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Archiv für Mai 2009

Die Mischung macht’s

28. Mai 2009 kadekmedien 1 Kommentar

Wie Kommunikation und Werbung
zu Social Media Marketing verschmelzen

Während ein Großteil der Gewerbetreibenden seine virtuelle Firmenpräsenz noch vor sich hinschlummern lässt, nur hin und wieder mal eine E-Mail verschickt und allenfalls mit einem halbherzig ausgefüllten XING-Profil in diversen Foren über Sinn oder Unsinn von Twitter fachsimpelt, sehen Trendpropheten längst ein viel gigantischeres Phänomen am Horizont heraufziehen: Social Media Marketing. Und in der Tat, man muss schon seine Medienaktivitäten auf Zeitunglesen und Fernsehen beschränken, um nicht mitzubekommen, dass da zusammenwächst, was offenbar zusammen gehört.

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Worin unterscheiden sich Startseite und Landingpage?

Ich gebe zu, auch ich benenne die Seite, in der die semantische Struktur einer Website ihren Ursprung findet, meist »Startseite«. Allerdings ergeben sowohl die Benennung als auch die Semantik nur für Menschen einen Sinn. Den Besuchern wird so eine meist intuitiv verständliche Orientierungshilfe ermöglicht. Zwischen einer Website und ihren Besuchern steht jedoch im Allgemeinen eine Suchmaschine, und der ist es herzlich egal, wie eine Seite benannt ist und warum überhaupt.

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Demontage eines Hypes

17. Mai 2009 kadekmedien 5 Kommentare

Es geht mir jedes Mal ziemlich auf die Nerven, wenn eine Sache gehypt wird. Das liegt möglicherweise an meinem Alter daran, dass mir die Trilogie des Hypens seit den Neunzigern vertraut ist: hypen, abfeiern, abschießen. Derzeit wird in Deutschland Twitter gehypt bis einem schlecht wird. Und wie bei jedem anderen Hype auch, wird aus den einander widersprechenden Argumenten der glühendsten Verfechter und der hartnäckigsten Verweigerer ein Spannungsfeld erzeugt. Auf all jene, die anscheinend noch nie etwas von der Sache gehört haben, wird innerhalb desselben künstlich Druck ausgeübt. – Daher hinterfrage ich mal ernsthaft und ganz ohne Hype: Bringt Twittern was fürs Business?

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Es geht auch billiger?

12. Mai 2009 kadekmedien 4 Kommentare

Über Demokratie, Prostitution und
die Zukunft des Grafikdesigns

Design ist nicht demokratiefähig, lautet der Konsens unter den standhaften Kollegen. Der Designer allein kennt die Gesetzmäßigkeiten, denen gutes Design folgt. Er allein hat das Briefing verstanden, die Fakten analysiert, das Konzept erstellt und seine Entwürfe entsprechend gestaltet. Er berät seinen Kunden nach bestem Wissen und Gewissen, und versucht ihn für seine schönste Idee zu begeistern. In schlaflosen Nächten wälzt er die Argumente für seinen grandiosen Einfall dem aufkeimenden Selbstzweifel wieder und wieder entgegen. So perfektioniert der Designer sein Genie.

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Über das Einräumen von Nutzungsrechten

Für seine Entwürfe berechnet der Designer außer einem Honorar für die geleistete Arbeit auch die dem Auftraggeber eingeräumten Nutzungsrechte. Dieser Umstand ruft oftmals Unverständnis seitens der Kunden hervor und belastet die Geschäftsbeziehungen. Die Folge ist, dass der verunsicherte Designer mitunter ganz auf das Honorar aus den Nutzungsrechten verzichtet und somit seine Leistung nicht nur unter Wert verkauft, sondern dem Kunden ein weniger wertvolles Produkt auf rechtlich wackeligen Füßen überlässt. – Was also hat es mit den Nutzungsrechten auf sich?

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Open Weekend und Gallery Weekend Berlin

Wenn ich es nicht schon längst wüsste, hätte ich mich an diesem ersten Wochenende im Mai davon überzeugen lassen: Berlin ist eine Kunststadt im Weltklasseformat. Vierzig renommierte Berliner Galerien haben wieder zum Gallery Weekend Berlin eingeladen. Und zahlreiche junge Galerien – überwiegend aus Mitte – haben parallel dazu ihre neuen Ausstellungen ebenfalls mit verlängerten Öffnungszeiten einem breiteren Publikum präsentiert.

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