Wie verbessere ich meine Position in den SERPs

Immer wieder werde ich von meinen Kunden aus dem KMU-Segment gefragt, welche Möglichkeiten es gibt, die Position der Firmen-Homepage in den Suchergebnisseiten (SERPs = Search-Engine Result-Pages) zu verbessern. Auf Anhieb fallen mir dann immer die mittlerweile zum Standard gewordenen Antworten ein: guten Inhalt erstellen, für einen hohen Verlinkungsgrad sorgen, die Seiten für Suchmaschinen optimieren und Suchmaschinenmarketing betreiben. Inzwischen sieht es jedoch ganz danach aus, als habe sich eine weitere Antwort als neuer Standard etabliert: Social Media Marketing.

Die rasante Geschwindigkeit, mit der sich die Dinge im Internet entwickeln, kommt nicht nur daher, dass viele Entwickler immer neue Produkte und Features hervorbringen. Vielmehr hängt das Entwicklungstempo auch von der Entscheidungsfreude der Power-User ab, mit der sie Altes hinter sich lassen, um Neues anzunehmen. Noch während ich mir gestern Abend überlegte, was genau ich in diesem Blogpost schreiben werde, erlangte ein Tweet vom PR-Blogger Klaus Eck meine Aufmerksamkeit, der zu diesem interessanten Artikel führte.

Tweet vom PR-Blogger Klaus Eck vom 06.07.2009_19:14

Tweet vom PR-Blogger Klaus Eck vom 06.07.2009_19:14

Inhaltlich überraschte es mich keineswegs, zu lesen, dass die einzelne Homepage einer Nadel im Heuhaufen gleicht und dass der allgemeine Trend in Richtung Social Media führt. Allerdings wollte ich mich dem Thema Social Media Marketing separat in einem der nächsten Beiträge nähern. Und nun vermischen sich hier also diese beiden Themen; warum auch nicht – sie sind ja ohnehin nicht mehr voneinander zu trennen.

Die eigene Webpräsenz als Prozess begreifen

Ich habe schon öfter geschrieben, dass die eigene Website nichts Feststehendes ist, das etwa mit der Publikation im Web endet. Bei der eigenen Webpräsenz handelt es sich vielmehr um einen fortwährenden Prozess, der sich im Kern darum dreht, wie eine Firma, eine Person, ein Produkt oder eine Dienstleistung in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Diesen Prozess an einer beliebigen Stelle nicht weiter fortzuführen, bedeutet Stillstand öffentlich zur Schau zu stellen. Und wer will das schon?

Die rasante Zunahme von Websites – in o.g. Artikel ist die Rede von über 12,5 Mio. registrierten .de-Domains zu Ende März 2009 – sowie das unüberschaubare Anwachsen von nutzergenerierten Inhalten reduziert nun mal die einzelne Firmen-Homepage auf ein Minimum; noch dazu wenn man sich vor Augen hält, dass nur zehn Einträge je Suchergebnisseite angezeigt werden.

Daraus resultiert im Grunde genommen schon, den Prozess Webpräsenz medial über eine einzige Website hinaus zu erweitern. Inhalte werden ohnehin idealerweise – sofern es sich nicht um konkrete Produktbeschreibungen für eine Landingpage handelt – in das eigene Blog geschrieben oder entstehen, indem man thematisch zum eigenen Angebot passende Beiträge anderer Blogger kommentiert. Dadurch lassen sich auch prima Links generieren, die beispielsweise auf die Firmen-Homepage führen können.

Am Ende des Mysteriums beginnt die Zukunft

Mittlerweile ist es auch kein gehyptes Mysterium mehr, Twitter als Kanal zu benutzen, um „Gutes zu tun und darüber zu reden“. Ebenso wenig neu ist es, in diversen Social Media Netzwerken wie XING, Facebook oder LinkedIn wenigstens mit einem Profil vertreten zu sein und seine geschäftlichen – durchaus aber auch privaten – Kontakte zu organisieren.

Die bedeutenderen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Firmenpräsentation in diesem veränderten Online-Umfeld stellen, sind vor allem die nach dem zu betreibenden Zeitmanagement. Woher soll der Inhaber eines kleineren mittelständischen Betriebs die Zeit, Kraft und Ausdauer und nicht zuletzt auch das Know-how nehmen, sein Marketing im Social Media zu betreiben? Wird es in absehbarer Zukunft das Berufsbild eines Social Media Managers geben? Und wenn ja, wird er vollbeschäftigt in einer Firma festangestellt sein oder wird diese Dienstleistung grundsätzlich von externen Agenturen erbracht werden?

Diesen und ähnlichen Fragen widme ich mich dann in den kommenden Blogposts zum spannenden Thema Social Media Marketing.
Herzliche Grüße aus Berlin,
Klaus-Dieter Knoll
Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung

 

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