Die Woche im Rückspiegel – 33. KW

BGE: Politiker orientieren sich am Wind +++ Street View deckt Inkompetenz deutscher Politiker auf +++ Street View zeigt: Die Zukunft ist nackt +++ Desinformation: Street View Ablenkungsdebatte +++ Der Hype Cycle 2010 ist da +++ Schicksalsschläge im Social Media +++ Social Media Story: Der Chris Al-Aswad Preis +++ Woran man einen Social Media Berater erkennt +++ Was gute Krisenkommunikation ausmacht +++ Offline: Social Media Urlaubsgrüße — »Streetview im Sommerloch« wäre eigentlich auch eine schöne Schlagzeile für die Never-Ending-Story der Woche gewesen. Bauunternehmen und Anstreicher sollten eigentlich die sich öffnende Marktlücke erkennen: Stealth-Fassaden! – »Das alles und noch viel mehr…« – im Rückspiegel.

Linktipps zum Wochenende
 

»Ja. „Freiheit ist: nicht tun zu müssen, was man soll“ – dieser Satz Rousseaus wird zur neuen Regel. Das eigentlich Revolutionäre besteht im Wandel des gesellschaftliche Klimas: Mit 1000 Euro im Monat ist der Mensch von niemandem mehr abhängig, nicht von Familie, Kunde oder Arbeitgeber. Wer die Arbeit nur macht, weil er das Geld braucht, findet jeden Morgen fünf Gründe, nicht aufzustehen. Die habe ich auch, nur fällt mir noch ein sechstes Argument ein, warum ich trotzdem aufstehe: Das ist notwendig, was ich heute mache, das ist sinnvoll für die Welt, das will ich.«

FAZ.NET – DM-Gründer Götz Werner: „1000 Euro für jeden machen die Menschen frei“

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»Die Street-View-Debatte verdeutlicht Deutschlands womöglich allergrößtes Problem, was die Tauglichkeit des Landes für das digitale Zeitalter betrifft: Spitzenpolitiker aller Parteien sind nicht nur in höchstem Maße inkompetent, was das Wissen über die Möglichkeiten des Internets betrifft, sondern hegen eine vollkommen ungerechtfertige, übertriebene und unreflektierte Skepsis gegenüber der technischen Entwicklung.«

netzwertig.com – Debatte um Google Street View: Herr Westerwelle, Sie sind ein schlechtes Vorbild

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»Die Reaktionen auf die Markteinführung von Street View dürften in Deutschland auch deshalb so heftig ausgefallen sein, weil das Vorgehen von Google die politische Hilflosigkeit der Bundesregierung geradezu gnadenlos offengelegt hat. Es fehlt nicht nur an Konzepten für den Umgang mit den Netzmultis, es fehlt an einer Sprache, die den Bürgern ihre Sorgen zu nehmen weiß.«

ZEIT ONLINE – Google: Die neue Welt ist nackt

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»Sicherheitspolitiker, die ansonsten gerne den öffentlichen Raum mit Kameras vollpflastern würden, regen sich plötzlich öffentlichkeitswirksam über Street View auf. Das erweckt den Anschein einer Ablenkungsdebatte.«

Internet-Law – Die Groteske um Street View

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»Cloud Computing und Cloud/Web-Platforms sehe ich schon eher im Mainstream angekommen, als kurz vor dem Absturz in die Enttäuschung. Aber vielleicht muss die Einschätzung auch hier und da nur zurecht gerückt werden. Dass das Media Tablet erst auf dem Weg zum Hype sein soll, hat mich zuerst auch ein wenig erschreckt: Was soll uns da noch alles an Buzz erwarten?!«

Wollmilchsau – Das Personalberater Blog – Heiße Luft hier, Substanz dort: Hype Cycle Emerging Technologies 2010

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»Doch das enorme Netzwerk, das aktive User von Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn und anderen Services besitzen und das ihnen in verschiedensten Lebenslagen mit Rat, Tat und Unterstützung zur Seite stehen kann, bringt gleichzeitig eine neue Herausfordung mit sich: Nämlich die, sehr viel häufiger mit persönlichen Schicksalsschlägen konfrontiert zu werden und damit richtig umzugehen.«

netzwertig.com – Social Web: Wenn individuelle Schicksalsschläge öffentlich werden

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»Sein Vermächtnis wird mit dem Chris Al-Aswad-Preis am Leben gehalten und fortgeführt. Und das wirklich Schöne daran ist, dass Dan Holloway den Preis als Social Media Teilnahme konzipiert hat. Jeder, der etwas dazu beitragen möchte, kann sich auf der Chris Al-Aswad Prize Contributors-Seite von eight cuts oder in den Kommentaren zum Post vom Blog The Man Who Painted Agnieszka’s Shoes eintragen lassen.«

kadekmedien’s Posterous – Der Chris Al-Aswad Preis – eine Social Media Story

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»Verständlich also, dass die Unternehmen momentan überhaupt nicht wissen wem sie trauen können und wem nicht, schließlich nervt dieses Thema schon die meisten. Gerade deshalb ist es längst überfällig einmal über dieses Thema zu reden und zu hinterfragen wie man denn am besten einen guten Social Media Berater findet.«

Web Ideas – Woran erkennt man eigentlich einen guten Social Media Berater?

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»Krisenkommunikation beginnt vor der Krise: Eine relevante Reichweite auf Twitter, Facebook, in Blogs & Co. erreicht man nicht über Nacht. Es ist also definitiv zu spät, erst dann die entsprechenden Kanäle aufzusetzen, wenn die Krise gerade ihren Höhepunkt erreicht. Vielmehr müssen Unternehmen bereits im Vorfeld präventiv Strategien entwickeln, wie in einem solchen Fall reagiert wird.«

PR Blogger – 10 Punkte, die eine gute Krisenkommunikation ausmachen

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»Gegen ein Reiseblog oder Reisefotos auf Flickr und Co. ist nichts einzuwenden. Aber man sollte beim Reisen nicht vergessen, ab und zu den Urlaubsort zu genießen und dabei die Selbstdarstellung und das digitale Abbild etwas hintenanstellen.«

netz-reputation.de – Social Media Nutzung im Urlaub – Teil 2

 

Ein schönes Wochenende wünscht
Klaus-Dieter Knoll
aka kadekMEDIEN

 

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