Im Online-Marketing sollte jedes Tool, das neue Kunden verspricht, wenigstens einmal ausprobiert werden. Viele KMU halten es für völlig ausreichend, wenn sie ihre Website in den gängigsten Suchmaschinen angemeldet wissen. Vielleicht haben sie sich auch noch in einige Branchenverzeichnisse eingetragen, in der Hoffnung, diese werden genauso genutzt wie früher die Buchausgabe der Gelben Seiten. Das Problem hierbei ist nur, dass die alphabetische Ordnung aufgrund der Haupteigenschaft des gemeinen Webnutzers – akute Ungeduld – völlig untauglich ist.
Natürlich werden kleinere gewerbliche Webseiten nicht das Verkehrsvolumen der bekannten Webgiganten wie Google, eBay oder Amazon erreichen. Aber es gibt durchaus Mittel und Möglichkeiten, neue Besucher aus unterschiedlichen Quellen auf den eigenen Internetauftritt zu lenken. Und diese Mittel müssen nicht immer gleich kostspielig oder kompliziert zu bedienen sein.
Lernen Sie von Ihrer Konkurrenz
Ziemlich einfach ist es beispielsweise, herauszufinden wie es um Ihre Konkurrenz bestellt ist. Sehen Sie sich ganz einfach die Websites Ihrer Mitbewerber an. Welche Informationen bieten die ihren Kunden? Klingen die Texte in ihren Ohren überzeugend? Können Sie sich die Navigation intuitiv erschließen? Werden Sie an prominenter Stelle gut sichtbar zu einer Handlung aufgefordert, etwa etwas zu kaufen oder Kontakt aufzunehmen?
Ergibt sich aus den Antworten auf diesen Fragen das Bedürfnis, an Ihrer eigenen Website etwas zu verändern? – Dann tun Sie’s, lassen Sie das Design Ihrer Website (und damit meine ich nicht nur deren Aussehen!) von einem professionellen Webdesigner optimieren.
Als nächstes suchen Sie nach den Keywords, unter denen Sie gefunden werden wollen. Wo stehen Sie? Wo steht Ihre Konkurrenz? – Konzentrieren Sie sich am besten immer nur auf die zehn unmittelbar vor Ihnen stehenden Webseiten und nehmen Sie sich vor, diese beim nächsten Mal hinter sich zu lassen. Brauchen Sie mehr thematische Inhaltsseiten? Müssen Inhaltstexte an sich überarbeitet werden? Sollte Ihre Navigation verbessert werden? Fehlt etwa eine Handlungsaufforderung? – Wenn ja, dann sprechen Sie mit Ihrem Webmaster.
Wie wichtig sind Sie anderen?
Um herauszufinden, welche Bedeutung dem Inhalt einer Website beigemessen wird, ist es interessant zu erfahren, wie viele Inbound-Links die betreffende Seite hat. Einen Inbound-Link erhalten Sie immer dann, wenn andere Websites auf Ihre Webseite verlinken. Natürlich brauchen Sie eine größere Anzahl Inbound-Links als Ihre Konkurrenz, und wann immer es geht, auch von qualitativ hochwertigeren Seiten.
Überprüfen Sie diesen Sachverhalt. Rufen Sie die Suchmaschine Yahoo! auf und tippen Sie folgenden Befehl in den Suchschlitz: link:www.meinekonkurrenz.de (ersetzen Sie den demonstrativ gewählten Domainnamen durch den Ihrer Konkurrenz und in einem anderen Suchlauf durch Ihren eigenen). Checken Sie anschließend alle Links die von anderen Websites auf die Ihres Mitbewerbers führen; und analog dazu auch alle, die zu Ihrem eigenen Internet-Auftritt führen. Brauchen Sie mehr Inbound-Links?
Kommentieren Sie das World-Wide-Web
Eine simple Möglichkeit, Inbound-Links zu erhalten, besteht darin, sie selber zu setzen. Kommentieren Sie! Suchen Sie nach relevanten Inhalten von Webseiten und Blogs, die eine Kommentieren-Funktion anbieten. Machen Sie regen Gebrauch davon. In den meisten Fällen müssen Sie einen Namen eingeben, eine E-Mail-Adresse (die nicht veröffentlicht wird) und einen Sicherheitscode, damit die Funktion nicht von Spammern missbraucht wird. Das entscheidende jedoch ist: Sie können auch die URL Ihrer Website hinterlassen. Wenn Sie das tun, wird der Name, den Sie eingegeben haben als Link angezeigt, der auf Ihre Website führt.
Es erscheint Ihnen hierbei hoffentlich selbstverständlich, dass Sie sich nicht selbst in einen Spammer verwandeln und wahllos jede Kommentarfunktion missbrauchen, die Ihnen unter die Maus kommt. Suchen Sie nach relevanten Websites, deren Inhalt auch etwas mit Ihrem Webangebot zu tun hat und hinterlassen Sie kluge Kommentare. So können Sie auch sicher sein, dass andere Nutzer, die Ihren Kommentar lesen und interessant finden, nicht enttäuscht werden, wenn Sie plötzlich auf ein völlig themenfernes Angebot gelenkt werden.
Herzliche Grüße aus Berlin,
Klaus-Dieter Knoll
Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung
– Lesen Sie hier die Fortsetzung –
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28. Februar 2009





man meldet sich doch nicht bei einer Suchmaschine an..
das ist Wissen von vor 9 Jahren,
80% der Suchmaschinen sperrt man sogar aus, weil sie nur Traffic ende nie verursachen, aber nichts bringen, einfach weil deren Bots nicht gut programmiert sind.
verlinkt Website A die neue Website B wird Website B im Google Index landen wie schnell hängt von der Stärke von Website A ab.
und Backlinks braucht man sowieso..eine Website ohne genügend Inhalt wird es nie nach oben schaffen – naja zumindest nicht lange und gut genug..
lg
Stimmt, “man” meldet sich nicht mehr wirklich bei einer SuMa an… – Indes, es wird jedoch gerade von KMU-Kunden gewünscht. Deshalb versuche ich ja auch, den Blick ein wenig auf die Wirklichkeit zu lenken ;-)
Also, lieben Dank für diesen Kommentar.
Sehr guter Post, vielen Dank. Ich kann noch einen wichtigen Tipp ergänzen: Lerne, wie Dein Kunde denkt und entscheidet – das ist eine der wichtigsten Grundregeln für den Unternehmenserfolg.