Die Woche im Rückspiegel – 25. KW

Leistungsschutzrecht soll Sprache monopolisieren und Medien-Alternativen forcieren +++ Welche Konsequenzen Flattr und andere Zahlungsdienste für Blogger haben können +++ Kontrollverlust durch Socialfail +++ EU besorgt um Demokratie +++ Sommerloch oder Schweizer Expansionsträume? +++ Social Networks haben Sättigungsgrad erreicht +++ E-Mail wichtigste Anwendung im Internet +++ Rezept für ein 7-Tage-Wochenende — Mesut Özil hat Deutschland mit einem Traumtor gegen Ghana ins Achtelfinale geschossen und nun warten alle gespannt auf die Neuauflage des Fußball-Klassikers gegen England am kommenden Sonntag. Vorher lohnt sich aber noch ein Blick in den Rückspiegel.

Linktipps zum Wochenende
 

»Mit einem außergewöhnlichen Hilferuf setzt sich das Europaparlament gegen die Übermacht der Finanzlobby zur Wehr. „Das Ungleichgewicht zwischen der Macht dieser Lobby und mangelnden Gegenexpertisen erscheint uns als Gefahr für die Demokratie“, schreiben die für die Regulierung des Finanzsektors verantwortlichen Abgeordneten in einem fraktionsübergreifenden Aufruf, den sie am Montag EU-weit verbreiten wollen.«

FTD – Dominante Finanzindustrie: EU sorgt sich um Demokratie

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»Bei Medienumfragen im benachbarten Ausland resultierten aber auch überraschende Ergebnisse. In einer Online-Umfrage der süddeutschen Zeitung «Südkurier» sprachen sich über 60 Prozent für eine Schweizer Übernahme von Baden-Württemberg aus.«

Tages-Anzeiger – «Nichts wie weg von den Pleitegeiern»

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»Ein Gespenst mit Namen Kontrollverlust wandere durchs Netz. „Das Internet vergisst nie“ – und Socialfail.de sei da ein neues Ärgernis. Plötzlich wird man wieder mit der eigenen längst vergessenen Statusnachricht konfrontiert und entdeckt darin möglicherweise auch Kompromittierendes.«

Rhein-Zeitung – Socialfail.de: Koblenzer fischen nach Klöpsen in Netzwerken

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»Seit Jahren bestätigen (nicht nur) die internet facts E-Mail als beliebteste Anwendung im Netz; gefolgt von der Suche. Dieses Mal ist es nicht anders. Und die Pole Position ist unabhängig von sozio-demografischen Daten. Gleich welches Geschlecht, Alter oder welcher Bildungsstand – das Medium rangiert in der Gunst überall ganz weit vorne.«

optivo – AGOF: E-Mail weiter top & warum das Zusammenspiel mit Social Media wichtig ist…

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»Zumindest laut dieser Untersuchung ist der Markt für Social Networks in Deutschland also mittlerweile gesättigt – fast 40 Prozent der Bevölkerung mit Internetzugriff scheint keinerlei Interesse an Onlinenetzwerken zu haben.«

netzwertig.com – Social Networks: Sättigungspunkt erreicht

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»Um einen effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, sollten nicht nur Teile des Presseerzeugnisses wie einzelne Beiträge, Vorspänne, Bilder und Grafiken geschützt werden. Schutzwürdig sind beispielsweise auch Überschriften, Sätze, Satzteile etc., soweit sie einer systematischen Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe in Verbindung mit dem Titel des Presseerzeugnisses dienen.«

netzpolizitk.org – Verleger: Leistungsschutzrecht soll Sprache monopolisieren

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»Das Leistungsschutzrecht könnte also dazu führen, dass sich endlich echte Medien-Alternativen entwickeln müssen; Angebote, die gerade nicht auf die „geschützten Leistungen“ von Altmedien angewiesen sind; Angebote, die auch über realistische Refinanzierungsmodelle verfügen (und die heute übliche Almosen-Wirtschaft überwinden).«

CARTA – Das Leistungsschutzrecht ist ein Segen für das Netz!

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»Dabei sollte man allerdings nicht aus dem Auge verlieren, dass solche Zahlsysteme auch Konsequenzen fuer das eigene Blog haben koennen, die ich hier kurz aufgreifen moechte, wobei dies sicher keine vollstaendige Aufzaehlung darstellt. Allerdings sollte dieser Beitrag nicht als Votum “gegen” Flattr & Co verstanden werden. Er soll lediglich fuer einige moegliche rechtliche Implikationen sensibilisieren.«

Offene Netze und Recht – Flattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen?

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»Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskräften. … Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.«

Sein – Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende

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»Vor jeder Annäherung muss man an diesem verdammt sperrigen Namen vorbei: Yeahyeahyeahyeahyeah. Außerdem erscheint die Website völlig sinnfrei und arg beschränkt. Trotzdem macht sie sofort süchtig. Und wirft auf den zweiten Blick ganz grundlegende Fragen zu Medium und Kontext auf.«

ZEIT ONLINE – Website Yeah: Süchtig nach dem Bilderstrom des Lebens

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Und noch was Schönes zum Wochenende:
 

Kennt ihr den Amazing Fact Generator? Ist sowas wie Unnützes Wissen auf Facebook. Macht aber Spaß.

Amazing Fact Generator

 

Ein schönes Wochenende wünscht
Klaus-Dieter Knoll
aka kadekMEDIEN

 

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Über kadekmedien

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