Die Woche im Rückspiegel – 26. KW

Wembley ist gerächt +++ Le Monde gerettet +++ Bundespräsidentenwahl abgehakt +++ Twitter-Fake narrt Qualitätsmedien +++ Grimme-Preis für Twitterer +++ Timeline-Tops im Zeitungsformat +++ Facebook ärgert Google +++ Politiker entfremden sich vom Bürger +++ Klassendenken bremst Digitalisierung +++ Nachtrag zum Kontrollverlust +++ 14 Löwen aus Cannes — Na, wenn das mal nicht die aufregendste Woche im ganzen Sommerloch war…

Linktipps zum Wochenende
 

»Das 4:1 der Deutschen über die Engländer geht als Klassiker durch. In gewisser Weise ist das Spiel aber auch der Anti-Klassiker schlechthin, weil es zwei Legenden ein Ende setzt.«

sueddeutsche.de – WM 2010: Deutschland – England  – Der Mythos ist tot

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»Die traditionsreiche französische Tageszeitung “Le Monde” ist vorerst gerettet. Das in schwere Finanznot geratene Blatt soll künftig von Investoren rund um den linken Kulturmäzen Pierre Berge (79) kontrolliert werden. … Für die Journalisten der Abendzeitung bedeutet der Einstieg der Investoren eine historische Zäsur. Sie übten … bisher die Macht im Unternehmen aus. Mit dem Einstieg von Berge … wird der Kapitalanteil der Journalisten nun verwässert. Die Redaktion verliert erstmals die Kontrolle über die Zeitung.«

derStandard.at – Frankreich: “Le Monde” vorerst gerettet

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»Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik ist es einem Kandidaten der Opposition gelungen, so viele Stimmen aus dem Regierungslager auf sich zu ziehen. …Nur nach eindringlichsten Appellen an Disziplin und Machterhalt konnte die Regierung im dritten Wahlgang ihre absolute Mehrheit mobilisieren. … Angela Merkel wird den 30. Juni nicht vergessen. Ihr wurde gezeigt, wo der Hammer hängt – und zwar von ihren eigenen Parteifreunden.«

WELT ONLINE – Wulffs Zittersieg ist der nächste Tritt gegen Merkel

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»Es war ein typischer Titanic-Streich: bei der Wahl zum neuen Bundespräsidenten hat sich die Redaktion des Frankfurter Satire-Magazin bei Twitter als die Schauspielerin und Wahlfrau Martina Gedeck (“Das Leben der Anderen”) ausgegeben und Irrwitzigkeiten und Belangloses getwittert. Als die falsche Martina Gedeck den angeblichen Sieg Christian Wulffs im ersten Wahlgang verkündete, tappten Medien mal wieder in die Twitter-Falle. MEEDIA sprach mit Titanic-Chefredakteur Leo Fischer über den Fake.«

MEEDIA – “Vielzahl geheimer Web-Technologien”

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»Zu den Preisträgern gehört erstmals auch ein Twitterer: Das Angebot Tiny Tales – Micro Fiction auf Twitter von Florian Meimberg ist Literatur im Kleinformat, die dieser in 140 Zeichen über Twitter an seine Leser verschickt.«

ZEIT ONLINE –Grimme Online Award geht erstmals an einen Twitterer

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»Ich benutze dafür seit einigen Wochen Twitter Times, die mir die meistverlinkten Inhalte aus dem Kreis meiner Twitter Freund in einem zeitungsähnlichen Format aufbereiten. Das gibt mir einen derart guten Überblick über das aktuelle Geschehen, dass ich meine persönliche Twitterzeitung mittlerweile zur Startseite meines Browsers gemacht habe.«

Webmaster Blog – Twitter als Tageszeitung

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»Zu den jeweiligen Suchergebnissen zeigt das Netzwerk die Anzahl an Likes an. Das könnte sich langfristig nicht nur zu einem extrem aussagekräftigen Qualitätsmesser für Websites entwickeln, sondern auch neue Rahmenbedingungen für die Suchmaschinenoptimierung von Websites schaffen.«

netzwertig.com – Suchmaschinen: Facebook ärgert Google

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»Die Entfremdung der Politiker von den Bürgern ist mehr als nur eine Frage von verweigerter Mitbestimmung. Sie ist auch der immer trotzigere Versuch, eine Politik von gestern zu bewahren, in der Form und im Inhalt. Ihren stärksten Ausdruck findet sie in der Ideologie des Wachstums, die glauben machen möchte, dass wir weiterhin die Umwelt zerstören und Ressourcen aufbrauchen müssen, um noch mehr Konsumgüter zu erzeugen.«

SPIEGEL online – Die entfremdete Republik

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»Angesichts der Fähigkeit der digitalen Revolution, die Teile der Gesellschaft hinsichtlich ihrer Möglichkeiten in Bezug auf Kommunikation, persönliche Entfaltung und Partizipation einander näher zu bringen und der Elite eines Landes damit ihre Privilegien zu rauben, führt dies zu der These, dass das Web gerade in solchen Ländern als Bedrohung angesehen wird, in denen Klassendenken besonders ausgeprägt ist. Deutschland und Frankreich wären zwei passende Beispiele.«

netzwertig.com – Verlust von Privilegien: Bremst Klassendenken die Digitalisierung?

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»Was man ihm und anderen Medien-Verzierungs-Bloggern allenfalls vorwerfen kann, ist der Kinderglaube, dass die unterschiedlichen Veröffentlichungs-Kulturen so einfach unter einen Hut zu bringen wären.«

CARTA – Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Nachtrag zur Causa CTRL-Verlust

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»Das erste Mal vergibt das Cannes Festival eine Auszeichnung für die erfolgreichste “Independent Agency of the year”. Und prompt sichert sich eine deutsche Agentur den Preis. Jung von Matt kann mit 14 Löwen die Auszeichnung vor Wieden & Kennedy sowie der schwedischen Agentur Forsman & Bodenfors gewinnen.«

W&V: Cannes 2010: Das amtliche Endergebnis

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Übrigens, …
 

werfen Sie doch mal einen Blick in meine frisch eingerichtete Twitter Tim.es

 

Ein schönes Wochenende wünscht
Klaus-Dieter Knoll
aka kadekMEDIEN

 

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Über kadekmedien

Ich gestalte Ihr Erscheinungsbild, erzähle Ihre Geschichte und bringe Sie nach vorn. Kommunikationsdesign, Content Creation, SMO.

3 Antworten zu “Die Woche im Rückspiegel – 26. KW”

  1. Danke fürs Zusammentragen. Coole Sammlung.

  2. Danke, Andreas. Bist ja nicht ganz unbeteiligt dran. Ich sage nur: Titanic-Tweets von @martinagedeck zur #bpw ;)
    Schönes Wochenende!

  3. Fan ich sensationell. Und der Account von @martinagedeck existeirt immernoch. Und wird “gepflegt”. ;-)
    Ebenfalls schönes WE!

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