersetzt heißt das, bei der Suche nach dem Keyword »Marketing« wurde auch mein Blog angezeigt, also probiert sie es auch mal da. Mein Blog ist lediglich als Multiplikator interessant. Worum es inhaltlich wirklich geht und an wen sich die Inhalte richten, interessiert gar nicht. – Ich bin sicher, das ist genau der Punkt, der Blogger auf die Palme bringt. Leute, die keine Ahnung haben, wen sie da anschreiben, möglichst kostenlos vor den eigenen Karren spannen zu wollen. Deutlicher kann man kaum sagen: »Mir doch egal, wie Du zu Deiner Reichweite kommst, Hauptsache Du lässt sie mir zukommen.«</p>
<h3>»Am besten gar nicht erst ignorieren.«</h3>
<p>&nbsp;<br />
Im Normalfall ignoriere ich so was gnadenlos zurück. Mails wie diese zieht mein nervöser Klickfinger schneller in den Spamordner als meine Augen von rechts oben nach links unten fliegen können. Aber ich hatte wahrscheinlich besonders gute Laune, daher machte ich mir die Mühe und formulierte einen Zweizeiler, ohne Hoffnung auf Antwort zu hegen:</p>
<blockquote><p><em>Leider haben Sie vergessen einen Preis zu nennen, bei dem ich unmöglich »nein« sagen kann.</em></p></blockquote>
<p>Am nächsten Morgen kam dann das Angebot, »im Gegenzug« mein Werbanner/-logo auf den Seiten der Job-Suchmaschine einzubinden.</p>
<ol>
<li>Warum nicht gleich so?</li>
<li>Was haben die Nutzer einer Job-Suchmaschine mit      meiner Zielgruppe zu tun?</li>
</ol>
<p>Ist das eigentlich ein Überbleibsel kolonialen Denkens, den »Primitiven« im Austausch gegen Gold und Sklaven Glasperlen anzubieten? Welchen Nutzen hat denn dieses abverlangte Angebot für mich? Weshalb sollte ich darauf eingehen?</p>
<h3>Es geht immer um Mehrwert</h3>
<p>&nbsp;<br />
Ein Blog stellt immer einen Mehrwert dar. Und zwar – davon bin ich felsenfest überzeugt – auch private Blogs, in denen Menschen anderen, vielleicht anonymen Lesern einfach »nur« ihre Gefühlslage mitteilen. Wer solche Posts liest, tut das, weil er einen Mehrwert für sich darin erkennt.</p>
<p>Bei Corporate-, Marketing- oder Selbstmarketing-Blogs ist das nicht anders. Lediglich die thematische Ausrichtung und die anvisierte Leserschaft sind eine andere. Und wie bereits weiter oben beschrieben, ist die erzielte Reichweite eine Komponente des Erfolgs. Sie setzt relevanten Content voraus, motiviert allerdings auch, diesen weiterhin zu generieren.</p>
<p>Daher kommen Anfragen, über einen bestimmten Sachverhalt zu bloggen, ganz anders daher, wenn sie von vornherein einen Mehrwert für den Blogger oder die Leser des Blogs anbieten.</p>
<p>Eine solche Anfrage hatte ich vergangene Woche ebenfalls in der Mailbox. Da fragte der Marketer einer Online-Druckerei an, ob ich nicht über eine bis Heiligabend terminierte Sonderaktion bloggen wolle. Bei Neuanmeldung auf dem Portal der Druckerei erhalten die ersten 5.000 jeweils 200 Vierfarb-Visitenkarten gratis. Eine vergleichbare Aktion gab es ja <a title="kadekmedien’s Blog – Virales Marketing und SEO via Blogs" href="../2009/12/07/virales-marketing-und-seo-via-blogs/" target="_blank">bereits letztes Jahr</a>. Und auch diesmal blogge ich nicht direkt darüber, weil mir als Fachmann die Bezeichnung »Vierfarb-Visitenkarten« zu ungenau ist. Einseitig, beidseitig? Und wenn ja, auf welchen Karton?</p>
<p>Der eigentliche Grund aber, weshalb ich ablehne dieses Angebot zu promoten, liegt in folgender Formulierung begründet:</p>
<blockquote><p><em>Über Ihre Veröffentlichung auf Ihrem Top-Blog http://kadekmedien.com würden wir uns sehr freuen.</em></p></blockquote>
<ul>
<li>Was bitte ist ein »Top-Blog«?</li>
</ul>
<p>Ich bekomme glücklicherweise nicht sehr oft solche Anfragen, vielleicht eine im Monat. Aber sie mehren sich. In den letzten vier Wochen waren es schon fünf oder sechs, und sie sind alle in der »Ablage P« verschwunden. Naiv zu sein, oder etwas relativ Neues noch nicht so zu kennen, ist keine Schande. Aber man kann sich damit vertraut machen, »zuhören« wie es immer so schön heißt, um sich anschließend zu fragen: »Ist das was für mich? Und wenn ja, wie stelle ich Kontakt her?«</p>
<p>Es geht meines Erachtens auch nicht darum, den Blogger zu »bestechen«, obwohl ich gegen bezahlte und entsprechend gekennzeichnete Posts keine Einwände hätte. Advertorials muss es ja nicht nur in Fachzeitschriften geben.</p>
<p>Man kann aber versuchen herauszufinden, auf welcher Bühne die eigene Show inszeniert werden soll. Von jedem wird das erwartet. Ob sich jemand bei einem Unternehmen um einen Job bewirbt, ob ein Autor einen Verlag sucht oder ein Marketer seine Zielgruppe, immer steht Informieren am Beginn und wird Interesse durch Kenntnis bezeugt. Ignoranz verrät sich immer im Sprachgebrauch und führt – wenn schon nicht zu Verstimmungen – so auf jeden Fall zu Misserfolgen.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Faszination Social Media: Das eigene Blog als Marketinginstrument</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/07/19/faszination-social-media-das-eigene-blog-als-marketinginstrument/</link>
		<comments>http://kadekmedien.com/2010/07/19/faszination-social-media-das-eigene-blog-als-marketinginstrument/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 08:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media umfasst eine Vielzahl der unterschiedlichsten Werkzeuge, um im Internet zu kommunizieren. Zu einer erfolgreichen Strategie gehört auch eine Auswahl geeigneter Tools, denn nicht alles eignet sich für jeden gleich gut. Als eines der wichtigsten Marketinginstrumente hat sich das eigene Blog herausgebildet. Die „Gelehrten“ streiten gelegentlich darüber, ob es „das“ oder „der“ Blog heißt. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=2138&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media umfasst eine Vielzahl der unterschiedlichsten Werkzeuge, um im Internet zu kommunizieren. Zu einer erfolgreichen Strategie gehört auch eine Auswahl geeigneter Tools, denn nicht alles eignet sich für jeden gleich gut. Als eines der wichtigsten Marketinginstrumente hat sich das eigene Blog herausgebildet.<span id="more-2138"></span></p>
<p>Die „Gelehrten“ streiten gelegentlich darüber, ob es „das“ oder „der“ Blog heißt. Eine ziemlich überflüssige Debatte, wie ich meine. Da sich das Wort von <em>Weblog</em> ableitet, was so viel wie <em>Internet-Tagebuch</em> bedeutet, muss es richtigerweise <em>das Blog</em> heißen. Man kann aber auch die Auffassung vertreten, dass sich die Ableitung zum Eigenwort verselbständigt hat, womit ein eignes grammatikalisches Geschlecht gerechtfertig erscheint. Und da <em>das Blog</em> in deutschen Ohren nun einmal <span style="text-decoration:line-through;">saublöd</span> gewöhnungsbedürftig klingt, ist <em>der Blog</em> wenigstens im deutschen Sprachgebrauch auch richtig.</p>
<p>Wie dem auch sei, ein Blog ist rasch eingerichtet und kinderleicht zu bedienen. Unabhängig davon, für welche Plattform man sich entscheidet, stehen einem inzwischen überall umfangreiche Zusatzdienste und Plug-Ins zur Verfügung, die einen Blog zum mächtigen und unverzichtbaren Kommunikationsinstrument machen.</p>
<h3>Keine Zeit fürs eigene Marketing?</h3>
<p>Sobald man aber Geschäftsfreunden zum eigenen Blog rät, lauten die wichtigsten Ausreden jedes Mal: „ich kann das nicht“ oder „ich habe keine Zeit“. Wenn Sie mal einen Augenblick darüber nachdenken, stellen Sie fest, dass das so gar nicht stimmt.</p>
<p>Zunächst einmal, <em>„kann nicht“</em> gibt es gar nicht. Entweder „ich will nicht“ oder „das traue ich mir nicht zu“. Wenn Sie etwas nicht wollen, gut, Ihre Entscheidung. Nur verzichten Sie dann auch auf den möglichen Nutzen und überlassen ihn der Konkurrenz. Wenn Sie sich hingegen etwas nicht zutrauen, können Sie zumindest hinterfragen, woran das liegt und ob es nicht irgendeine Art Abhilfe gibt.</p>
<p>Ein Blog ist keine Spielerei. Sie können damit viel persönlicher als beispielsweise mit einer Pressemitteilung kommunizieren und dem Leser nützliche Einblicke in Ihr Unternehmen, Ihre Tätigkeit sowie Ihr Angebot zur Verfügung stellen. So lässt sich auch im Internet eine Reputation auf- und ausbauen und eine nachhaltige Vertrauensbasis zu Ihren Kunden herstellen. Ein Blog ist eines der besten Marketinginstrumente, die es gibt.</p>
<p>Und jetzt denken Sie bitte noch einmal über die Keine-Zeit-Ausrede nach: Haben Sie wirklich keine Zeit für Ihr Marketing? Interessiert es Sie nicht, neue Kunden zu finden?</p>
<p>Der Schlüssel liegt in der Betrachtungsweise: Zeit hat man nämlich nicht, sondern man schafft sie sich – für Dinge, die einem wichtig sind.</p>
<p>Mit einem Blog können Sie Aufmerksamkeit auf Ihr Angebot lenken, neue Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten generieren. Wollen Sie das nicht? Können Sie dafür wirklich keine Zeit einräumen? Oder trauen Sie es sich nicht zu, neue Wege zu erschließen?</p>
<h3>Je kontroverser, desto besser</h3>
<p>Bloggen hat einige ganz eigene Gesetzmäßigkeiten hervorgebracht. Dazu gehört, dass man gerade nicht sehr genau sein muss. Man kann durchaus auch kontrovers bloggen. Je kontroverser, desto besser sogar, denn das fordert die Leser zur Teilnahme in den Kommentaren heraus. Ein Blogpost ist kein vollendetes Produkt, sondern ein offener Prozess, der sich erst allmählich unter Mithilfe der kommentierenden Leser herausbildet.</p>
<p>Eine weitere wichtige Eigenart des Bloggens ist, man kann herrlich subjektiv sein. Im Gegensatz zum Journalisten muss der Blogger nicht zwangsläufig recherchieren, um seine Äußerungen mit sicheren Fakten zu belegen. Schaden kann es zwar nicht, aber trotzdem kann der Blogger seine Meinung frei von der Leber weg äußern, und auch hier gilt: je kontroverser, desto besser.</p>
<h3>Worüber soll man denn nur bloggen?</h3>
<p>Gelingt es einem die Keine-Zeit-Ausrede zu entkräften, kommt sofort die Frage danach auf, worüber man denn bloggen soll? Die Antwort ist so nahe liegend, dass sie vermutlich genau deswegen übersehen wird: Bloggen Sie über das, was Sie am meisten interessiert. Achten Sie lediglich darauf, dass sich der Inhalt mit Ihrem Tätigkeitsbereich überschneidet. Sollte das nicht der Fall sein und Ihr Hauptinteresse liegt auf einem Hobby – umso besser, dann kennen Sie schon die Themen für zwei Blogs.</p>
<p>Von Vorteil ist, wenn Sie sich innerhalb Ihres Themengebiets eine Nische suchen oder schaffen. So vermeiden Sie Wiederholungen, die nicht wirklich Leser anziehen. Je spezieller Sie bloggen, desto sicherer ist Ihnen eine treue Leserschaft garantiert. Es gibt kaum eine bessere Motivation als eine wachsende Leserschaft. Und glauben Sie bloß nicht, Ihre Themen seien langweilig und unattraktiv, das sind sie nämlich nicht. Andere interessieren sich im gleichen Maße dafür wie Sie auch.</p>
<h3>Kuratieren oder kreieren?</h3>
<p>Um einer möglichen Einstiegshürde den Schrecken zu nehmen, möchte ich noch auf die zwei Arten der Inhaltserstellung zu sprechen kommen: kuratieren und kreieren.</p>
<p>Letzteres erklärt sich ja beinahe von selbst: Der kreative Blogger erschafft eigene Inhalte von Null an. Das ist natürlich mit etwas Arbeit verbunden, die für gewöhnlich nicht bezahlt wird. Das betreffende Thema muss recherchiert, mit sinnvollen Titeltags ausgezeichnete Links zu relevanten Artikeln gesetzt werden. Und ein gewisses Schreibtalent sollte natürlich ebenfalls vorhanden sein.</p>
<p>Blogger kreieren eigene Inhalte, weil sie müssen, weil es Ihnen Freude bereitet, sich anderen mitzuteilen und zu erleben, wie viele Leser sich mit ihrem Text auseinander setzen, indem sie darauf zugreifen, Bestätigung, Kritik oder Ergänzungen kommentieren, Auszüge davon auf eigenen Blogs zitieren oder ganz einfach die Links zu den Artikeln via Social Media und Social Bookmarking verbreiten.</p>
<p>Kuratierte Inhalte hingegen werden aus anderen Quellen zusammengetragen. Das Bloggen an sich fällt dadurch erheblich leichter. <a title="kadekmedien’s Posterous" href="http://kadekmedien.posterous.com/" target="_blank">Kurationsblogs</a> haben die wichtige Aufgabe, relevante Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das können wahlweise mit oder ohne eigene Kommentare versehene Zitate sein, Bildergalerien, Videos, Sounds oder Linksammlungen. Wichtig ist eigentlich nur, dass es thematisch zum eigenen Blogprojekt passt und dass man fair zitiert, ohne sich des vollständigen Contents anderer zu bemächtigen. Denn auch wenn eine Quellenangabe erfolgt: kein Mensch klickt auf den Link zu einem soeben gelesenen Artikel.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
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<p><strong>In dieser Serie erschienen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Wozu ist das gut?" href="../2010/07/05/faszination-social-media-wozu-ist-das-gut/">Faszination Social Media: Wozu ist das gut?</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Twitter – Der alles verbindende Kreislauf" href="../2010/07/12/faszination-social-media-twitter-der-alles-verbindende-kreislauf/">Faszination Social Media: Twitter – Der alles verbindende Kreislauf</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Google – Gigant und Außenseiter" href="../2010/07/26/faszination-social-media-google-%e2%80%93-gigant-und-ausenseiter/">Faszination Social Media: Google – Gigant und Außenseiter</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Wie Facebook nach Dominanz strebt" href="../2010/08/02/faszination-social-media-wie-facebook-nach-dominanz-strebt/">Faszination Social Media: Wie Facebook nach Dominanz strebt</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Der Social Media Newsroom" href="../2010/08/09/faszination-social-media-der-social-media-newsroom/">Faszination Social Media: Der Social Media Newsroom</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Tipps zum Umgang mit dem Information Overload" href="../2010/08/16/faszination-social-media-tipps-zum-umgang-mit-dem-information-overload/">Faszination Social Media: Tipps zum Umgang mit dem Information Overload</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Die Relativität der Privatsphäre" href="../2010/08/23/faszination-social-media-die-relativitat-der-privatsphare/">Faszination Social Media: Die Relativität der Privatsphäre</a></li>
<li><a title="kadekmedien’s Blog – Faszination Social Media: Die gefürchtete Frage nach dem ROI" href="../2010/08/30/faszination-social-media-die-gefurchtete-frage-nach-dem-roi/">Faszination Social Media: Die gefürchtete Frage nach dem ROI</a></li>
</ul>
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<br />Einsortiert unter:<a href='http://kadekmedien.com/category/bloggen/'>Bloggen</a>, <a href='http://kadekmedien.com/category/social-media/'>Social Media</a> Tagged: <a href='http://kadekmedien.com/tag/bloggen/'>Bloggen</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/blogs/'>Blogs</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/marketing/'>Marketing</a>, <a href='http://kadekmedien.com/tag/social-media/'>Social Media</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/2138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/2138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/2138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/2138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/2138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/2138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/2138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/2138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/2138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/2138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/2138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/2138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/2138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/2138/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=2138&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum nicht Flattr?</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/07/06/warum-nicht-flattr/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Micro-Payment]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[kachingle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutschen Blogger sind ganz schön ungeduldig und überschätzen sich anscheinend auch ein wenig selbst. Erst feiern sie die publizistische Freiheit, die das Bloggen ermöglicht. Dann jammern sie wieder, weil bloggen nichts einbringt. Bei „nichts“ denken sie tatsächlich an Geld als Gegenwert für ihre Leistung. Und die ist dem Qualitätsjournalismus der gering geschätzten Holzmedien mindestens [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=2083&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Blogger sind ganz schön ungeduldig und überschätzen sich anscheinend auch ein wenig selbst. Erst feiern sie die publizistische Freiheit, die das Bloggen ermöglicht. Dann jammern sie wieder, weil bloggen nichts einbringt. Bei „nichts“ denken sie tatsächlich an Geld als Gegenwert für ihre Leistung. Und die ist dem Qualitätsjournalismus der gering geschätzten Holzmedien mindestens ebenbürtig; einige sehen darin sogar die fünfte Gewalt im Staate.<span id="more-2083"></span></p>
<h3>Lange Rede, kurzer Sinn: Haufen Arbeit, wenig drin ;)</h3>
<p>Seit ein paar Monaten gibt es nun ein paar Webdienste, die sich des Problems angenommen haben. Die bekanntesten dürften <em><a title="Flattr" href="http://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a></em> und <em><a title="Kachingle – Social cents for digital stuff" href="http://kachingle.com/" target="_blank">kachingle</a></em> sein. Dort richtet man ein Konto ein, zahlt einen Betrag, den man bereit ist für seinen alternativen Medienkonsum auszugeben, und sobald man einen Blogpost gut findet, klickt man auf einen extra dafür vorgesehenen, gut sichtbar angebrachten Button.</p>
<p>Im Grunde ist das so ähnlich wie der Facebook-Like-Button, nur das Geld fließt – in homöopathischen Dosen, versteht sich, schließlich bieten diese Dienste Micro-Payment an, das ist die Web2.0-Vokabel für Trinkgeld. Der ein oder andere hat das möglicherweise missverstanden und endlich eine gerechte Entlohnung für seine unaufgefordert erbrachte Leistung erwartet…</p>
<p>Also, sprangen ab Mitte Mai eine ganze Reihe Blogger auf den Flattr-Zug auf. Und ich schätze mal, dass einige sich sogar wirtschaftliche Tragfähigkeit für ihren Blog erhofften…</p>
<p>Mensch, Leute! Mitte Mai!! Das sind gerade mal zwei Monate. In einer so kurzen Zeit gewinnt kein Webservice eine signifikant hohe Nutzerzahl, um einen Netzwerkeffekt zu erzeugen, der im Falle von Micro-Payment-Diensten Geldregen für alle bedeutet.</p>
<p><a href="http://twitter.com/martinweigert/status/17783899197" target="_blank"><img src="http://kadekmedien.files.wordpress.com/2010/07/100705_screenshot-twitter_martin-weigert_nervigstes-blogphaenomen.jpg?w=600" alt="" title="100705_screenshot-twitter_martin-weigert_nervigstes-blogphaenomen"   class="aligncenter size-full wp-image-2091" /></a></p>
<h3>Das schnelle Platzen der überzogenen Erwartungsblase</h3>
<p>Gestern nun hat <a title="saschalobo.com – Warum ich nicht flattre" href="http://saschalobo.com/2010/07/05/warum-ich-nicht-flattre/" target="_blank">Sascha Lobo kundgetan</a>, weshalb er aufhört zu Flattrn, und möglicherweise hat er damit die Blase der überzogenen Erwartung zum Platzen gebracht. Ich kann seiner Argumentation gut folgen, dass die eingezahlten Beträge ja nur in Flattr-Bloggerkreisen zirkulieren und letzten Endes dazu beitragen, dass viele kleine Blogs wenige große bezahlen.</p>
<p>Als erstes erfuhr ich über den <a href="http://twitter.com/martinweigert/status/17783899197" target="_blank">Tweet von @martinweigert</a>, dass ihn da was gehörig nervte. Ein Blick auf <a title="Rivva" href="http://rivva.de/" target="_blank">Rivva</a> offenbarte aber, dass es sich nur um diesen einen Post und ein paar magere Reaktionen darauf handelte. Überreaktion im Sommerloch? Oder Panik, dass nach Leithammel Lobo nun alle wieder abspringen? Wäre ja schließlich peinlich, jetzt noch sichtbar für <a title="Bakschisch – Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bakschisch" target="_blank">Bakschisch</a> zu bloggen…</p>
<p>Andreas Grieß versuchte dann in Reaktion auf Lobos Vorstoß auf CARTA <a title="CARTA – Spenden bei Flattr statt Paywall: Einfachheit als Motiv" href="http://carta.info/30152/spenden-bei-flattr-statt-pay-wall-einfachheit-als-motiv/" target="_blank">eine Lanze zu brechen</a>. Und er hat natürlich recht damit, dass man erstmal abwarten muss, bis es mehr Flattr-willige Leser als Blogger gibt. Das ist der bereits angesprochene Netzwerkeffekt, der sich aber so schnell nicht einstellt. Offensichtlich sind die deutschen Blogger zu ungeduldig und überschätzen sie sich auch etwas. Nach wie vor bloggt nur eine verschwindend geringe Minderheit der Bevölkerung, und es gibt kaum mehr Leser als Blogger. Böse Zungen behaupten, jeder Blog habe mindestens einen.</p>
<h3>Niemand ist gezwungen zu bloggen</h3>
<p>Wieso glauben einige Blogger eigentlich, man könne für die Leistung, die zweifellos hinter jedem guten Blogpost steckt, ein „gerechtes“ Entgelt erwarten? Was tun diese Blogger eigentlich und für wen? Bloggen Blogger nicht aus freien Stücken? Ist die als Gegenöffentlichkeit gepriesene fünfte Macht etwa nur ein Missverständnis?</p>
<p>Ein alternatives Medienangebot auf Basis freiwillig erstellter Inhalte zu machen ist eine – und wie ich meine – feine Sache. Einen Dienst zu nutzen, der dem Leser die Möglichkeit bietet, sich alternativ erkenntlich zu zeigen, ist eine logische Fortsetzung dieser Alternative. Daran geknüpfte Erwartungen können aber durchaus auch enttäuscht werden, denn was geht es den Leser an, aus welchem Grund jemand ins Internet schreibt?</p>
<p>Der Leser kommt einzig und allein des Inhalts wegen. Er nimmt Anteil am unvollendeten Prozess des Bloggens, indem er auf Augenhöhe kommuniziert (erinnert sich noch jemand daran?). Er muss das aber nicht, denn er ist frei und die Auswahl groß. Er kann woanders hinklicken, einen <a title="kadekmedien’s Blog – Ein Narr, wer sich über Werbeblocker wundert" href="../2010/03/31/ein-narr-wer-sich-uber-werbeblocker-wundert/" target="_blank">Werbeblocker benutzen</a> und sogar auf ein Flattr-Konto verzichten. Wenn jemand wirklich nur des Geldes wegen bloggt, sollte er vielleicht zunächst an seinem Selbstverständnis nachjustieren.</p>
<h3>Warum ich nicht Flattr sondern kachingle</h3>
<p>Zum Schluss will ich noch verraten, warum ich <em>Flattr</em> nicht benutze: weil ich mich für <em>kachingle</em> entschieden hab. Mit <em>kachingle</em> könnte ich zwar auch versuchen, etwas Trinkgeld einzusammeln, aber das will ich gar nicht. <em>kadekmedien’s Blog</em> ist so eine Art Kundenmagazin. Hier schreibe ich über Themen, die meine Tätigkeit als selbständiger Mediendesigner und Social Media Manager betreffen. Allein die Vorstellung, Geld für meine Eigenwerbung zu verlangen, finde ich befremdlich.</p>
<p><em><a title="Kachingle – Social cents for digital stuff" href="http://kachingle.com/" target="_blank">kachingle</a></em> war mir vermutlich sympathischer, als ich mich dazu entschied, einen Account zu eröffnen. Leider nutzen die meisten Blogs diesen Service gar nicht, obwohl er hierzulande seine größten Erfolge feiert. Ich jedenfalls nutze <em>kachingle</em> ganz bewusst als Leser, der sich lesenswerten Blogs erkenntlich zeigen will. Fünf Dollar im Monat (mehr geht derzeit nicht) sind natürlich nicht gerade viel. Aber ich bin nach wie vor der Auffassung, dass es beim Bloggen nicht in erster Linie um Einkünfte geht. In dem Moment nämlich, wo ein Blog nach Profit strebt, wandelt er sich in ein konventionelles Medium. Daran ist nichts verkehrt, aber eine disruptive, demokratische Alternative ist es dann auch nicht mehr.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="kadekMEDIEN" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">aka kadekMEDIEN</a></p>
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	</item>
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		<title>Ist Bloggen effektiver als Suchmaschinenoptimierung?</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/05/31/ist-bloggen-effektiver-als-suchmaschinenoptimierung/</link>
		<comments>http://kadekmedien.com/2010/05/31/ist-bloggen-effektiver-als-suchmaschinenoptimierung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Betreiber einer kleinen Website, die nichts verkauft, sondern als Online-Präsentation der eigenen Firma dient, wünscht man sich natürlich auch so viel Traffic wie möglich. Bekannte raten einem zu Suchmaschinenoptimierung, und im Internet findet man auch jede Menge nützliche Informationen zum Thema. Allerdings scheint man als Laie vor der Wahl zu stehen, aufwändige Sysiphusarbeit zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=1881&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Betreiber einer kleinen Website, die nichts verkauft, sondern als Online-Präsentation der eigenen Firma dient, wünscht man sich natürlich auch so viel Traffic wie möglich. Bekannte raten einem zu Suchmaschinenoptimierung, und im Internet findet man auch jede Menge <a title="SEOigg | SEO News &amp; Suchmaschinen News" href="http://www.seoigg.de/" target="_blank">nützliche Informationen</a> zum Thema. Allerdings scheint man als Laie vor der Wahl zu stehen, aufwändige Sysiphusarbeit zu leisten oder eine teure SEO-Agentur engagieren zu müssen. Da das eine so prickelnd erscheint wie das andere, sucht man nach Alternativen. Gibt es die überhaupt?<span id="more-1881"></span></p>
<p>Zunächst einmal muss man sich darüber im Klaren sein, dass eine Website ein Kommunikationsinstrument ist und als solches ein kontinuierlicher Prozess. Egal wie spezifisch das wichtigste Keyword auch sein mag, es wird nicht dazu kommen, dass man irgendwann einmal genug dazu geschrieben und die Webseiten entsprechend optimiert hat. Gäbe es diesen Idealfall, wären alle Top-10-Suchergebnisse für sämtliche vorstellbare Keywords bereits seit Jahren von den SEOs besetzt, die diese Plätze dann vermutlich immer wieder von neuem meistbietend versteigern würden.</p>
<p>Stattdessen ist Suchmaschinenoptimierung ebenfalls ein kontinuierlicher Prozess, dessen Ergebnisse erst allmählich sichtbar werden. Das mag dazu führen, die dahinter steckende Leistung der SEO-Agentur nicht richtig einschätzen zu können, weshalb einem die Kosten zu hoch vorkommen mögen. In Bezug auf die eigene Online-Präsenz sollte man daher das Verhältnis zum Nutzen hinterfragen. Speziell wenn über die eigene Website keine Waren oder Dienstleistungen angeboten werden, wird sich eine Investition in Suchmaschinenoptimierung eher nicht lohnen.</p>
<h3>Website sucht Nutzer, nicht umgekehrt</h3>
<p>Alternativ dazu kann man seinen Kommunikationsprozess ausweiten. Die Vorstellung, Besucher kämen hauptsächlich über Suchmaschinen auf die eigene Website, ist ohnehin nicht richtig. Selbst wenn man keine weiteren Anstrengungen unternimmt, handelt es sich allenfalls um fünfzig Prozent. Die andere Hälfte kommt entweder direkt oder über verweisende Websites. Und die Tendenz in Sachen Internetnutzung geht eher in die Richtung, dass Nachrichten, Webseiten und Suchergebnisse ihren Weg zum Nutzer nehmen statt umgekehrt.</p>
<p>Weshalb also nicht die eigene Webpräsenz erweitern und Social Media nutzen? Ein paar konzeptionelle Gedanken vorausgesetzt, eröffnet sich hier eine ganze Palette ziemlich mächtiger Werkzeuge, die sich grundsätzlich von jedem nutzen lassen. Ein Blog – zumal auch ein <a title="Posterous The place to post everything. Just email us. Dead simple blog by email." href="http://posterous.com/" target="_blank">Posterous</a> schon durchaus reichen kann – ist schnell aufgesetzt, ein Twitter-Account rasch eröffnet und selbst ein Profil in einem Social Network zu erstellen, ist alles andere als eine Wissenschaft.</p>
<p>Wählt man die Instrumente mit Bedacht, verknüpft sie klug miteinander und bedient sie regelmäßig, stellen sich sicherlich auch bald schon erste Erfolge in dem Sinne ein, dass man Aufmerksamkeit generiert, die sich auf die eigene Webpräsenz lenken lässt. Wichtig ist, dass man verlässlich regelmäßig postet, denn ob Website oder Blog, Kommunikation ist nun mal ein kontinuierlicher Prozess, unabhängig von der Wahl der Instrumente.</p>
<p>Natürlich liegt es nicht jedem zu bloggen, sich schriftlich auszudrücken. Manch einer mag sich auch fragen, woher die Zeit kommen soll und über welche Themen sich immer wieder bloggen lässt. Aber das sind grundsätzliche und konzeptionelle Fragen, die man sich eingangs ehrlich beantworten sollte, um euphorische Schnellschüsse zu verhindern, die nicht selten binnen kurzem wirkungslos verpuffen.</p>
<p>Insofern lässt sich auch die Frage, ob Bloggen effektiver ist als Suchmaschinenoptimierung, nicht eindeutig beantworten. Aufwändig ist beides, will man es gut machen. Und wirklich vergleichen kann man beides auch nicht miteinander, auch wenn es sich jeweils um Kommunikationsprozesse handelt, die mehr Aufmerksamkeit für eigene Online-Präsenz zum Ziel haben. Der Schlüssel zur Lösung liegt in der Verhältnismäßigkeit.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Kommunikationsdesign und Social Media Managment" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Kommunikationsdesign und<br />Social Media Managment</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wie sich Teilen und Zitieren von Contentklau unterscheiden</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2010/05/03/wie-sich-teilen-und-zitieren-von-contentklau-unterscheiden/</link>
		<comments>http://kadekmedien.com/2010/05/03/wie-sich-teilen-und-zitieren-von-contentklau-unterscheiden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 07:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Contentklau]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele Gründe, warum Menschen bloggen und bloggen wollen, und sicherlich gibt es auch zahlreiche Anleitungen, die im Kern aussagen, wie einfach es für jedermann ist, mit dem Bloggen zu beginnen. Um aber eine gewisse Qualität zu erzeugen – und sei es nur, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden –, bedarf es neben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=1782&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Gründe, warum Menschen bloggen und bloggen wollen, und sicherlich gibt es auch zahlreiche Anleitungen, die im Kern aussagen, wie einfach es für jedermann ist, mit dem Bloggen zu beginnen. Um aber eine gewisse Qualität zu erzeugen – und sei es nur, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden –, bedarf es neben einer zuverlässigen Regelmäßigkeit vor allem einer gewissen Originalität.<span id="more-1782"></span></p>
<p>Besinnt man sich auf die Wurzel des Wortes (<a title="Wikipedia – Original" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Original" target="_blank">original</a> – lat. <em>origo</em> ‚Ursprung’), muss man sich nicht mit den <a title="Synonyme für: Originalität" href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/originalität.php" target="_blank">zahlreichen Synonymen</a> aufhalten, um zu erkennen, wovon hier die Rede ist. Aber genau diese ‚Echtheit’ und ‚Eigenständigkeit’ scheint nicht wenige Blogwillige vor ein Problem zu stellen, zumindest hinsichtlich der Regelmäßigkeit. Verführerisch einfache Techniken scheinen dann geradezu dazu einzuladen, gelegentlich auch mal eine Kopie fremder Originalität auf dem eigenen Blog zu publizieren – und durchaus auch nicht immer mit Quellenangabe.</p>
<p>Teilen ist das Wesen des Social Media, was unbestritten richtig ist. Interessant ist, dass gerade von Leuten, die es mit der Originalität nicht so genau nehmen, Teilen als Rechtfertigung für ihre skrupellose Selbstbedienung herhalten muss. Da Contentklau erst vor wenigen Tagen <a title="Web Ideas – Social Media Marketing, SEO Blues &amp; Rock’n’Roll: Content Diebstahl – Wie Social sollte ein Blogger sein?" href="http://www.web-ideas.de/fisch-oder-fleisch/content-klau-wie-social-sollte-ein-blogger-sein/" target="_blank">ein Thema</a> auf einem der von mir gelesenen Blogs war und dort zu einer interessanten Diskussion geführt hat, gehe ich hier einfach mal auf die unterschiedlichen Begriffe ein.</p>
<h3>Teilen ist sozial</h3>
<p>Teilen ist die soziale Version des Verbreitens fremder Inhalte. Es werden jedoch nicht die vollständigen Inhalte verbreitet, sondern allenfalls ein Anrisstext zusammen mit einem Link zum Ursprung. Gerade im Microbloggingbereich – auf Kommunikationsplattformen wie Twitter oder GoogleBuzz ebenso wie in sozialen Netzwerken – hat sich diese Art Hyperdistribution als Medieninhalt erfolgreich etabliert. Der Teilende empfiehlt seinen Kontakten Qualitätsinhalte mit Verweis zum Quellmedium und lenkt so – quasi als Dank und Ausdruck virtuellen Beifalls – die Aufmerksamkeit anderer.</p>
<h3>»Ein Zitat ist ein expliziter Hinweis auf einen anderen Autor«</h3>
<p>Zitieren ist fraglos die teilweise Widergabe fremder Inhalte mit eindeutiger Quellenangabe. Beim Bloggen, Rebloggen, Erstellen von Mashups oder wie auch immer man es nennen mag, geht es jedoch immer nur um Auszüge, niemals um ganze Texte. Schließlich liegt es in der Absicht des Bloggers, eigenen Inhalt zu verbreiten, wenigstens in einem Kommentar. <a title="Wikipedia – Zitat" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zitat" target="_blank">Zitate</a> unterstützen dabei die eigene Originalität, was völlig legitim ist, zumal dann, wenn die Quelle genannt und verlinkt ist.</p>
<h3>Der Contentdieb täuscht seine Leser</h3>
<p>Den Inhalt eines anderen vollständig und unverändert zu übernehmen, sprengt den Rahmen des Zitats. Das ist schlicht und ergreifend Contentklau, und zwar auch dann, wenn am Ende des Textes zur Quelle verlinkt wird. Die Leser eines Blogs erwarten nämlich die Inhalte des Blogbetreibers und nicht etwa die Artikel anderer präsentiert zu bekommen. Wäre es so, würden sie gleich woanders lesen. In ihren Augen entsteht also ein falscher Eindruck, und der Contentdieb nimmt diesen bewusst in Kauf, während er sich mit fremden Federn schmückt.</p>
<p>Die vorgetragenen Argumente erwischter Contentdiebe lassen dann auch jede Form von Anstand und Unrechtsbewusstsein vermissen. Das erkennt man nicht nur daran, dass sie sich zur Verteidigung ihrer Skrupellosigkeit gern in der Auslegung der Begriffe ‚Teilen’ und ‚Zitieren’ versuchen, sondern auch, dass sie notfalls bereit sind, eine Pseudodebatte über ‚Urheberrecht’ und ‚geistiges Eigentum’ loszutreten. Dabei ist es einfach nur respektlos, dreist und billig, die Arbeit eines anderen als die eigene auszugeben.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Kommunikationsdesign und Social Media Managment" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Kommunikationsdesign und<br />Social Media Managment</a></p>
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		<title>Blogs und Totgesagte leben länger</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2009/11/16/blogs-und-totgesagte-leben-langer/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 06:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hype um Blogs sei vorbei, heißt es dieser Tage. Andere behaupten gar, Blogs an sich seien tot, doch das halte ich für etwas übertrieben. Und zwar nicht nur vor dem Hintergrund, was ich meinen KMU-Kunden empfehle, wenn ich gefragt werde, ob Bloggen etwas Sinnvolles sei. Ein Blog ist ein wunderbares Werkzeug. Es dynamisiert Ihre bislang statische Webpräsenz durch aktive Kommunikation.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=1192&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hype um Blogs sei <a title="written in basic: Was ist aus den Blogs geworden?" href="http://www.robertbasic.de/2009/11/was-ist-aus-den-blogs-geworden/" target="_blank">vorbei</a>, heißt es dieser Tage. Andere behaupten gar, Blogs an sich seien tot, doch das halte ich für etwas übertrieben. Und zwar nicht nur vor dem Hintergrund, was ich meinen KMU-Kunden empfehle, wenn ich gefragt werde, ob Bloggen etwas Sinnvolles sei. Ein Blog ist ein wunderbares Werkzeug. Es <a title="Future of Web Strategy: Der Marken-Leuchtturm im Web" href="http://www.futureofwebstrategy.com/2009/10/15/der-marken-leuchtturm-im-web/" target="_blank">dynamisiert</a> Ihre bislang statische Webpräsenz durch aktive Kommunikation.</p>
<p><span id="more-1192"></span>Bloggen ist einfacher als Sie glauben, aber sooo einfach ist es nun auch wieder nicht. Es kommt nämlich – wie bei allen anderen Dingen auch – darauf an, was Sie erreichen wollen. Wenn Sie mit ihrer Zielgruppe kommunizieren wollen, um neue Kunden zu gewinnen, wenn Sie mit ihren Kunden in direkten Dialog treten wollen, um ihre Marke zu stärken und um die Kundenbindung zu erhöhen – immer dann ist ein Blog dank zahlreicher Interaktionsmöglichkeiten hervorragend dazu geeignet.</p>
<p>Allerdings sollten Sie Ihre Erwartungen etwas justieren, falls Sie sich mit den großen Medien messen wollen. Nicht jedes Blog kommt in die Top100, nicht mal in die nationalen. Und das ist auch überhaupt gar nicht notwendig. – 70% aller geschäftlichen Handlungen werden <a title="kadekmedien’s posterous: reBlog from San Jose Mercury News: Google urges developers to focus on local searches" href="http://kadekmedien.posterous.com/google-urges-developers-to-focus-on-local-sea" target="_blank">lokal</a> getätigt, also in einem Umkreis von gut sieben Kilometern zum Lebensmittelpunkt des Konsumenten. Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele KMU eher die Frage, wie Sie ihre potentielle Zielgruppe in Leser – und besser noch: Stammleser – verwandeln können.</p>
<p>Falls ich mich bislang missverständlich ausgedrückt haben sollte: die Rede ist hier von Corporate Blogs, oder – um es eine Nummer kleiner zu liefern – von Firmenblogs als ergänzendes Kommunikationsmittel. Man kann ein solches Blog nämlich sehr gut als Kundenmagazin auffassen. Es lässt sich mit deutlich weniger Aufwand betreiben, herstellen und verbreiten. Und es kann seine Reichweite einfacher vergrößern als ein gedrucktes Kundenmagazin es je könnte.</p>
<p>Fairerweise sollte ich erwähnen, dass Blogposts sich nicht von alleine schreiben. Und die Informationen, die letztlich zum Blogpost führen, müssen ebenfalls erst gefunden und gelesen werden. Außerdem gehören noch weitere Maßnahmen zum Bloggen, wie das Bewerben der Posts, das Verlinken in Bookmarkingdiensten und die Reaktion auf Kommentare bzw. die Teilnahme an der Blogosphäre durch Kommentieren anderer Blogs. Das alles verschlingt Zeit. Und wer nicht in der Lage ist, diesen Aufwand als Investition in den Marketing-Mix zu sehen, wird genügend Gründe finden, die gegen das Bloggen sprechen.</p>
<h3><strong>Von Äpfeln und Birnen</strong></h3>
<p>Häufig wird Bloggen auch mit Twittern verglichen, um angesichts des Echtzeitstreams das Blog als langsam abzutun. Ich finde, beides ist so unterschiedlich, dass es gar nicht miteinander verglichen werden kann. <a title="Twitter" href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> ist vergleichbar mit den Stimmbändern des Marktschreiers. Analog dazu sind Blogposts das Beratungsgespräch mit dem Verkäufer. Erst <a title="web-ideas.de - Social Media Marketing ist wie Rock’n'Roll" href="http://www.web-ideas.de/marketing/social-media-marketing-ist-wie-rocknroll/" target="_blank">beides zusammen</a> erregt Aufmerksamkeit, lockt Interessenten und verwandelt sie womöglich in Kunden.</p>
<p>Der an dieser Stelle von Skeptikern gern erhobene Einwand, die Reichweite sei lächerlich gering, ist imho ebenso albern wie demotivierend. Es gibt zahlreiche Kundenmagazine, die von den allermeisten Menschen noch nie gesehen wurden, noch jemals gesehen werden. Und, wird ihr Erscheinen deshalb eingestellt?</p>
<p>Das gleiche gilt übrigens für Bestellmagazine, die eine deutlich größere Reichweite erzielen. Meine Kunden jedenfalls buchen immer wieder Anzeigen für Medien, die ich noch nie zuvor gesehen habe und die doch eine beachtliche Auflagenhöhe in der jeweils exakt passenden Zielgruppe erreichen. – Die Welt führt halt immer weit über den eigenen Tellerrand hinaus. Demotivierung ist da völlig fehl am Platz, denn sie legt nahe, es gar nicht erst zu versuchen. So wird allenfalls Stillstand produziert – und wer will das schon?</p>
<p>Der Authentizität wegen sollten Sie jedoch selber bloggen und twittern. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist es gerade wegen der Reizüberflutung nicht notwendig, täglich zu bloggen. Einmal wöchentlich reicht vollkommen aus, wenn Sie noch weitere Kommunikationsmittel wie Posterous, <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a> und Twitter nutzen. Allerdings sollte es auch nicht seltener sein. Wichtig ist vor allem, dass verlässlich regelmäßig gebloggt wird, andernfalls bildet sich keine Stammleserschaft.</p>
<h3>Blogs sind tot. Es lebe das Blog.</h3>
<p>Es ist ein Fehler zu glauben, Blogs seien gegenüber Streaming zu langsam und deshalb obsolet. Mal abgesehen davon, dass die verschiedenen Nutzergruppen höchst <a title="kadekmedien’s Blog: Das Netz der zwei Geschwindigkeiten" href="../2009/10/12/das-netz-der-zwei-geschwindigkeiten/" target="_blank">unterschiedlich webaffin</a> sind, beträgt die Lebensdauer eines Tweets oder selbst einer Statusmeldung in den Social Networks nur einen Bruchteil eines Blogposts. Seine Kommunikation also vollständig in den Echtzeitstream zu verlagern, hieße all jene vom Dialog auszuschließen, die – aus welchen Gründen auch immer – gerade nicht oder nicht auf der richtigen Plattform online sind.</p>
<p>Auch die Ansicht, Streaming-Dienste wie Twitter, Facebook oder <a title="FriendFeed" href="http://friendfeed.com/" target="_blank">FriendFeed</a> zu benutzen, würde zu einer <a title="fuellhaas.com - Bloggen, Statusmeldungen, Kurzbeiträge… wer überall dabei ist, verwässert sein Online-Profil" href="http://www.fuellhaas.com/2009/07/27/bloggen-statusmeldungen-kurzbeitrage-wer-uberall-dabei-ist-verwassert-sein-online-profil/" target="_blank">Verwässerung des Online-Profils</a> führen, kann ich nicht teilen. Zunächst einmal ist die Dezentralisierung die herausragende Stärke des Internet, der eigentliche Grund, weshalb sein Vorläufer – das <a title="Wikipedia: Arpanet" href="//de.wikipedia.org/wiki/Arpanet" target="_blank">Arpanet</a> – vom U.S.-Militär überhaupt entwickelt wurde.</p>
<p>Die verschiedenen virtuellen Orte, die von jedermann zur Kommunikation genutzt werden können, erhöhen doch die Reichweite des Anbieters ungemein. Eine Kommunikationsstrategie vorausgesetzt, können diese Dienste sinnvoll miteinander kombiniert werden. So lässt sich <a title="Posterous" href="http://posterous.com/" target="_blank">Posterous</a> hervorragend als Notiz-Blog verwenden, um zwischendurch Netzfundstücke und eigene Gedanken zu bloggen und so zusätzlichen Inhalt für Twitter und Facebook zu generieren. Per <a title="netzwertig.com – Hyperdistribution: Wie Inhalte durch das Netz reisen" href="http://netzwertig.com/2009/09/08/hyperdistribution-wie-inhalte-durch-das-netz-reisen/" target="_blank">Hyperdistribution</a> gelangen diese Inhalte auch nach FriendFeed, <a title="MyBlogLog" href="http://www.mybloglog.com/" target="_blank">MyBlogLog</a> und Bookmarking-Plattformen wie bspw. <a title="Mr. Wong" href="http://www.mister-wong.de/" target="_blank">Mr. Wong</a>. – Und überall dort kann die Message von Leuten empfangen, kommentiert und weiterverbreitet werden, die gerade auf der einen, nicht aber der anderen Plattform kommunizieren.</p>
<p>Analog käme kein Mensch auf die Idee, dass ein Werbeplakat, das an verschiedenen Plätzen im Berliner Straßenbild ebenso zu sehen ist, wie in anderen Städten auch, die Botschaft desselben verwässern würde.</p>
<p>Blogs, Streaming-Dienste, Microblogging-Plattformen sind allesamt wunderbare Werkzeuge, mit denen sich effektiv kommunizieren lässt. Sie nicht zu nutzen – auch und gerade für die eigene Firma –, etwa weil der Aufwand zu hoch oder der Erfolg zu gering erscheint, heißt vor dem Hintergrund der gewaltigen <a title="Social Media Revolution: Is social media a fad? Or is it the biggest shift since the Industrial Revolution?" href="http://www.youtube.com/watch?v=sIFYPQjYhv8" target="_blank">Veränderungen</a>, die Social Media mit sich bringen wird, eine riesige Chance zu verpatzen. Aber wie ein Schraubenschlüssel noch keinen Klempner macht, kann man sich Erfolg auch nicht allein mit Blogposts herbeischreiben.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Kommunikationsdesign und Social Media Managment" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Kommunikationsdesign und<br />Social Media Managment</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="border:none;">
<tr>
<td style="border:none;"><a href="http://technorati.com/faves?sub=addfavbtn&amp;add=http://kadekmedien.wordpress.com" target="_blank"><img src="http://static.technorati.com/pix/fave/btn-fave2.png" alt="Add to Technorati Favorites" /></a></td>
<td style="border:none;">&nbsp;|&nbsp;</td>
<td style="border:none;"><a href="http://www.mister-wong.de/add_url/" title="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" target="_top"><img src="http://www.mister-wong.de/img/buttons/btn_1.gif" alt="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" border="0" /></a></td>
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<td style="border:none;"><a href="http://www.bloggeramt.de/blogverzeichnis/8288/kadekmediens-blog.html" target="_blank" title="BloggerAmt - kadekmedien's Blog"><img src="http://www.bloggeramt.de/images/blog_button9.gif" style="border:0;" alt="Bloggeramt.de" /></a></td>
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<td style="border:none;"><a href="http://rivva.de/" target="_blank" title="rivva.de"><img src="http://assets.rivva.de/images/rivva-logo-widget-counter.png" width="38" height="12"></a></td>
</tr>
</table>
<br />Veröffentlicht in Bloggen, Kommunikation Tagged: Bloggen, Blogs, KMU, Kommunikation <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/1192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/1192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/1192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/1192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/1192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/1192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/1192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/1192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/1192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/1192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/1192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/1192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/1192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/1192/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=1192&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Lohnt es sich zu bloggen?</title>
		<link>http://kadekmedien.com/2009/07/12/lohnt-es-sich-zu-bloggen/</link>
		<comments>http://kadekmedien.com/2009/07/12/lohnt-es-sich-zu-bloggen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 07:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kadekmedien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit diversen Online-Kommunikationsmöglichkeiten wird die Frage nach dem Sinn und Zweck immer wieder gern aufgeworfen. Und die Antwort darauf ist mindestens ebenso diffus wie die Fragestellung selbst. Denn was genau versucht man eigentlich in Erfahrung zu bringen, wenn man fragt, ob es lohnt ein Blog zu betreiben? Wer wissen will, ob es sich in Barem auszahlt, mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, wird schnell einsehen, dass die Frage selbst einer näheren Eingrenzung bedarf.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=715&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zusammenhang mit diversen Online-Kommunikationsmöglichkeiten wird die Frage nach dem Sinn und Zweck immer wieder gern aufgeworfen. Und die Antwort darauf ist mindestens ebenso diffus wie die Fragestellung selbst. Denn was genau versucht man eigentlich in Erfahrung zu bringen, wenn man fragt, ob es lohnt ein Blog zu betreiben? Wer wissen will, ob es sich in Barem auszahlt, mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, wird schnell einsehen, dass die Frage selbst einer näheren Eingrenzung bedarf.</p>
<p><span id="more-715"></span></p>
<p>Jede Kommunikationsmöglichkeit ist grundsätzlich erst einmal nach allen Seiten hin offen. Das gilt für die jedermann leicht zugänglichen Onlinemedien umso mehr. Wer also in Erfahrung bringen will, ob es sich etwa für klein- und mittelständische Betriebe lohnt, ein Weblog zu betreiben, sollte sich klarmachen, dass die Antwort von den Voraussetzungen abhängt. Wie beim Betreiben einer Website oder dem Einrichten eines Twitteraccounts sollten bereits im Vorfeld klare Ziele definiert und strategisch umgesetzt werden.</p>
<p>Viel zu häufig begegnet man gerade in der Bloggosphäre gescheiterten Kommunikationsversuchen. Ein Blog bedarf regelmäßiger Pflege. Und der damit verbundene Aufwand zahlt sich nicht unmittelbar und schon gar nicht in klingender Münze aus. Beim Betreiben eines Firmenblogs sollte man sich also vor allem keinerlei Illusionen hinsichtlich der anfallenden Arbeit machen. Verwaiste Blogs schaden einer Firma meiner Ansicht nach mehr als gar nicht erst eins zu betreiben.</p>
<h3>Regelmäßig relevanten Inhalt bloggen</h3>
<p>Das heißt, man sollte sich klar darüber werden, dass ein Firmenblog so etwas wie ein Kundenmagazin ist, das zur Kundengewinnung mehr aber noch zur Kundenpflege betrieben wird. Hierüber wird regelmäßig mit den Kunden kommuniziert und dazu bedarf es in erster Linie sinnfälligen Inhalts. Dieser Inhalt muss sich aus dem Tätigkeitsfeld der Firma ergeben und er sollte wenigstens einmal wöchentlich aktualisiert werden.</p>
<p>Wer also nicht garantieren kann, mit beharrlicher Regelmäßigkeit in relativ kurzen Abständen zu bloggen, lässt es besser. Bloggen umfasst nämlich nicht nur die unmittelbare Tätigkeit, einen Artikel zu verfassen und ihn auf dem Blog zu publizieren. Er muss auch beworben und verlinkt werden, um Besucher zu generieren. Und der Blogger muss auch zeitnah auf eingehende Kommentare reagieren.</p>
<p>Ebenso wenig macht es Sinn ein Blog zu betreiben, wenn das Tätigkeitsfeld nicht genügend thematische Bandbreite für regelmäßige Blogposts bereithält. Viel zu viele KMU beginnen mit schier grenzenlosem Enthusiasmus zu bloggen. Und schon nach wenigen Wochen werden die Beiträge immer kürzer und belangloser, oder sie verweisen nur noch auf Inhalte anderer Blogs und werden schließlich wesentlich seltener publiziert. – Der Eindruck, den sowohl der neue Besucher als auch der wiederkehrende Stammleser dadurch erhält, ist der eines verwaisten oder gar stillgelegten Blogs. Diese Leser werden kein weiteres Mal zurückkehren, um nachzusehen, ob sich an diesem negativen Eindruck etwas geändert hat. Sie sind für alle Zeiten verloren.</p>
<h3>Nachhaltig kommunizieren, sanft werben</h3>
<p>Es gibt zwar erfolgreiche Themenblogs, die – wiederum nur durch regelmäßiges Bloggen relevanter Themen – ausreichend viele Besucher generieren, um Werbeeinnahmen in signifikanter Höhe zu erwirtschaften. Aber das ist eine andere Geschichte. Werbung für andere Unternehmen, Dienstleistungen oder Produkte hat auf einem als Kundenmagazin angelegten Firmenblog eines KMU nichts zu suchen. Das Firmenblog wirbt ausschließlich für die Betreiberfirma, und zwar aufgrund des kommunikativen Charakters auf eine sanfte, dafür umso nachhaltigere Art und Weise. Alles andere macht die Leser misstrauisch und stört somit die Kundenpflege.</p>
<p>Mit qualitativ hochwertigen Inhalten können Blogger ihre fachliche Kompetenz demonstrieren und Stammleser gewinnen. Und Stammleser sind der beste Beweis für eine gelungene Kommunikation, denn über sie lassen sich auch neue Kunden gewinnen und Geschäfte anbahnen. – In erster Linie gilt jedoch auch beim Betreiben eines Blogs: ohne Fleiß kein Preis.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Berlin,<br />
Klaus-Dieter Knoll<br />
<a title="Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung" href="http://www.kadek-medien.de/" target="_blank">Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<td><a href="http://technorati.com/faves?sub=addfavbtn&amp;add=http://kadekmedien.wordpress.com" target="_blank"><img src="http://static.technorati.com/pix/fave/btn-fave2.png" alt="Add to Technorati Favorites" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.mister-wong.de/add_url/" title="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" target="_top"><img src="http://www.mister-wong.de/img/buttons/btn_1.gif" alt="Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen" border="0" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.webnews.de" title="Diesen Beitrag bei Webnews verlinken"><img src="http://images.webnews.de/pics/minibutton_dassind_weiss1.gif" alt="Webnews" border="0" /></a></td>
<td>&nbsp;|&nbsp;</td>
<td><a href="http://www.bloggeramt.de/blogverzeichnis/8288/kadekmediens-blog.html" target="_blank" title="BloggerAmt - kadekmedien's Blog"><img src="http://www.bloggeramt.de/images/blog_button9.gif" style="border:0;" alt="Bloggeramt.de" /></a></td>
</tr>
</table>
<br />Veröffentlicht in Bloggen, Kommunikation Tagged: Bloggen, Blogs, KMU, Kommunikation <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/kadekmedien.wordpress.com/715/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/kadekmedien.wordpress.com/715/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/kadekmedien.wordpress.com/715/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/kadekmedien.wordpress.com/715/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/kadekmedien.wordpress.com/715/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/kadekmedien.wordpress.com/715/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/kadekmedien.wordpress.com/715/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/kadekmedien.wordpress.com/715/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/kadekmedien.wordpress.com/715/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/kadekmedien.wordpress.com/715/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/kadekmedien.wordpress.com/715/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/kadekmedien.wordpress.com/715/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/kadekmedien.wordpress.com/715/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/kadekmedien.wordpress.com/715/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=kadekmedien.com&amp;blog=6394026&amp;post=715&amp;subd=kadekmedien&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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