R.I.P. Social Media

Social Media ist tot. Aufmerksame Beobachter hätten diese Prophezeiung bereits zum Jahreswechsel 2009/2010 machen können. Allein, die es auf’m Kasten haben, haben halt nicht die Eier, um es mal salopp in den Worten einer Werbekampagne wiederzugeben. Im November 2009 nämlich fand die digitale Avantgarde Gefallen daran, den Tod der Blogs zu proklamieren. Und um die Weihnachtszeit kam mit der Besinnlichkeit die Themenflaute auf.

Zu Beginn des neuen Jahres passierte einfach nichts wirklich Neues. Glücklicherweise erklärte Mark Zuckerberg die Privatsphäre für tot und sorgte damit einigermaßen für Dauergesprächsstoff, der allgemein zu hitzigen Debatten über das Gut und Böse des Internet sowie zu einem viel sagend nichts sagendem Meinungsbild deutscher Facebook-Nutzer führte.

Jede Zeit frißt ihre Kinder

Nun also ist Social Media tot. Einfach so. Unser allerliebstes Social Media. Tot. Gestorben am Missmut seiner Protagonisten, kraft des gesprochenen und geschriebenen Wortes. Ziemlich traurig das. Aber genau so entblödet sich die hypeverliebte digitale Avantgarde: Kaum erweist sich das iPad nicht als der verheißene nächste Hype, schon muss ein Opfer erbracht werden. Am liebsten durch Totsagen.

Dieser ritualisierte Unfug ist so dermaßen daneben grotesk, dass sich keiner der Beteiligten darüber wundern muss, nicht ernst genommen oder gar beschimpft zu werden. Bedeutet doch das öffentliche Totsagen des ehemals gehypten Fetischs in diesem Fall nichts weiter, als dass er seinen Glanz durch banale Alltäglichkeit verloren hat.

Ob man nun auf die Bezeichnung Social verzichtet oder nicht, mag jedem überlassen bleiben, der vom Besonderen zur Tagesordnung übergehen möchte. Allerdings sollte sich auch niemand darüber hinwegtäuschen, dass die Unterscheidung durchaus ihren Sinn hatte: Web ist nämlich nicht gleich Web. Suchmaschinenoptimierung (SEO) beispielsweise ist etwas gänzlich anderes als Suchmaschinenmarketing (SMM). Beides sind zwar Kommunikationsarten, die Marketinginteressen im Internet verfolgen, haben aber so gar nichts Social Media zu tun.

War dann alles für die Katz’?

Möglicherweise ist ja das Blickfeld einiger Early Adopters auf die Größe ihres iPhone-Displays geschrumpft. Ich jedenfalls begegne immer noch mehr Leuten, die mit dem Begriff Social Media wenig bis gar nichts anfangen können. Spricht man sie darauf an, kommt ein skeptisches „Soziale Medien?“ zurück, oder bestenfalls ein „Facebook, ach so“, was soviel heißt wie: „davon hab ich schon mal gehört, sagt mir aber gar nichts.“

Was haben die Social Frühaufsteher jetzt eigentlich verstanden? Dass Social Media die neue Industrielle Revolution ist? Oder doch nur, dass nichts so heißt gegessen wie gekocht wird und dass alles seine Zeit braucht?

Auf alle Fälle können sich jetzt all die PR-ler schadenfroh die Hände reiben, die schon immer wussten, dass Social Media nichts weiter als ein zusätzlicher Kommunikationskanal ist. Sie werden nun ihre Kunden dazu überreden, bedenkenlos PR-Texte in die Facebook-News zu blasen. Und auch die Marketer, die ihr Budget nicht eher investieren wollten, bis ein Return messbar nachgewiesen werden kann, winken nun sicherlich ab und wissen, was sie von diesem Kindergarten zu halten haben.

Was es aber damit auf sich hat, wenn Kunden das Marketing selbst großer Firmen in die eigene Hand nehmen und dabei noch erfolgreich sind… Tja, das erklären dann Web 2.0 Piloten oder wie immer man sie nennen mag, jedenfalls Leute, die ihre Sachkenntnis lieber im Alltag gewinnen als auf einer Konferenz preisgeben.

In diesem Sinne:
herzliche Grüße aus Berlin,
Klaus-Dieter Knoll
Kommunikationsdesign und
Social Media Managment

 

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16 Antworten zu “R.I.P. Social Media”

  1. Guten Morgen,
    ein guter Blogpost. Nicht mehr. Aber, zugegeben – auch nicht weniger. Vermutlich obliegt es nun den Reitern eines toten Pferdes, selbst zu beurteilen ob man absteigt und sich ein neues Spielzeug sucht – oder ob man die Untergangspropheten einfach mit der Aufmerksamkeit bedacht, die ihnen gerecht wird. Null.

  2. Guten Abend Klaus-Dieter,

    und jetzt? Habegger hat so ein bißchen recht, meine ich. Was jetzt. Wo ist Deine Schlussfolgerung? Vielleicht habe ich sie überlesen.

    Ich finde es gut, wie Du die alltäglich wabernden und doch zugleich flüchtige Diskussion über und um Social Media beschreibst (Ende letzten, Anfang diesen Jahres), aber zugleich sagst, das SMM etwas gänzlich Anderes ist.

    Was mir oft fehlt, ist eine Systematik, nach der alle wissen (vor allem auch diejenigen, die nicht bloggen oder social media affin sind), was es zu einem mit dem Social Web und zum anderen mit seinem Inhalt auf sich hat. Denn: Nur wenn man es weiß kann man es fassen (wenn das geht, was ich täglich versuche ;).

    Es wird viel erzählt. Auf der Welt. Im Social Web. Und in den Social Media. Ich denke, jeder muß für sich den gesunden Menschenverstand herausfinden. Von Social Media oder Social Web Avantgarde halte ich nichts. Warum: Es trennt mehr als es zusammenführt.

    Ich sehe das Social Web als eine Summe der einzelnen Social Media Kanäle. Klar, recht funktional. Ich bezeichne mich als Social Web Enthusiast. Warum: Weil ich mehr für das Ganze mitbringe, ich bin Feuer und Flamme dafür. Das heißt auch für seine Einzelteile, die Social Media.

    Aber und das ist mir wirklich wichtig bei meinem Tun: Ich möchte nicht nicht verstanden werden. Ich suche den Kontakt zu Menschen, die sich nicht täglich vor den PC setzen und im Social Web leben, damit arbeiten.

    Das bringt mir immer mehr die Erfahrung, dass das Social Web und primär die Social Media, bei alledem was sie an Positivem hervorgebracht haben, seitfem ich mich damit befasse, ihre gesellschaftliche Relevanz aufzeigen müssen.

    Das ist deshalb so wichtig, weil viele Menschen davor zurückschrecken, ein paar Granden ihnen erzählen, dass es womöglich gefährlich sei und sie davon abgeschreckt werden. Gefährlich ist aber auch das Fußballspielen (gelegentlich).

    Aber: Nur der weiß darüber zu richten, der sich damit befasst. Über Chancen und über Nachteile oder Gefahren.

    Fakt ist: Wer sich im Netz bewegt, gibt sich preis und das nicht nur mit Buchstaben, wie ich jetzt. Aber dass dies etwa eine Chance ist, wie jetzt, Gedanken zu äußern, zu argumentieren oder einfach nur dem Autor eines Posts seine Sicht der Dinge darzustellen, dass geht unter.

    Ergo: Lass uns doch mal schauen, ob das Social Web nicht lebendiger ist als einige meinen und die Social Media nicht agiler sind, als man mitunter meint!

    Ach so: Mirko Lange meinte neulich, das Social weniger sozial als vielmehr gemeinsam meint. Und da gebe ich ihm völlig recht. Denn: Wir machen das hier gemeinsam, nicht im Egotripp!

  3. Guten Morgen, Johannes,

    schön, dass Du Dir mitten in der Nacht noch die Zeit für einen wirklichen ausführlichen Kommentar nimmst.

    Meine Schlussfolgerung lautet eigentlich (und möglicherweise habe ich sie nicht deutlich genug formuliert): ich finde es kontraproduktiv über Namen/Benennungen in der Weise zu debattieren, dass sie zunächst erfunden, dann im kleinen, für groß gehaltenen Geheimzirkel gehypt, und dort schließlich auch wieder abgeschossen werden. Was soll das? Und (da stimme ich vollkommen überein mit Dir) wie sollen es die nicht Social Media-affinen Leute jemals anders verstehen als Kindergarten? – Das führt eher zu Ablehnung als zu Aufklärung.

    Und auch in dem Punkt stimme ich Dir zu, dass Social Media die Werkzeuge meint, mit denen Social Networking betrieben wird (diesen Unterschied habe ich hoffentlich letztens schon einmal herausgestellt: „Teilnehmen, Teilhaben und Teilen“.

    Der Unterschied zwischen social, sozial und gemeinsam will mir nicht so ganz einleuchten. „Social“ bezeichnet für mich vor allem die Nutzung der technischen Interaktionsmöglichkeiten, um mich anderen mit-zu-teilen. Von daher war schon die gute alte Juke Box in den 1950er Jahren Social Media. Und dieses Mitteilen würde anders als gemeinsam überhaupt keinen Sinn ergeben…

    Und klar, wenn ich mich mitteile, gebe ich immer etwas von mir preis, dass über das Preigegebene (z.B. Worte) weit hinausgeht. Die damit verbundene Geste zählt ebenso wie alle anderen Umstände der Kommunikation. Kommunikation ist weit mehr als nur Übermittlung einer Botschaft; das gesamte Setting macht die übermittelte Information aus und führt in den Augen anderer zu einem Bild vom Absender (mindestens aber zu einem Teil davon).

  4. Guten Morgen,

    was in den Augen der Empfänger zum Bild des Absenders wird, mag durch den Absender definiert werden „wollen“ – bleibt aber nur ein frommer Wunsch. Ohne jetzt das 4-Seiten Modell diskutieren zu wollen, bleibt der persönliche Bezugsrahmen von Sender und Empfänger die Herausforderung in der Kommunikation.

    Zum Rest und auch zu Mirko Langes „http://blog.talkabout.de/2010/04/29/sozial-heist-ubersetzt-gemeinsam-nicht-dialog/“ Sozial ist nicht gleich Dialog, habe ich auf unserem Blog ein paar Worte hinterlassen.
    http://www.socialmedia-mainfranken.de/2010/05/17/socialmedia-das-dogma-des-dialoges/

    Meine Zusammenfassung lautet: Werden wir nicht zu dogmatisch in der Definierung der Begrifflichkeiten und bleiben wir nicht an den Stolperfallen der Übersetzungen von US-speak in Deutsch-sprech hängen.

    Und, nach dem ich nun die weiteren Erklärungen von Dir gelesen habe – gebe ich Dir Recht: (und möglicherweise habe ich sie nicht deutlich genug formuliert) – Wobei ich zugleich widerspreche :) Denn eventuell war nur mein Bezugsrahmen nicht kompatibel zu Deinem ;)

    In diesem Sinne,
    allen einen erfolgreichen Tag.

  5. „dass sie zunächst erfunden, dann im kleinen, für groß gehaltenen Geheimzirkel gehypt, und dort schließlich auch wieder abgeschossen werden. Was soll das?“

    Eine mögliche Erklärung dafür: Man möchte sich von der Masse abheben, oder um die Worte von Johannes zu nutzen: Sich als eine Avantgarde definieren. Begriffe wie Web 2.0, Social Media usw. können dazu dienen sich von einer Masse abzuheben um sein Selbstverständnis nach außen zu tragen.
    Wenn die Begriffe dann von einem größerem Kreis genutzt werden verlieren sie diese Funktion und damit an Anziehungskraft. Das hat man schon beim Begriff „Web 2.0″ beobachten können.
    Heute spricht keiner (von den eingeweihten) mehr von Web 2.0, sondern alle reden von SocialMedia.
    Ja warum denn eigentlich?
    Mehr begriffliche Schärfe bringt auch dieser Begriff nicht. Er ist genauso eine Worthülse. Zwar beschreibt auch dieser Begriff ein reales Phänomen bleibt aber nebulös.
    Möglicherweise hat der Begriff Social Media die gleiche Zukunft wie einst der Begriff Web 2.0.

    Aber mal ernsthaft: Wie viele Menschen interessiert ob ein paar Leute das Begehren verspüren etwas für tot zu erklären? Wahrscheinlich bewahrheitet sich hier das Sprichwort und das totgesagte lebt noch etwas länger.

  6. Ich glaube ein entscheidender Punkt ist der, den Johannes anregt: Es fehlt eine Systematik zu Social Media. Vor allem fehlt eine Systematik, die sich auf die Ziele bezieht, die mit der Kommunikation via Social Media erreicht werden sollen. In vielen Diskussionen stellt man immer wieder fest, dass Äpfel mit Birnen verglichen werden. Letztlich liegt es daran, dass Social Media nichts weiter sind als Kommunikationskanäle, die genauso vielfältig genutzt werden können, wie Kommunikation genutzt wird – also eigentlich für alles. Um es auf die Unternehmenskommunikation zu beschränken, Social Media sind als Kanal überall da einsetzbar, wo bisher auch Kommunikation nach Außen genutzt wird. Und an dieser Stelle franst dann leider auch allzu häufig die Diskussion aus, weil der eine darüber spricht, wie Social Media zur Unterstützung/Erweiterung der klassischen Pressearbeit einsetzbar ist und der andere den Fokus auf CRM legt und Querschnittabteilungen bis hin zu einer ganz neuen Unternehmenskultur fordert. In dieser Hinsicht ist Social Media ein ähnlicher Dummy-Begriff wie PR und der Tod von Social Media folgt interessanter Weise dem selben Muster, wie es seit Jahren in der PR auftritt. Mal heißt es Agenda Setting, mal Issue-Management und am Ende ist es immer alter Wein in neuen Schläuchen.

  7. Teils Zustimmung, teils nicht. Die Frage die sich letztlich stellt: wie wirst du deine Dienstleistungen in zukunft nennen?

    „Kommunikationsdesign“ und „Social Media Managment“

    würde dann zu

    „Kommunikationsdesign“ und „…“ werden?

    Social Media ist aus meiner Sicht nur ein kategorisierender Begriff für „Insider“. Einem User der Facebook verwendet ist egal ob es sich um Social Media handelt oder nicht. Er will sich vernetzen. Social Media ist eine Kuh, die man noch eine zeitlang melken wird bis alle erkennen werden, dass sie in der Realität des heutigen Netzes gelandet sind.

  8. Moin zusammen,

    vor lauter Social Media und Social Web bedienen, kommt man gar nicht dazu, all das zu lesen, was sonst neben dem eigentlich beruflichem im Social Web von den Social Media getrieben wird. Im Ernst, ich gebe Floyd recht, der sagt, dass der normale Facebook-, Twitter-, Gottweißwas-User sich im Grunde nicht drum schert, mit was er das macht, Hauptsache es funktioniert. Ich glaube allerdings auch, dass wir einen abermaligen Umbruch erleben. Einen kleinen Fingerzeig ist für mich eine Geschichte, die ich in meinem Blog festgehalten habe: Termin bei einer regionalen Niederlassung der Arbeiterwohlfahrt. Das neue Marketingkonzept wird vorgestellt. Der Verein hat auch eine Homepage, Facebook, Twitter etc Fehlanzeige. Der Vorsitzendes übergeordneten Awo-Bezirksverbandes meint nur, das käme für seine Klientel (also die alten Leute in den Awo-Häusern) gegenwärtig nicht in Frage. Prompter Protest kommt von der Zivi-Leiterin und einer der Kita-Frauen. Sie können sich das schon vorstellen, mit Facebook und Co zu arbeiten, weil immer mehr über die Wege Informationen von ihnen haben wollen. Na den Rest der Geschichte könnt Ihr ja auf dem Blog weiterlesen. Quintessenz ist m.E die: Wir stehen am Anfang der Entwicklung. Wir sollten aber aufhören ständig Social-Media-Bauchnabelschau zu betreiben sondern über die Leute schreiben, für die es jetzt schon zum Thema geworden ist oder wird. Das geht m.E über die reine PR hinaus, wie Markus Neubert das schreibt.
    Freue mich auf Antwort und sende nächtlichen Gruß – Christoph v. Gallera /aka Mittelhesse

  9. Guten Morgen, lieber Mittelhesse,

    auch Dir recht herzlichen Dank fürs nächtliche Kommentieren.

    Weg von der Social Media Bauchnabelschau und hin zur alltäglichen Anwendung – ich glaube, darin sind sich im Grunde alle einig, auch diejenigen, die immer alles mit großen Worten zelebrieren müssen. Das ist auch der Punkt, den ich mit diesem Post herausarbeiten wollte: in Unterscheidung zu anderen – ebenso wichtigen, ebenso gültigen – Bereichen im Internet ist der Begriff Social Media ganz geeignet. Und ja – ausdrückliche Zustimmung – ich gebe den Totsagern ja Recht in dem Punkt, dass das andauernde, hypende Darübereden inzwischen nervt und man es deshalb sein lassen sollte. Aber – und darin besteht meine Kritik – man muss es nicht gleich wieder mit hypeähnlicher Attitüde für tot erklären ;)

    Übrigens, wenn Du schon Deinen Artikel erwähnst, darfst Du ihn auch ruhig hier verlinken:

    Mittelhessenblog: Das neue Marketing-Gesicht der Gießener Awo, Senioren, Facebook, Twitter und Co.

  10. Guten Morgen lieber KDK,

    danke für die Antwort und das Einstellen des Links :-).
    Ich befinde mich nun sozusagen in einem semantinschen Dilemma oder Paradoxon:
    Die Diskussion fortführen – hm? Wird man dann nicht selber zum sympathisierenden Totsager, der sich in der Weise selbst widerspricht, wie Du es dargestellt hast. Ergo: Diskussion fortführen? Ja – aber niemanden für tot erklären, sondern nicht richtig vorgestellt ;-) Und wem obliegt das? Wohl denen, die dauernd darüber reden, also uns Journalisten, PR-lern und anderen, die berufsmäßig jeden Tage damit zu tun haben.
    In irgendeinem Tweet ist das vor kurzem aufgetaucht: „Die Social-Media-Welle ist eigentlich eine Goldgrube für jeden, der dem großen Rest, für den das alles Neuland ist, erklären kann, wie man damit umgeht, wo man es wie am besten einsetzen kann“ (sinngemäß)
    Einschließlich der ganzen Datenschutzproblematik. Unsereins sollte sich allerdings in dem Punkt nicht beschweren, zumindest wenn es um Kontaktdaten und Standpunkte handelt: Als aktive Protagonisten.

    Ich hab höchstens ein „oddograwisches Brrobläm“ damit: Bei der ganzen Schnelltipperei rutscht mir dann mal dr ine o er d r andere Bchstabe durch und manchmal lassen sich die Fehler dann nicht mehr zurückholen. Auf die Weise mutiert man dann zum Social-Media-Analphabeten oder Digital-Legastheniker.

    In dem Sinne: Ich wünsche eine schöne Wochenmitte am Mittwoch :-)

    Gruß aus dem mittleren Mittelhessen vom Mittelhessen

    Derselbige :-)

  11. Ein kleine technische Randnotiz: Ich glaube, auch wenn Berlin nicht gerade um die Ecke liegt, die gleiche Zeitzone haben wir schon: Bei mir ist es 8.33 Uhr gerade, laut Kommentarnotiz habe ich den Vorgängerkommentar aber 7.31 Uhr geschrieben. Bei ner Echtzeitübertragung könnts dann unter Umständen im Getriebe knirschen. Nachgucken?

    Gruß, Christoph

  12. Nee, nee, Christoph, das hat schon alles „seine Richtigkeit“. Das Blog hier ist auf wordpress.com irgendwo in USA gehostet, und die haben die CET eingestellt und machen den Blödsinn mit der Sommerzeit nicht mit… Ist für mich auch immer eine Umstellung der besonderen Art, wenn ich einen Artikel auf 08:00 Uhr terminiere, mir klarzumachen, dass er dann erst um 09:00 Uhr erscheint…

  13. Noch mal ich:
    Du kannst diese Zeit-Einstellungen über die Dashboardfunktion Einstellungen im Feld Zeizone ändern. Da gibst Du einfach Berlin ein, speichert det Janze un der Käs is gegesssen :-) Ich habe da unter wordpress.com auch noch ein anderes Blog laufen (eher privat und vor kurzem erst richtig genutzt), auf dem ich immer ein bißchen rumexperementiere. Unter WordPress.com kannste ja nicht ganz so flexibel arbeiten, als wenn du Dir die Themes auf Deinen eigenen Wepspace hochlädst. Das Mittelhessenblog läuft auf meinem eigenen (externen) Server.

  14. Diese Einstellung hab ich ja: UTC+1. Nur die Stunde Sommerzeit fehlt. Diese Einstellung ist anscheinend nicht vorgesehen.

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