Die Kunde von der Existenz von Content Management Systemen (CMS) hat sich mittlerweile soweit verbreitet, dass beinahe jeder Website-Interessent danach fragt. Und was mir daran jedes Mal als erstes unangenehm auffällt, ist der abgeklärte Ton, mit dem die Abkürzung vorgetragen wird: CMS. Ganz so, als handele es sich um so etwas Alltägliches wie Brötchen zum Frühstück. Wenn doch bloß nicht gleichzeitig ein verklärender Gesichtsausdruck verriete, dass der Nachfragende hinter diesem ominösen Kürzel den Heiligen Gral vermutete…
Es gibt inzwischen zahlreiche Content Management Systeme und sie sind in der Tat nützliche Instrumente, um sich die Arbeit an der eigenen Website erheblich zu erleichtern. Die bekanntesten sind wohl Joomla und Typo3.
Die eigentliche Frage jedoch lautet, wollen Sie das überhaupt: an ihrer eigenen Website arbeiten? Für wen macht das Sinn und für wen nicht?
Die solideste Grundlage für einen anständigen Internetauftritt ist eine wohl durchdachte Planung und Konzeption desselben. Hierbei stehen solche Fragen im Vordergrund wie: was wollen Sie mit Ihrer Website erreichen? Welche Zielgruppe wollen Sie damit ansprechen? Welchen Aufwand wollen Sie betreiben, um diese Ziele auch zu erreichen?
Gerade bei der Frage nach dem zu betreibenden Aufwand offenbart sich nämlich der gar nicht mal so heimliche Wunsch, diesen mit Hilfe eines CMS so gering wie möglich zu halten. Oder, um es im Klartext zu sagen: nach erfolgter Website-Erstellung keine Folgekosten aufkommen zu lassen.
Dazu fallen mir spontan zwei Dinge ein: Zum einen das berühmte Zitat von Henry Ford:
„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“
Und ein weiterer, wie ich meine, wichtiger Hinweis auf eine Grundregel cleveren Marketings:
„Je weniger Geld ich in Werbung stecke, desto mehr Arbeit hat der Vertrieb und umgekehrt.“
Ein Content Management System setzt nämlich zwei Dinge voraus, die es im Namen bereits mit sich führt: 1. einen „Content Manager“, also jemand, der sich um das Einpflegen aktuellen Inhalts in Ihre Website kümmert. Und 2. Content, also keywordreichen, natürlich geschriebenen Inhalt.
Jede der beiden Bedingungen für sich – der Online-Redakteur ebenso wie der hochwertige Inhalt – ist nicht frei von Folgekosten. Und auch wenn Sie Ihren Content regelmäßig selbst verfassen und online publizieren, sparen Sie keine Kosten. Denn es ist Ihre Zeit, die Sie investieren; und Zeit ist bekanntlich Geld. – Sie könnten sich ebenso gut auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und die zusätzlich anfallenden Arbeiten an einen Dienstleister Ihres Vertrauens auslagern.
Bei der Wahl eines geeigneten Content Management Systems gilt auch zu beachten, ob es neu erstellte Pages mit dem Seitentitel in der URL ausstattet und deren Inhalt überhaupt auch für Suchmaschinen zugänglich macht. Oder ob es einfach nur nummerierte Seiten innerhalb eines Framesets erstellt, was einem Griff ins Klo gleichkäme.
Übrigens: wenn Sie tatsächlich selbst verfassten Inhalt regelmäßig online publizieren möchten, eignet sich ein Blog in jeder Hinsicht besser. Denn hierbei handelt es sich im Wesentlichen um ein einfach zu bedienendes CMS, aus dem heraus Sie sogar wertvolle Links zu Ihrer eigenen Website legen können, um deren Ranking zu verbessern ;-)
Fazit: Aus meiner Sicht lohnt sich eine CMS-Website nur für jene, die gelegentlich mal ein paar Termine aktualisieren wollen; oder für die Betreiber größerer Websites, die sich in der Tat eine Online-Redaktion leisten. Alle anderen sind mit einem Dienstleister, dessen Kerngeschäft es ist, erfolgreiche Websites zu erstellen und zu pflegen, besser beraten.
Ich biete meinen Kunden wohl überlegte, gut konzipierte und solide umgesetzte Websites an, gerne auch mit nachfolgender Erstellung aktuellen Inhalts. – Und wenn Sie für noch mehr Erfolg im Online-Marketing bereit sind, auch in Suchmaschinenoptimierung (SEO) und/oder AdWords-Kampagnen zu investieren, kann ich Ihnen gerne auch nützliche Kontakte bieten.
Herzliche Grüße aus Berlin,
Klaus-Dieter Knoll
Grafikdesign, Webdesign, Mediengestaltung
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3. Februar 2009





Hallo
Das ist ja toll. Jetzt werde ich schon zusammen mit Henry Ford zitiert. Danke fuer den Link.
Wolfgang Brand
Nichts zu danken, Herr Brand. Qualität setzt sich eben durch ;)