Die Woche im Rückspiegel – KW 49-2011

SPD: Parteitag der Zuversicht, Wünsche und Hoffnungen +++ Occupy: Nur wer sich selber ändert, bleibt sich treu +++ Eurokrise: An der EZB führt kein Lösungsweg vorbei +++

And the winner is …

Wie versprochen gebe ich im heutigen »Rückspiegel« zunächst einmal die/den GewinnerIn aus der Nikolaus-Verlosung eines persönlichen Kalenders bekannt. Um Punkt 18:00 am gestrigen Donnerstag, den 08.12.2011 hab ich die Kommentare geschlossen. Insgesamt 14 Teilnehmer haben sich für den Gutschein qualifiziert, und als ich mir spontan eine Zahl zwischen 1 und 14 ausdachte, kam mir die 10 in den Sinn. Und das bedeutet, …

SophieMV

… hat den Gutschein für einen persönlichen Kalender gewonnen! Herzlichen Glückwunsch!

KW 49-2011

Das ist nicht etwa der Gutscheincode, sondern ein eher unbeholfen abrupter Übergang zur Einleitung. Die 49. Kalenderwoche bedeutet für ein Rückschau-Magazin das unaufhaltsam nahende Jahresende. Ich finde es auch merkwürdig, dass am Jahresende die Nachrichtenlage immer dünner wird oder aber die Lust schwindet, über aktuelle Themen zu bloggen. Soll heißen, ich versuche kommende Woche mit der 50. Ausgabe die Serie für 2011 zu beschließen und werde dann in den letzten beiden Wochen des Jahres einen »Best-of« zusammenzustellen, wobei ich noch nicht genau weiß, wie ich es machen werde. Schaun mer mal.

Diese Woche nur drei Hinweise auf lesenwerte Blogposts. Ungeachtet dessen findet sich der beste Überblick über die zurückliegende Woche wie immer hier, im Rückspiegel.

Linktipps zum Wochenende

»Um den Kanzler zu stellen, müsste die SPD stärker werden als die Unionsparteien. Eine SPD, an der seit neuestem nicht nur Grüne und Linkspartei nagen, sondern auch die Piraten. Und mit einem Wunsch-Koalitionspartner, dessen Höhenflug vorbei ist. Das wird sehr schwer, das ist fast aussichtslos, solange Merkel nicht europapolitisch scheitert. Dann müsste die SPD entweder ihr Juniorpartner-Versprechen brechen oder den Grünen das Feld überlassen und in die Opposition gehen.«

SPRENGSATZ _Das Politik-Blog aus Berlin » Noch keine Zeit für Purpur

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»Wir können nicht anderen Gier vorwerfen und uns dann selber damit aus der Affäre ziehen, dass man bei Deutschen Bank für seine Geldanlage 2% mehr bekommt und das gebührenfreie Abheben bei der Cash Group so bequem ist. Das ist Heuchelei.
Und Heuchelei wird uns genau so wenig weiter bringen wie das Warten darauf, dass jemand kommt und alles wieder gut macht. Das wird nicht passieren. Wenn wir selber nichts tun, wird sich nichts ändern. Zumindest nicht, bis alles einfach zusammenbricht.«

Occupy yourself! » Spiegelfechter

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»Zwar ist die Bazooka-Lösung nicht „schön“, doch muss sie keineswegs in die Inflation führen, wie orthodoxe Ökonomen immer wieder behaupten. Zunächst einmal könnte allein die Ankündigung, dass die EZB alle Staatsschulden garantiert, dafür sorgen, dass sich die Märkte schlagartig beruhigen. Dazu müsste die EZB ähnlich wie angelsächsische Notenbanken als „lender of last resort“ fungieren, also als „Verleiher der letzten Instanz“. Das heißt, notfalls springt die Notenbank in die Bresche, um ein Zusammenbruch der Währung zu verhindern. Allein dieses Versprechen sorgt dafür, dass sich die USA und Großbritannien weiter problemlos Geld an den Kapitalmärkten leihen können, obwohl sie schlechtere Haushaltsdaten aufweisen als die Eurozone insgesamt.«

Rüber – über den Rubikon! » Spiegelfechter

 

Ein schönes Wochenende wünscht
Klaus-Dieter Knoll
aka kadekMEDIEN

 

Über kadekmedien

Ich gestalte Ihr Erscheinungsbild, erzähle Ihre Geschichte und bringe Sie nach vorn. Kommunikationsdesign, Content Creation, SMO.

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