Folgt der Medienkrise eine Krise der Kommunikationsagenturen? +++ Facebook: Privat oder nicht privat, das ist die Frage! +++ Like-Button wird elektronische Fußfessel 2.0 +++ Beginnt „Free“ zu riechen? +++ Geschäftsmodell Abmahnwahn +++ Kinderpornografie: Halbherziges Löschen, weil BKA Netzsperren will +++ Löschen statt Sperren weil’s geht +++ Unternehmen enttäuschen Kunden im Social Media +++ Twitter ist, was du draus machst +++ Illusionen ausgeräumt: Social Media wie es wirklich ist — Der Sommer ist vorbei, die klassischen Themen sind zurück im Social Media. Schaut es euch an, im Rückspiegel.
Linktipps zum Wochenende
»Die klassischen Medien leiden darunter, das sie im Internet deutlich weniger verdienen als in ihren traditionellen Kommunikationskanälen. Es brechen ganze Ertragsbereiche weg und in den verbliebenen ist das Ertragsniveau deutlich niedriger. Diese Entwicklung wird nicht auf die Medien beschränkt bleiben.«
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»Heutzutage ist es kein Problem auch mal von zu Hause aus zu arbeiten. Der Ort, an dem sonst die private Zeit verbracht wird, wird also immer öfter auch zum Arbeiten genutzt. Warum sollten virtuelle Orte, oder Netzwerke, dann nicht auch für die Arbeit genutzt werden? Überwiegt der Nutzen, den man aus einer „dualen“ Verwendung von Facebook resultieren nicht das Risiko?«
David Philippe – Social Media, PR und mehr. – Privat oder nicht privat – Wie nutzt man Facebook?
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»Besucher erhalten beim Betreten ein RFID-Armband, mit dem sie sich bei Facebook einloggen können. Durch einen Druck auf das Band lassen sich anschließend Attraktionen im Park favorisieren, was genau wie bei dem Betätigen des Like-Buttons auf einer Website einen Eintrag im Facebook-Newsfeed generiert.«
netzwertig.com – Like-Button: Wie Facebook die reale und virtuelle Welt zusammenbringt
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»Aber kostenfrei heißt eben nicht kostenlos. Auf irgendeine Art wird immer gezahlt – sei es durch persönliche Daten, durch Aufmerksamkeit (angesichts der schieren Masse an Webangeboten bekommt diese zwangsläufig eine große Bedeutung und einen echten, mit einer finanziellen Transaktion vergleichbaren Wert) oder durch die Rolle als Markenbotschafter.«
netzwertig.com – Kostenfrei vs. kostenpflichtig: Der Makel des “Free”
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»Doch wie man die Sache auch dreht und wendet, ob man sich von der Aggressivität der Methode schockieren oder von den Verrücktheiten so manchen Falles verblüffen lässt – das Geschäftsmodell hat natürlich Erfolg. Allein in der letzten Woche klingelte es mindestens zweimal in der Kasse von Righthaven LLC. Insgesamt sollen in den letzten Monaten rund 30 Blogger und andere Web-Seiten gezahlt haben – Righthavens Umsatz wird längst auf sechsstellige Höhe geschätzt.«
SPIEGEL ONLINE – Abmahnungen gegen Blogs: Notwehr als Geschäftsmodell
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»Uns liegen jetzt Dokumente vor, die zeigen, was für aufmerksame Beobachter nicht zu übersehen ist: Die internationale Zusammenarbeit läuft schlecht, die Bemühungen zur Entfernung kinderpornografischer Inhalte waren bisher inkonsequent und unkoordiniert. Dennoch sagt das BKA auf Basis der bis dato gemachten Erfahrungen, Löschen funktioniere nicht gut genug – und betreibt weiterhin massive Lobbyarbeit für Access-Sperren und damit für die Anwendung des Zugangserschwerungsgesetzes.«
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»Eco, der Verband der deutschen Internetwirtschaft, hat heute in einem Pressegespräch in Berlin aktuelle Zahlen zur Bekämpfung von Kinderpornographie verkündet. Demnach funktioniert das “Löschen statt Sperren”-Prinzip. 98% der gemeldeten Inhalte mit kinderpornographischen Inhalten seien nach einer Woche abgeschaltet.«
Netzpolitik.org – Eco: Löschen funktioniert zu 98%
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»Purer Aktionismus statt Diskussion auf Augenhöhe: Drei Viertel der deutschen Web 2.0-Nutzer sind über die Aktivitäten von Unternehmen bei Facebook, Twitter und Co. enttäuscht. 83 Prozent empfinden die Unternehmensaktivitäten sogar als Werbung. Der Grund: Die Unternehmen gehen im sozialen Web zu wenig auf die Bedürfnisse ihrer Kunden ein.«
Enterprise 2.0 Initiative – Studie: Kunden mit Social Media Aktivitäten von Unternehmen unzufrieden
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»Nils empfiehlt jetzt Twitter-Fasten und Abstinenz – ich empfehle Timeline-Ausmisten. Wer sich beklagt, dass in seiner Timeline Unsinn steht, muss sich fragen, warum er denn all den Leuten folgt, deren Tweets doch so irrelevant sind.«
YuccaTree Post – Twitter: Nils Jacobsen sieht das Ende des Hypes
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» Was über Social Media gedacht, gesagt und diskutiert wird, ist endlos und variiert – was Meinungen und Erfahrungen betrifft – sehr. Es reden bekanntlich immer viele mit – vom Anfänger bis hin zum Experten. So ist es kaum verwunderlich, dass häufig ein gefährliches Halbwissen dominiert und sich bei der Argumentation auf die häufigsten Vorurteile gestützt wird.«
PR Blogger – Wake up: Illusionen über Social Media
Ein schönes Wochenende wünscht
Klaus-Dieter Knoll
aka kadekMEDIEN
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3. September 2010


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